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Promotionsbüro

Sonja Gellermann

 + (0)441 798-3447

V03 M-3-323

Promotionsausschuss Dr. rer. nat.

Prof. Dr. Christine Köppl (Vorsitzende)

Nächste Sitzungen:

  • Dienstag, 09.06.2020
  • Dienstag, 07.07.2020
  • Dienstag, 04.08.2020
  • Dienstag, 08.09.2020
  • Dienstag, 06.10.2020
  • Dienstag, 03.11.2020
  • Dienstag, 08.12.2020

Die Anträge müssen bis spätestens zehn Tage vor der Sitzung im Promotionsbüro FKVI sowohl in Papierformat als auch in digitaler Version als eine zusammenhängende PDF-Datei eingereicht werden.

Für die Promotion zum Dr. rer. nat., Ph.D., Dr. phil. und Dr.-Ing. gilt die gemeinsame Promotionsordnung der Fakultäten II, V und VI vom 05.09.2014 mit den Änderungen vom 29.08.2019 und den redaktionellen Änderungen vom 21.08.2019. Eine Zusammenführung dieser Regelungen finden Sie in der nichtamtlichen Lesefassung der Promotionsordnung.

Bei allen Fragen zum Verfahrensablauf, dem Einreichen von Antragsunterlagen u.ä. steht das Promotionsbüro der Fakultät VI zur Verfügung.

Betreuung, Betreuungskomitee & Betreuungsvereinbarung

Als Betreuerin oder Betreuer können Professorinnen und Professoren sowie Privatdozentinnen und Privatdozenten oder promovierte selbständige Nachwuchsgruppenleiterinnen und -leiter fungieren. Die Betreuerin oder der Betreuer erstellt in der Regel das Erstgutachten zur Dissertation und ist damit auch Mitglied der Prüfungskommission, die später Disputation abnimmt.

Darüber hinaus kann ein Promotionskomitee bestimmt werden, für das die Doktorandin oder Doktorand Vorschläge unterbreiten kann. Erfolgt die Promotion in Promotionsprogrammen oder -studiengängen an der Graduiertenschule OLTECH, ist das Einsetzen eines Promotionskomitee zwingend erforderlich. Es besteht neben dem Erstbetreuer oder der Erstbetreuerin aus bis zu vier weiteren Personen aus den eingangs genannten Personengruppen. In der Regel soll auch eine Doktorandin oder ein Doktorand oder eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter Mitglied des Promotionskomitees sein, wenn die Nähe zum Forschungsgebiet gegeben ist. In begründeten Ausnahmefällen können auch promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus außeruniversitären Forschungseinrichtungen in das Promotionskomitee bestellt werden.

Die Beziehung zwischen Doktorandin oder Doktorand und Betreuerin oder Betreuer  sowie ggf. Promotionskomitee wird in einer Betreuungsvereinbarung (Betreungsvereinbarung/ Thesis Agreement) geregelt. Nähere Informationen zur Betreuung finden sich in § 6 Abs. 4 und § 11 der Promotionsordnung.

Bei Fragen, Problemen oder Erschwernissen im Zusammenhang mit der Promotion besteht grundsätzlich immer die Möglichikeit, sich an den Promotionsausschuss oder an die für die Fakultät zuständige Ombudsperson zu wenden. Die vertrauliche Behandlung der Anfrage ist dabei selbstverständlich gewährleistet.

Annahme als Doktorand, Zulassung zur Promotion & Immatrikulation

Voraussetzung für die Zulassung zur Promotion ist ein einschlägiges Studium in einem Studiengang, das durch Master-, Diplom- oder Magisterexamen oder einen anderen Abschluss, der vom Promotionsausschuss als gleichwertig anerkannt wird, abgeschlossen wurde. Die Anerkennung im Ausland erworbener Grade unterliegt einer besonderen Prüfung durch den Promotionsausschuss. Bewerberinnen und Bewerber, die nicht über einen einschlägigen Studienabschluss verfügen, können unter bestimmten Voraussetzungen und ggf. unter Auflagen durch den Promotionsausschuss zugelassen werden. Näheres dazu regelt § 8 der Promotionsordnung.

Der Antrag auf Zulassung zur Promotion und damit auf Annahme als Doktorandin oder Doktorand ist schriftlich an die Vorsitzende des Promotionsausschusses zu richten. Die notwendigen Unterlagen müssen spätestens zehn Tage vor der Sitzung des Promotionsausschusses beim Promotionsbüro eingereicht werden. Bei einer Promotion in einem Promotionsprogramm oder - studiengang wird der Antrag über die Graduiertenschule Naturwissenschaft, Medizin und Technik - OLTECH eingereicht.

