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Ina Knoth

Dissertationsprojekt

Paul Hindemiths Kompositionsprozess Die Harmonie der Welt: Ambivalenz als Rhetorik der Ernüchterung

Die Harmonie der Welt – unter diesem Titel variierte Paul Hindemith ab 1939 verschiedene kompositorische Formationen: vorwiegend eine 1957 uraufgeführte Oper, deren Protagonist dem Astronomen, Theologen und Mathematiker Johannes Kepler (15711630) nachempfunden ist. In diesem Dissertationsprojekt wurde erstmals eine vollständige Quellenaufarbeitung der Harmonie der Welt vorgenommen.

Die Harmonie der Welt als Oper und die musikalisch verwandten Motette- und Symphonie-Kompositionen werden in diesem Projekt nicht als ›Werk(e)‹, sondern als ein einziger, jedoch höchst variabler und offener ›Kompositionsprozess‹ aufgefasst. Aus dieser Perspektive, die die Tätigkeit des Komponierens als Prozess fokussiert, werden sowohl autorbezogene als auch kulturkontextuelle Verortungen der verschiedenen, schriftlich festgehaltenen ›Prozesszustände‹ angeboten.

 

Die Dissertation erscheint voraussichtlich im Herbst 2015 bei Schott/Mainz in der Reihe "Frankfurter Studien", hg. vom Hindemith Institut Frankfurt.

 

Weitere Informationen zu Ina Knoth: https://www.kultur.uni-hamburg.de/hm/personen/knoth.html

Musik-Wrveebmktastertws7rg+r9t (musi7rtk@uol.de) (Stand: 07.11.2019)