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Leitung

N.N.

Geschäftsstelle (Dep. Versorgungsforschung)

David Saß / Imke Garten

+49 (0)441 798-2772

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Abteilung Medizinische Informatik
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

 

Abgeschlossene Studien und Forschungsprojekte

AKTIN - Notaufnahmeregister

Das  Verbundforschungsprojekt "Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland durch den Aufbau eines Nationalen Notaufnahmeregisters", im Rahmen des Aktionsbündnis zur Verbesserung der Kommunikations- und InformationsTechnik in der Intensiv- und Notfallmedizin (AKTIN), erarbeitet die technischen und methodischen Grundlagen für ein nationales Notaufnahmeregister.

Auf Basis des DIVI-Notaufnahmeprotokolls, einer standardisierten, strukturierten Dokumentation in der Notaufnahme, wird mit Hilfe des Notaufnahmeregisters eine bundesweit einheitliche standardisierte elektronische Infrastruktur für Notaufnahmepatienten geschaffen. Das Projekt arbeitet mit einer dezentralen Infrastruktur - auf diese Weise verbleiben die Daten in den einzelnen Kliniken und somit im Behandlungskontext. Erfolgt eine Anfrage für eine wissenschaftliche Fragestellung, so werden, unter strenger Wahrung des Datenschutzes, nur die erforderlichen Daten anonymisiert zusammengeführt.

Das Notaufnahmeregister trägt als modernes Tool zur Optimierung des Qualitätsmanagements in den Notaufnahmen und zur grundlegenden Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland bei.

Projektförderung: BMBF (Förderkennzeichen: 01KX1319)

Weitere Informationen: Webseite - Projektpartner & Projektkliniken -

AlarmReduX

Ziel des Projekts „AlarmRedux“ ist die Verbesserung des Alarm-Managements in der Intensivpflege. Die Entwicklung methodischer und technischer Konzepte soll die Belastung klinischen Personals durch Alarme messbar machen und nachhaltig verringern. Neben der Verbesserung der Qualität des Arbeitsumfeldes auf der Intensivstation durch die Reduktion vermeidbarer Alarme soll das Projekt dazu beitragen, einer gefährlichen Desensibilisierung Pflegender für Alarme, der sogenannten Alarm Fatigue, vorzubeugen und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Projektförderung: BMBF (Förderkennzeichen: 16SV7501)

Weitere Informationen: Webseite - Tweets -

ALIVAL / ANAVAL

ALIVAL und ANAVAL sind Studien zur externen Validierung von ICD-Codes im Rahmen von durch die EMA angeforderten Past Authorization Safety Studies (PASS). Dabei unterstützen wir die Abteilung Epidemiologie und Biometrie im Bereich Forschungsdatenmanagement.


Projektpartner:

    RTI-HS (Gesamtkoordination der PASS Studien)
    BIPS Fachgruppe Arzneimittelrisikoforschung
    Klinikum Oldenburg

Studienmeldung im EU PASS Register:

    ALIVAL: EUPAS10446
    ANAVAL: EUPAS20720

Funding:

    ALIVAL: Les Laboratoires Servier über RTI-HS
    ANAVAL: Konsortium von 17 Herstellern von i.v. Eisenpräparaten
    (s. Studienprotokoll - Annex III) über RTI-HS

 

 

FIT-NW

Um die in den Gesundheitseinrichtungen anfallenden Routinedaten für die biomedizinische Forschung effizient zu nutzen, sind geeignete IT-Infrastrukturen unerlässlich. Eine Verknüpfung von klinischen Daten über mehrere Stufen der Gesundheitsversorgung erfolgte aufgrund der heterogenen Rahmenbedingungen der verschiedenen Versorgungsbereiche bisher so gut wie nicht.

Ziel dieser Studie war es, zu analysieren, welche IT-Infrastruktur in den Kliniken und niedergelassenen Praxen der Region Oldenburg-Bremen genutzt wird und wie gut diese die Forschungsprojekte unterstützt. Dazu wurden von August 2016 – März 2017 Krankenhäuser und niedergelassene Hausärzte befragt. Es zeigte sich, dass der Einsatz der Krankenhausinformationssysteme und Data-Warehouse-Systeme in den Krankenhäusern eine große Rolle spielt. Allerdings wurde diese überwiegend zu operativen Zwecken genutzt, weniger für klinische Forschung. Eine Einwilligung zur Nutzung der Routinedaten für Forschungszwecke bestand in keinem der befragten Krankenhäuser. Ein Drittel der befragten Ärzte führte in den letzten drei Jahren an Studien durch, aber nur ein Arzt wurde dabei von seinem Praxisinformationssystem unterstützt.