Dem Antrag sind gemäß § 9 der Promotionsordnung beizufügen:

  • Gesuch auf Zulassung/ Admission as a doctoral candidate
  • Betreungsvereinbarung/ Thesis Agreement 
  • im Falle einer Promotion im Joint Degree eine Kopie des Agreement for a Joint Supervision of a Doctorate (diese kann ggf. auch nachgereicht werden)
  • eine kurze Darstellung des Promotionsvorhabens, die mit der Betreuerin oder dem Betreuer abgestimmt ist
  • eine Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs
  • ein Verzeichnis der Schriften, die die Antragstellerin oder der Antragsteller bereits veröffentlicht hat
  • ein Nachweis über den zur Promotion berechtigenden Studienabschluss

Sollte eine Zulassung unter Auflagen erfolgt sein, verwenden Sie bitte folgendes Formular für den Nachweis über deren Erfüllung:

Nach der Zulassung sollen sich die Doktorandinnen und Doktoranden zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Promotionsstudierende einschreiben. Nähere Information hierzu finden sich auf der Homepage des Immatrikulationsamtes.

Verfassen der Dissertation

Die Dissertation soll in deutscher oder in englischer Sprache abgefasst sein. Grundsätzlich gelten für das Verfassen der Dissertation immer die Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis der Universität Oldenburg.

Die Dissertation kann in monographischer Form oder publikationsbasiert verfasst werden. Für eine publikationsbasierte Dissertation sind mehrere wissenschaftliche Arbeiten erforderlich, die in einem inneren Zusammenhang stehen, und die in international anerkannten Wissenschaftsjournalen mit Peer Review-System veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurden. Der Forschungszusammenhang ist in der Dissertation umfassend darzulegen. Sollten an den Einzelarbeiten auch andere Mitautorinnen oder Mitautoren beteiligt sein, ist der eigene Anteil detailliert darzulegen und die Richtigkeit der Darlegung  von  Betreuerin oder Betreuer schriftlich zu bestätigen. Näheres regelt § 10 der Promotionsordnung.

Hinweise zur formalen Gestaltung der Dissertation sind enthalten in den Guidelines: Formal requirements and recommendations for a dissertation.

Für die Abgabe ist die Dissertation mit einem entsprechenden Titelblatt (Mustertitelblatt Dissertation bei Einleitung/ Titlepage of dissertation for opening) sowie einer Eigenständigkeitserklärung (Vorlage) zu versehen.

Abgabe der Dissertation und Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens

Die Abgabe der Dissertation und das Stellen eines Antrags auf Einleitung des Promotionsverfahrens ist in der Regel frühestens ein Jahr nach Zulassung und spätestens fünf Jahre nach Zulassung möglich. Auf Antrag der Doktorandin oder des Doktoranden können diese Fristen vom Promotionsausschuss um einen angemessenen Zeitraum verkürzt oder verlängert werden. Wird der Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens nicht fristgemäß gestellt, gilt die Zulassung als zurückgenommen. Näheres regelt § 12 Abs. 1 der Promotionsordnung.

Der Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens ist schriftlich an die Promotionsausschussvorsitzende zu richten. Die notwendigen Unterlagen müssen spätestens zehn Tage vor der Sitzung des Promotionsausschusses beim Promotionsbüro eingereicht werden.

Dem Antrag sind gemäß § 12 der Promotionsordnung folgende Unterlagen beizufügen:

  • Antrag auf Einleitung  eines Promotionsverfahrens/ Opening of a doctoral procedure
  • die Dissertationsschrift in fünf gebundenen Exemplaren sowie in einer digitalen Version (als pdf-Dokument)
  • bei einer publikationsbasierten Dissertation eine Publikationsliste sowie zugehörige Sonderdrucke

 

Eröffnung des Promotionsverfahrens, Begutachtung der Dissertation und Auslage

Der Promotionsausschuss eröffnet das Promotionsverfahren, indem er Personen zur Begutachtung der Dissertation bestellt. Als Erstgutachterin oder Erstgutachter fungiert in der Regel die Betreuerin oder der Betreuer der Promotion. Darüber hinaus bestimmt der Promotionsausschuss eine bis  drei weitere Personen zur Gutachtenerstellung, die gemeinsam die fachliche Breite der Dissertation abdecken sollen. Die Doktorandin oder der Doktorand kann im Rahmen des Antrags auf Einleitung des Promotionsverfahrens hierfür Vorschläge unterbreiten. Bei publikationsbasierten Dissertationen muss mindestens eines der Gutachten durch eine Person erstellt werden, die gemäß den Regeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft der Doktorandin oder dem Doktoranden gegenüber nicht befangen ist. Bei monographischen Dissertationen erfolgt die Begutachtung in der Regel durch durch drei Personen. Näheres zu Gutachterinnen und Gutachtern regelt § 7 der Promotionsordnung. Bei einer Promotion im Joint Degree folgt die Bestimmung der Gutachter zusätzlichen Regelungen.

