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Problemorientiertes Lernen ist eine Lernmethode, die originär für Studierende der Medizin entwickelt wurde. Die Studierenden bearbeiten Problemaufgaben in festen Kleingruppen.  POL-Veranstaltungen laufen nach einem festen Konzept ab. Lehrende werden vorab in der Lernmethode von POL geschult. Das den POL-Tutorien zugrunde liegende didaktische Konzept unterliegt über die Studienjahre einer kontinuierlichen Anpassung entsprechend dem Ausbildungsstand der Studierenden. Während im ersten Studienjahr die klassische Siebensprungmethode aus Maastricht umgesetzt wird, um naturwissenschaftliche Grundlagen zu festigen, kommen im 2. Studienjahr weitere Aufgaben hinzu. Die Studierenden müssen hier in der Mehrzahl der Fälle einen Therapieplan (6-Step) anhand des Patientenfalls entwerfen und diesen in Form eines Rollenspiels den "Patienten" (Kommilitonen in der POL-Gruppe) erklären. Im 3. Studienjahr erhalten die Tutoren einen ausführlichen Leitfaden zu den Fällen mit detaillierten Ausführungen zur Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie, während die Studierenden nur noch ein knappe Fallvignette vor der Sitzung erhalten, sodass eine Vorbereitung anhand von Lehrbüchern vorab stattfindet. Die Studierenden erheben jetzt in der Sitzung eine Anamnese (Tutor*innen bereiten sich auf die Patientenrolle vor) und erarbeiten anhand der anamnestischen Details in der Gruppe Differentialdiagnosen und eine Arbeitsdiagnose. Neben der Präsentation der eigenen Lernziele in der 2. POL-Sitzung führen die Studierenden auch ein Aufklärungsgespräch in Form eines Rollenspiels durch.

Webltumasxp8teuurn8d1 (petijqra.wilts@uol8kyjc.de) (Stand: 27.06.2020)