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Leitung

Dr. Janina Lange

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V03-A307

Lokale Stabsstelle (LokS)

Zum Hintergrund

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beschloss 2020, den Aufbau eines Forschungsnetzwerks mit 150 Millionen Euro zu fördern. Damit sollen die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der Covid-19 Pandemie gestärkt werden. Ab April 2020 konstituierte sich formal eine nationale Task Force als Steuerungsgremium unter Beteiligung von BMBF und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Es folgte der Aufbau einer Koordinierungsstelle durch die Charité Berlin und eine zeitnahe Zusage aller VUD-Uniklinika (VUD: Verband der Unviversitätsklinika Deutschlands) zur Mitarbeit. Ein Ideenportal wurde eröffnet, um Covid-19 Projektanträge einzureichen und die "lokalen Projekt-Task Forces" in den Universitätskliniken etablierten sich.

Die lokale Task Force in Oldenburg übernahm vor diesem Hintergrund hauptsächlich Management- und Koordinationsaufgaben. Sie war verantwortlich für die Netzwerkbildung mit relevanten Partnern in der Versorgung (u.a. Rettungswesen, Kassenärztliche Vereinigung, Teststellen), Forschung (Expertennetzwerke, Verbünde, Vereine), relevanten öffentlichen Einrichtungen und der Politik. Hierdurch wurde die Kommunikation von wichtigen Daten, Fallzahlen und Informationen sowohl innerhalb des Netzwerks als auch an die Öffentlichkeit sichergestellt.

Zudem wurden im Rahmen des Netzwerks mehrere Forschungsprojekte entwickelt, an denen auch Forscherinnen und Forscher am Standort Oldenburg beteiligt sind. Die Oldenburger Task Force unterstützte die eingebundenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Ärztinnen und Ärzte durch die Mitarbeit in Expertenkreisen und bei der Organisation, Koordination und Vernetzung der wissenschaftlichen Projekte.

Lokale Stabsstellen (LokS)

Seit Januar 2022 sind die lokalen Task Forces in lokale Stabsstellen (LokS) umgewandelt worden. Sie haben vier zentrale Aufgabenfelder:

1. Lokale/dezentrale Koordination der Projekte
- Koordination der Teilprojekte und Infrastrukturen am jedeiligen Standort (AZAP-Stellung, Ethik, Datenschutz, Personalmanagement etc.)
- Budgetmanagement (monatlicher Mittelaruf, Fördrkonformität)
- Regelmäßiger Austasuch mit den am Standort beteiligten NUM-Akteuren

2. Zentrale Koordination/Unterstützung der Koordinierungsstelle
- Informationsknotenpunkt für die Koordinierungsstelle am Standort
- Koordination von Vertragsabstimmungen und -abschlüssen
- Unterstüzung von Berichten, rechtlichen Fragen etc.

3. Öffentlichkeitsarbeit
- Dezentrale Standort-bezogene PR zum NUM

4. Vernetzung und Austausch
- Regelmäßiger Austausch zwischen den LokS

(Stand: 13.01.2022)