Navigation

Skiplinks

Gründungsaktivitäten mit Beteiligung von AMT

Die Arbeitsgruppe ist immer daran interessiert, potentiell erfolgversprechende Forschungsansätze in neue Produkte umzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität konnten bereits folgende Ausgründungen erfolgen.

oldntec - Technische Assistenzprodukte für Sicherheit und Lebensqualität in der Pflege

oldntec GmbH ist ein Ingenieursbüro mit eigenem Vertrieb im Gesundheitswesen. Hervorgegangen ist oldntec aus Forschungsaktivitäten der Abteilungen AMT und AIT (OFFIS) unter der Leitung von Prof. Andreas Hein. 2014 gründeten die beiden Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Frenken und Dipl.-Inform. Ralf Eckert ihr Unternehmen nach mehr als 10 Jahren in der Forschung an Universität und Institut. Seither entwickeln und erforschen Sie mit ihren mittlerweile vier Mitarbeitenden Assistenzprodukte für die Pflege im Kunden- und Eigeninteresse. Die ersten Entwicklungen fokussierten den professionellen Pflegemarkt. Bereits 2015 kam das erste Eigen-Produkt, der ambiact, auf den Markt und wird seither deutschlandweit und in Nachbarländern vertrieben. Ambiact ist ein intelligenter Stromsensor für den Hausnotrufmarkt und wurde mehrfach mit Innovations- und Gründerpreisen u.a. durch Science4Life und die Initiative „Land der Ideen“ bedacht. Ein weiteres bekanntes Produkt für den professionellen Pflegemarkt ist u.a. die „Veranstaltungsapp“, entwickelt für die Koordination von Helferinnen und Helfern bei Großveranstaltungen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Seit 2017 verschiebt sich der Fokus der Arbeiten zunehmend auf den informellen Pflegemarkt. Nachdem bereits 2017 erste Forschungsarbeiten durchgeführt wurden, wird die Gesellschaft 2018 ihre ersten eigenen Produkte für diesen Markt einführen. Hierzu zählen verschiedene Funktionserweiterungen für digitale Sprachassistenten zur Unterstützung pflegender Angehöriger und ein Informationsportal rund um das Thema „Informelle Pflege“.

http://www.oldntec.eu

Finanzierung

  • Exist-Gründerstipendium (11/13 – 10/14)
  • Eigenmittel (AMT)

a1robotics: Mobile Roboterplattform für Forschung, Entwicklung und Lehre

Die Robotik ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die Lücke zwischen Erwartungen und tatsächlichen Fähigkeiten ist derzeit allerdings noch groß. Um Roboter alltagstauglich zu machen und im menschlichen Umfeld sicher und effektiv agieren zu lassen, sind noch erhebliche Forschungsanstrengungen notwendig. Die akademische und industrielle Robotikforschung intensiviert sich daher in jüngerer Zeit merklich. Weil dabei nicht für jede Fragestellung eigens Roboter neu entwickelt werden können, besteht große Nachfrage nach universell einsetzbaren und gut erweiterbaren Robotersystemen.

Das unter anderem aus der Abteilung AMT hervorgegangene Start-Up a1robtics entwickelt Robotersysteme, die in ihren Eigenschaften genau auf die Bereiche Forschung, Entwicklung und Lehre zugeschnitten sind. Das erste Produkt des Start-Ups ist die mobile robotische Basis a1orb. Als universelle Plattform wurde besonderer Wert auf Flexibilität, Offenheit und Erweiterbarkeit auf allen Systemebenen gelegt. Die Erweiterung des Systems beispielsweise mit zusätzlichen Sensoren oder Greifvorrichtungen ist durch seine mechanische Beschaffenheit problemlos möglich. Als Software kommt das Roboterbetriebssystem ROS zum Einsatz, das sich zu einem de-facto-Standard in der akademischen Robotik entwickelt hat. Die Anwenderinnen und Anwender können somit auf sämtliche high-level-Funktionalitäten von ROS zurückgreifen, wie etwa Navigations- und Kartierungsalgorithmen. Durch die hohe Traglast von 50 kg ist das System auch für Aufbauten höheren Gewichts geeignet. Eine Besonderheit des Roboters ist sein omnidirektionaler Antrieb. Dadurch kann er sich aus dem Stand in jede beliebige Raumrichtung bewegen und Drehungen ausführen. Er bietet somit ein hochflexibles Antriebskonzept, das gut auch für komplex strukturierte Räume geeignet ist.

Durch die weiterhin enge Verknüpfung mit der Forschung und Lehre der Abteilung AMT werden die Konzepte in gegenseitiger Kooperation weiterentwickelt. Die Gründung erfolgte auf ein erfolgreiches EXIST-Gründungsstipendium, bei dem Prof. Martin Greschner und Prof. Andreas Hein als Mentor tätig waren.

http://www.a1robotics.de

Finanzierung

  • Exist-Gründerstipendium (10/15 – 09/16)
  • Eigenmittel (AMT)
Webmaster (Stand: 10.09.2018)