Die Gutachterinnen und Gutachter erstatten in der Regel innerhalb von vier Wochen schriftlich ihre Guatchten und empfehlen entweder die Annahme der Dissertation und die Fortsetzung des Verfahrens, die Änderung oder die Ablehnung der Dissertation. Im Falle einer Ablehnung ist das Promotionsverfahren nicht bestanden und damit beendet. Wird in einem oder mehreren Gutachten eine Änderung der Dissertation empfohlen, erhält der Doktorand oder die Doktorandin einmalig die Möglichkeit zur Überarbeitung binnen einer angemessenen Frist.

Wird die Annahme der Dissertation empfohlen, schlagen die Gutachterinnen und Gutachter jeweils eine Benotung mit magna cum laude (sehr gut), cum laude (gut) oder rite (befriedigend) vor. Nach einem solchen positiven Votum stehen Dissertation und Gutachten anschließend für eine Auslagefrist von zwei Wochen zur Einsichtnahme durch die Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an der Fakultät zur Verfügung. Sofern innerhalb dieses Zeitraums keine Sondergutachten eingehen, ist die Dissertation angenommen. Weitere Informationen enthält § 13 der Promotionsordnung.

Die Doktorandin oder der Doktorand hat nach Ablauf der Auslagefrist und bei Annahme der Dissertation die Möglichkeit, die schriftlichen Gutachten einzusehen. Eine Einsichtnahme ist jedoch nur persönlich im Promotionsbüro möglich. Eine Übersendung per Post oder E-Mail ist aus juristischen Gründen ausgeschlossen.

Disputation

Nach Ablauf der Auslagefrist und bei Annahme der Dissertation kann die Disputation stattfinden. Zur Durchführung der Disputation setzt der Promotionsausschuss eine Prüfungskommission ein, die aus mindestens drei Personen besteht, welche mehrheitlich der Universität Oldenburg angehören müssen, darunter mindestens ein Mitglied des Promotionsausschusses. An der Prüfungskommission beteiligt sind in jedem Fall der Erstgutachter oder die Erstgutachterin, ein weiterer Gutachter oder eine weitere Gutachterin sowie eine zusätzliche prüfungsberechtigte Person. Zusätzlich kann auch eine promovierte wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Prüfungskommission teilnehmen. Der Doktorand oder die Doktorandin kann im Antrag auf Einleitung des Promotionsverfahrens Mitglieder der Prüfungskommission vorschlagen. Weitere Informationen zur Zusammensetzung der Prüfungskommission enthält § 6 der Promotionsordnung. Bei einer Promotion im Joint Degree folgt die Zusammensetzung der Prüfungskommission zusätzlichen Regelungen.

Die Disputation besteht aus einem universitätsöffentlichen Vortrag von etwa dreißig Minuten Dauer über Ziele, Methoden und Ergebnisse der Dissertation oder eines Teilgebiets daraus und einer anschließenden dreißig- bis sechzigminütigen Diskussion unter Leitung des Vorsitzenden der Prüfungskommission. Unmittelbar im Anschluss an die Disputation beschließt die Prüfungskommission unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ob die mündliche Prüfung bestanden ist und benotet diese. Weitere Informationen zur Disputation enthält § 14 der Promotionsordnung.

Die Doktorandin oder der Doktorand wird vom Promotionsbüro rechtzeitig über die festgelegte Zusammensetzung der Prüfungskommission informiert und übernimmt selbständig die Organisation der Disputation, d.h. die Terminierung in Abstimmung mit den Prüferinnen und Prüfern sowie die Resrvierung eines Raumes. Sobald Zeit und Ort festgelegt sind, muss das Promotionsbüro darüber informiert werden. Wenn die Terminplanung bereits parallel zur Begutachtung der Dissertation erfolgt, sollte darauf geachtet werden, dass das Datum der Disputation nicht zu kurz nach einem vermutlichen Ende der Auslagefrist liegt. Denn falls in Einzefällen Gutachten nicht fristgerecht abgegeben werden, kann es zu Verzögerungen im Verfahrensablauf kommen, so dass der Disputationstermin ggf. neu angesetzt werden muss.

 

Veröffentlichung der Dissertation und Aushändigung der Urkunde

Innerhalb eines Jahres nach der bestandenen Disputation muss die Dissertation durch die Doktorandin oder der Doktoranden der wissenschaftlichen Öffentlichkeit in angemessener Weise zugänglich gemacht werden. Die Veröffentlichung erfolgt über das Bibliotheks- und Informationssystem der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Näheres Veröffentlichung regelt § 16 der Promotionsordnung. Für die gedruckten Exemplare ist ein Titelblatt gemäß folgendem Muster zu verwenden:

Die Promotion wird mit der Aushändigung der Promotionsurkunde vollzogen und die oder der Promovierte ist berechtigt, den Grad einer Doktorin oder eines Doktors zu führen.

Web4cmaster (petra.wilts@uk1ol.de) (Stand: 21.05.2020)