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Preis der Lehre an Heidi Bayer verliehen

Preis der Lehre verliehen - Universität Oldenburg ehrt zehn Hochschullehrende

Heidi Bayer vom Institut für Musik entwickelte ihre Veranstaltung „Ensembleleitung: Popularmusik II“ zu einem Online-Format und wurde für ihr didaktisches Konzept in der Kategorie „Digitalisierung in der Hochschullehre“ ausgezeichnet.

Universität Oldenburg ehrt zehn Hochschullehrende

Oldenburg. Für ihre Leistungen in der Hochschullehre erhalten zehn Lehrende der Universität den Preis der Lehre für das Studienjahr 2019/20. Unter der Schirmherrschaft der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Verena Pietzner, werden Lehrveranstaltungen aus der Musik, Pädagogik, Philosophie und Medizin ausgezeichnet. Die Preisträger bekommen jeweils 1.000 Euro für die Lehre.

Mit dem Preis der Lehre würdigt die Universität Oldenburg hervorragende Hochschullehre und will damit zur Auseinandersetzung über Lehr- und Lernprozesse an der Hochschule beitragen. „Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, besonders gelungene Lehrveranstaltungen sichtbar zu machen. So können wir voneinander lernen“, betont Pietzner.

Der Preis in der Kategorie „Beste Veranstaltung“ geht an Prof. Dr. Dr. Stefan Schrader, Dr. Sonja Mertsch, Tobias Batram, Jan Liewig, Guido Esper, Dr. Thomas Lischka und Dr. med Marten Walker vom Department für Humanmedizin. Im „Basiskurs Mikrochirurgie Augenheilkunde“ verknüpften sie Theorie und Praxis, indem sie beispielsweise Originalaufnahmen von Operationen zeigten und Übungen an tierischen Präparaten durchführten. Die Jury würdigt, dass die Lehrenden den Kurs didaktisch anspruchsvoll und aufwändig gestaltet und die Studierenden intensiv betreut haben.

Die Musikerin Heidi Bayer verlegte ihre Veranstaltung „Ensembleleitung: Popularmusik II“ vollständig in die virtuelle Welt und wird für ihr didaktisches Konzept in der Kategorie „Digitalisierung in der Hochschullehre“ ausgezeichnet. Sie stellte den Studierenden selbst produzierte Videos zur Verfügung und ermöglichte es ihnen so, sich Wissen individuell anzueignen. Darüber hinaus leitete sie die Teilnehmer der Veranstaltung an, eigene Dirigatvideos zu erstellen und sich dabei selbst zu reflektieren. Es handle sich um ein gelungene Umsetzung einer praxisorientierten Veranstaltung in ein Online-Format, so die Jury.

Mithilfe einer innovativen Methode bereitete Lena Haug vom Institut für Pädagogik ihre Studierenden der Veranstaltung „Forschen mit (Kinder-)Zeichnungen“ auf eigene Forschungsarbeit vor. Dafür erhielt sie den Preis der Lehre in der Kategorie „Forschendes Lernen“. Haug leitete dazu an, anhand einer eigenen Fragestellung einen vorhandenen Datensatz Kinderzeichnungen zu analysieren. Anschließend stellten die Studierenden ihre Ergebnisse in wissenschaftlichen Postern und Forschungsberichten dar. Die Jury hob hervor, dass Haug die Relevanz von Forschung im Schulkontext verdeutlicht habe.

Studierende der Universität Oldenburg sind in jedem Jahr aufgerufen, herausragende Lehrveranstaltungen für die Auszeichnung mit dem Preis der Lehre vorzuschlagen. Aus den eingegangenen Nominierungen wählt eine Jury, die aus Lehrenden und Studierenden besteht, die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Für die Auszeichnung „Beste Lehrveranstaltungsevaluation“ konnten sich Lehrende mit dem Ergebnis ihrer Lehrveranstaltungsevaluation selbst bewerben. Dabei schnitt Anna Plader vom Institut für Philosophie mit ihrem Seminar „Philosophieren mit Star Trek“ am besten ab.

Die Universität Oldenburg zeichnet seit 1998 herausragende Leistungen von Hochschullehrenden aus. Der Preis der Lehre 2019/20 wird von der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) gefördert.

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(Stand: 13.07.2021)