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Musik und Medien - Selbstverständnis

Musikkulturen der Moderne sind ohne Medien nicht denk- und beobachtbar. Was als Musik verstanden wird, wie sie entsteht, wie mit ihr umgegangen wird und was von ihr bleibt, steht in engstem Zusammenhang mit medialen Praktiken, Wissen, Technologien und Organisationsformen. Dies betrifft in besonderem Maße populäre Musikkulturen. Sie haben sich als Seismograph und Diskursraum sozialer und kultureller Artikulationen erwiesen, deren Oberfläche banal, laut oder ewig gleich scheint, im Kern aber komplexe und paradoxe Konstellationen von Macht, Begehren und Normierungen anspricht (und zumeist kapitalisiert).

Musik und Medien - Geschichte

+++ Auseinandersetzungen mit Populärer Musik und Medien gehörten von Anbeginn (1974) zum Studieninhalt +++ intendiert war deutlicher Bruch mit der Fachgeschichte (Musikwissenschaft) +++ es sollte um Menschen gehen, nicht um musikalische Werke +++ das entsprach pädagogischen Konzepten und Zeichen der Bildungsreform Ende der 1970er Jahre +++ handlungsorientierter Unterricht +++ Praxisbezug +++ Apparative Praxis +++ Orientierung an Musik und Musikpraktiken der Gegenwart +++ sozialer und kultureller Wandel +++ Erweiterung des wissenschaftlichen Blickfeldes +++

Musik und Medien - Studium

Mit der Einführung von BA- und Masterstudiengängen (2005-2007) ist der Studienschwerpunkt Musik und Medien in allen vom Institut für Musik angebotenen Studiengängen vertreten. Im Rahmen des Masterstudienganges Integrated Media kooperiert das Institut für Musik mit dem Institut für Visuelle Kultur und Kunst (Code). Das Institut für Musik unterhält vielfältige ERASMUSKOOPERATIONEN

Musik und Medien - Forschung

Vor dem Hintergrund der Expertise von Prof. Dr. Susanne Preisendörfer haben sich folgende Forschungsschwerpunkte etabliert:

- Theorien und Methoden der Erforschung populärer Hörpraktiken und Szenen (Sarah Chaker, Thomas Schopp, Kiwi Menrath, Arne Wachtmann, Thomas Flömer)

- Global Music Studies (Stefanie Alisch, Anastasia Wakengut, Hani Alkhatib, Vincent Rastädter, Christine Heinen)

- Kulturpolitik (Bernd Wagner, Beate Fröhlich)

 

Forschungsprojekte, in die die MitarbeiterInnen involviert sind/waren:

- Graduiertenkolleg: Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen

- Wissenschaftliches Zentrum: Genealogie der Gegenwart

- Promotionskolleg: Identitätskonstruktionen junger Erwachsener in Belarus

- DFG-Netzwerk: Sound in Media-Culture

radio aporee

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Titel: Das Kloster Blankenburg

Kurzinfo: Eine Audiolandschaft mit drei Hörstücken um das Kloster Blankenburg bei Oldenburg. Die fast 700jährige Geschichte des Klosters mit seinen dunklen sowie schillernden Seiten beleuchten drei Arbeiten auf auditive Weise. Dabei geht es mit O-Tönen, Hörspielartigem, Informativem und einer Vielzahl von Klanglandschaften an einen widersprüchlichen und aufregenden Ort. Die Hörstücke enstanden im Rahmen des Seminars AUDIOGUIDE (2015) am Institut für Musik der Universität Oldenburg unter Leitung von Dr. Fabian Czolbe und mit bester Unterstützung des Bereichs ,Musik und Medien (Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer).

Zu finden unter: https://aporee.org/mfm

(unter miniatures kann man dieser Miniatur finden bzw. suchen und hören)

Webmaster (Stand: 10.09.2018)