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Summer School

vom 16. Oktober bis 30. Oktober 2007

Der Inhalt der Summer School wird von einem breiten Fächerspektrum getragen. Positionen aus Politikwissenschaft und Geschichte, Medien-, Sprach-, Literaturwissenschaft und anderen fließen mit ein. Im Zentrum steht die Frage, was Männer und Frauen in den arabischen und europäischen Gesellschaften trennt und verbindet, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Geschlechterbeziehungen aufweisen.

Erörtert wird dies anhand ausgewählter Themenbereiche, für die die Lehrenden jeweils ausgewiesene ExpertInnen sind – u.a. Migration, Entwicklung, Sprachpolitik oder Massenmedien. Differenzlinien zeichnen sich nicht nur zwischen ‚Ost’ und ‚West’, Europa und der arabischen Welt ab, sondern auch in den vermeintlichen ‚Innenräumen’. Die Unterschiede zwischen Marokko, dem geographisch westlichsten Land des arabischen Kulturkreises, Jemen, im Süden der arabischen Halbinsel und dem städtisch geprägten Libanon wurden bereits bei einer ersten Begegnung im Frühsommer deutlich.

Welche Rollen spielen Nationalstaat und politische Strukturen? Gibt es ethnische oder religiöse Vielfalt und was bedeuten sie im jeweiligen Kontext? Und in welchem Zusammenhang steht das mit Geschlecht? Die arabischen Studierenden werden diese Fragen gemeinsam mit Oldenburger Studierenden bearbeiten.

Ziel der Summer School ist eine intensive und trans-kulturelle Auseinandersetzung. Sie verspricht keine einfachen Antworten, sondern will eine produktive Verunsicherung bei allen Beteiligten bewirken.

Die Summer School findet in englischer Sprache statt, viele Vortragsveranstaltungen sind öffentlich.

Das Projekt „Politics and Gender“ wird vom DAAD gefördert und von Dr. Lydia Potts geleitet.

Webmbvskqaster (jan.c0sxkuehnegkmund@bixuolrhrq.de) (Stand: 07.11.2019)