Neben der Unklarheit in der Rechtslage zur Datennutzung können die Kosten für zusätzliche IT oder das mangelnde Interesse an der Forschung ursächlich sein. Um die vom KIS gesammelten Daten für Forschungszwecke nutzen zu können, könnte die Implementierung einer KIS-basierten Rekrutierungsunterstützung sinnvoll sein, allerdings ist hierfür eine möglichst vollständige Dokumentation erforderlich. Die technische und organisatorische Herausforderung, eine IT-Infrastruktur zur Nutzung von Routinedaten für die biomedizinische Forschung zu implementieren, ist nach wie vor groß. Darüber hinaus müssen befragten Gesundheitseinrichtungen Leitlinien für Datenschutz, Zugang und Datenstandardisierung festlegen, um die biomedizinische Forschung zu fördern.

Laufzeit: 2016 - 2017
Förderer: Bremer Wertpapierbörse

Publikationen

  • Seeger I, Zeleke A, Freitag M, Röhrig R.: IT Infrastructure for Biomedical Research in North-West Germany. Stud Health Technol Inform. 2017;243:65-69.
    DOI: 10.3233/978-1-61499-808-2-65

 

Inno_RD

In den Jahren 2012 und 2013 gab es über 14 Millionen rettungsdienstliche Einsatzfahrten in Deutschland, Tendenz steigend. Es existiert bisher nur wenig systematische Qualitätssicherung zum Rettungsdienst, die den Verlauf der Patienten, das Behandlungsergebnis nach dem Rettungsdienst-einsatz sowie überregionale Vergleiche beinhaltet.

Eine Datenbasis, die die Notfallversorgung auf Ebene der Versicherten und Leistungserbringer übergreifend sichtbar macht, ist Voraussetzung für Verbesserungen bei Organisation, Finanzierung, Anreizen und Folgen der Notfallversorgung. Die dafür erforderlichen Strukturen, Prozesse und Qualifikationen (der Ärzte, Notfallsanitäter, weiterer Kräfte vor Ort und in den Leitstellen) sollen mit diesem Projekt identifiziert und beschrieben werden. Im Projekt werden Krankenkassen- und Rettungsdienstdaten datenschutzkonform miteinander verknüpft analysiert. Fragestellungen sind beispielsweise:

  • Werden die Patienten in die passende Zielklinik gebracht?
  • Wie häufig und unter welchen Bedingungen kommt es zu Verzögerungen, weil ein Notarzt nachgefordert werden muss?
  • Wie entwickelt sich der Gesundheitszustand des Patienten nach der Versorgung durch den Rettungsdienst weiter?
  • Sind Patientengruppen erkennbar, die keinen Rettungsdiensteinsatz benötigen?

Ergänzend werden betroffene Patienten zu den Gründen und selbsteingeschätzten Motiven ihrer Rettungsdienst-Inanspruchnahme postalisch befragt. Experten (inkl. Patienten) erarbeiten auf dieser Basis in Fokusgruppen Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitspotenziale sowie Regelungsbedarfe. Die Ergebnisse des Versorgungsforschungsprojektes dienen damit als quantitative Grundlage und konzeptioneller Vorlauf für neue Struktur- und Steuerungsmodelle mit dem Ziel, die Notfallversorgung in Deutschland zu verbessern.

Projektförderung: Innovationsfond
Projektleitung: Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie Uni Magdeburg
Weitere Informationen: GBA-Webseite -

MESIB

Im Forschungsprojekt „Mehr Sicherheit für die häusliche Beatmungspflege“ (MeSiB) wird ein umfassendes Sicherheits- und Schutzkonzept für Patienten, informell Pflegende und professionell Pflegende (Fachpflege) in der Heimbeatmung entwickelt.

Ziel ist es, Beatmungspatienten, in der Regel Hochrisikopatienten, noch sicherer in ihrem häuslichen Umfeld zu betreuen sowie die informell und professionell Pflegenden zu entlasten. Begleitet wird das Forschungsprojekt durch eine empirisch-ethische Evaluation, die Herausforderungen und Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen untersucht. Die Ergebnisse dieser Bewertung fließen direkt in den laufenden Forschungsprozess ein.

Projektförderung: BMBF (16SV772xx)

Weitere Informationen: Webseite - Projektpartner -

Webiyomastzcrter (david.szesass@uol.dave) (Stand: 21.09.2020)