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3.05.064 Noten, Schall- und Festplatten – zur Bedeutung und Funktion fixierter Musik

BA-Musik BM3/Am3d – Musik und Medien

Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer   Fr 10-12, Studio E

 

Mit der Erfindung der europäischen Notenschrift (um 900) stand sowohl ein Erinnerungs-, Kommunikations- als auch ein wichtiges Hilfsmittel zur Komposition von Musik erstmals zur Verfügung. Viel später (Ende des 18. Jahrhunderts) folgte der massenhafte Notendruck, schließlich sogar mit der Phonographie die Möglichkeit, Klang technisch zu fixieren (seit Ende des 19. Jahrhunderts). Heute werden Klänge und Musik mit Hilfe von Bits und Bytes produziert, bearbeitet, auf Festplatten gespeichert und im Netz vertrieben.
„Mediale Schriften“ haben nicht nur die Gestaltungsstrategien von Musik verändert, sondern maßgeblich auch den kulturellen Umgang mit ihr und die Bedeutung, die Menschen Musik beimessen.
Diese Lehrveranstaltung erschließt Musikgeschichte nicht entlang von Epochen oder Komponistennamen, sondern mit Hilfe medientheoretischer und medienhistorischer Fragestellungen.

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Musik-Webms/aster (musik@uol.de8h14) (Stand: 21.08.2020)