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Infrastruktur

Die Professur für Assistenzsysteme und Medizintechnik verfügt über folgende Labore und Living Labs, die eine anwendungsnahe Entwicklung und Evaluation von neuen Systemen und Ansätzen ermöglichen:

Pflegelabor

Das Pflegelabor der Universität Oldenburg beinhaltet verschiedene Messverfahren zur Analyse und Unterstützung der Pflegearbeit von älteren Menschen sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Umgebung. Hierbei sollen sensorgestützte Mess- und Analysesysteme sowie Smart-Home-Lösungen (intelligente Beleuchtung, Aktivitätserkennung, SensFloor) oder über Gesten- und Sprachsteuerung bedienbares Equipment zum einen die Bewegungen von Pflegekräften via 3D-Sensoren analysieren und zum anderen der Alltag von Pflegebedürftigen unterstützt und erleichtert werden. Zudem werden robotische Systeme zur Unterstützung von Pflegenden und Pflegeempfängern untersucht. Beispielweise kann ein Roboterarm Halte- und Stützfunktionen während eines Pflegeprozesses übernehmen. Das Testen von Service- und Pflegerobotern in der häuslichen Umgebung des Pflegelabors ist hierbei ebenso fester Bestandteil wie Schulungen des Pflegepersonals für die Anwendung der neuen Technologien.

Labor für Mobilitätsassessments

Das Labor für Mobilitätsassessments wurde 2015 im Rahmen des AEQUIPA Projektes aufgebaut und beinhaltet verschiedene etablierte Messverfahren (z.B. eine Bodenkraft Messplatte, einen aTUG, verschiedene Gangteststrecken, einen GaitRITE, ein Gerät zur Bio-Impedanz Analyse und Inertialsensorik) zur Bestimmung der funktionellen Fähigkeiten und ermöglicht die Durchführung von Mobilitätsassessments, wie Sie mit ca. 250 Seniorinnen und Senioren im Rahmen der VERSA Studie des AEQUIPA Projektes genutzt werden.

Simulationszentrum

In unserem Simulations- und Usabilitylabor können klinische Situationen in der Versorgung kritisch kranker Patienten nachgestellt und die Effekte von technischen Artefakten auf das soziotechnische System aus Ärzten, Pflegekräften, Laien und Medizin- und Informationstechnik systematisch untersucht werden ohne Patienten zu gefährden. Hierzu verstehen verschiedene Patientensimulatoren und Methoden, wie z.B. Eye-Tracking, 3D Bewegungsanalysen, Sensoranzüge und ein mobiles fNIRS zur Verfügung.

Mixed Methods Health Services Research Lab (M&M Lab)

Das Mixed Methods Health Services Research Lab (M&M Lab) hält ab Mitte des Jahres 2018 eine Forschungsinfrastruktur zur Datenerhebung mit Methoden der  quantitativen und qualitativen empirischen Sozialforschung im Rahmen von Versorgungsforschungsstudien vor. Dies betrifft i.d.R. Befragungen von oder Interviews mit Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Leitungspersonen in Versorgungsorganisationen. Das Labor ermöglicht die Nutzung einer Software mitsamt Scanner zum Design und zur elektronischen Erfassung von papierbasierten Fragebögen für größere Erhebungen. Zudem werden Sprechstunden zur Planung und Durchführung von Befragungen angeboten. Auch für die Planung und Durchführung qualitativer Erhebungen in Einzel- oder Fokusgruppeninterviews und ebenso für die Planung, Durchführung und Auswertung von Mixed Methods Studien, die sowohl quantitative als auch qualitative Methoden nutzen, wird eine Sprechstunde für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingerichtet.

Kooperationslabor IDEAAL-Wohnung, OFFIS

 

Die IDEAAL-Wohnung hat unser Partnerinstitut OFFIS als festen Bestandteil der OFFIS-Forschungsstrategie und im Rahmen einer Reihe von regionalen, nationalen und internationalen Forschungsprojekten als Kristallisationspunkt für die Auseinandersetzung mit dem demographischen Wandel und als Startpunkt weiterer Aktivitäten etabliert.

Dabei schließt die IDEAAL-Wohnung die Lücke zwischen der Entwicklung von Technik unter Laborbedingungen und dem realen Einsatz in Bestandswohnungen. Sie bietet damit auch ein hervorragendes Umfeld für Nutzerstudien. Die Prototypen ermöglichen ein intensives Ausprobieren und schaffen so eine enge Zusammenarbeit zwischen Senioren, Medizinern und Pflegern auf der einen und den Entwicklern und Technikern auf der anderen Seite. Probleme während eines realen Einsatzes, die bei der Entwicklung nicht immer erkennbar sind, werden so mit Hilfe der Rückmeldungen der unterschiedlichen Nutzer frühzeitig identifiziert.

Weitere Infos und eine virtuelle Wohnungsführung finden sich unter www.ideaal.de

Wen6sk1bmasiifbwternsyys (david.sasckhs@uzpdrrol.de8y) (Stand: 02.09.2020)