Erweiterungsprüfung Lehrämter

Vorläufig genehmigte Studienordnungen Niederländisch für die Erweiterungsstudiengänge für das Lehramt an:
I. Gymnasien
II. GHR
III. BBS

(auf Grundlage der PVO-Lehr I vom 15.04.1998)

 

I. Studienordnung Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien

1. Allgemeine Studienbedingungen

Informationen zur inhaltlichen Gestaltung von Studium und Prüfungen erteilen die Mitarbeiter des Fachs Niederländische Philologie, zu formalen Aspekten das Akademische Prüfungsamt bzw. das Landesprüfungsamt für Lehrämter (im Hauptstudium).

Das Lehramtsstudium gliedert sich in einen allgemeinen Teil, der die Bereiche Pädagogik, Psychologie und das Wahlpflichtangebot abdeckt, und einen fachspezifischen Teil. Für den allgemeinen Teil wird auf die Allgemeine Studienordnung verwiesen, die in den Prüfungsämtern erhältlich ist.

Im folgenden werden die von der Prüfungsordnung PVO-Lehr I vorgeschriebenen fachspezifischen Anforderungen erläutert und Empfehlungen für das Studium ausgesprochen.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien kann nur im Wintersemester aufgenommen werden.

1.1 Zulassungsbedingungen und Prüfungsgebiete

Zur Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien wird nur zugelassen, wer die erste Staatsprüfung für diese Schultypen oder eine vom Kultusministerium des Landes Niedersachsen als gleichwertig anerkannte Prüfung abgelegt hat (PVO Lehr I § 16). Das Studium kann jedoch auch gleichzeitig mit den übrigen Fächern durchgeführt werden.

Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien wird in den Prüfungsgebieten Niederländische Literaturwissenschaft, Niederländische Sprachwissenschaft, Landeskunde der Niederlande und Flanderns sowie Fachdidaktik studiert. Literatur- und Sprachwissenschaft sind die Kernbereiche des Studiums.

1.2 Studienziele und Sachgebiete

Ziel des Studiums ist die Vermittlung

  • von methodischem und gegenstandsbezogenem Überblickswissen der Niederländischen Literatur- und Sprachwissenschaft;
  • der Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten Niederländische Literatur- und Sprachwissenschaft kritisch beurteilen zu können;
  • der Fähigkeit, methodische reflektierte Problemstellungen zu formulieren und diese in Arbeiten umzusetzen, die dem wissenschaftlichen Standard entsprechen;
  • der mündlichen und schriftlichen Beherrschung der niederländischen Gegenwartssprache;
  • der Fähigkeit, auf der Grundlage fachdidaktischer Konzeptionen und Modelle Gegenstände für den Schulunterricht in geeigneter Weise auszuwählen und vorzubereiten.

Der Gegenstand der Literaturwissenschaft wird nach Objekt und Methode unterschieden. Objekt sind niederländischsprachige Texte seit dem 12. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt auf der modernen Literatur liegt, sowie alle Facetten der Produktion und Rezeption von Texten innerhalb der Literatursystems, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte. Auf methodischem Gebiet wird die Vielfalt der existierenden textbezogenen und empirischen literaturwissenschaftlichen Ansätze unter Betonung der niederländischen und flämischen Varianten vermittelt.

Kontrastive deutsch-niederländische oder deutsch-flämische Fragestellungen in bezug auf Objekt und Methode finden dabei besondere Berücksichtigung.

Der Gegenstand der Sprachwissenschaft sind zum einen Kenntnisse über Struktur, Geschichte und Varianten der niederländischen Sprache, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte, zum anderen allgemeine sprachwissenschaftliche Methoden und Theorien. Kontrastive deutsch-niederländische Fragestellungen finden dabei besondere Berücksichtigung.

Schwerpunkte bilden die Theorie der Grammatik (Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik) der niederländischen Sprache und im Hauptstudium Theorien über Mutterspracherwerb und Fremdspracherwerb.

Der Gegenstand der Landeskunde sind Grundkenntnisse des gesellschaftlichen Kontexts der niederländischen Sprache und Literatur. Dazu gliedert sie sich in die Sachbereiche: Grundzüge der Sozial- und Kulturgeschichte der Niederlande und Flanderns; Grundzüge der politischen Systeme und der sozialen Strukturen der Niederlande und Flanderns in der Gegenwart; ausgewählte Aspekte der niederländisch-deutschen und flämisch-deutschen Beziehungen auf kulturellem Gebiet.

Die Sprachpraxis beschäftigt sich unter Einbeziehung der o.a. Sachgebiete mit der Vermittlung der niederländischen Gegenwartssprache, insbesondere:

  • Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hörverständnis);
  • Übersetzen in das Niederländische und aus dem Niederländischen;
  • Normgerechtheit und Sicherheit in Aussprache, Intonation, Orthographie, Grammatik, Lexik und Stilistik.

Der Gegenstand der Fachdidaktik sind Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Vermittlung des Fachs Niederländisch in der Schule relevant sind. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse über die Bedeutung und die Zielsetzungen des Schulfachs Niederländisch, Kenntnisse über fachdidaktische Konzeptionen und Modelle, Kenntnisse fachbezogener Unterrichtsformen und –methoden unter Einbeziehung neuen Medien und Technologien sowie unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte.

2. Studiendauer, Studienumfang: Wissenschaftliche und sprachpraktische Veranstaltungen

Die Regelstudienzeit beträgt vier Jahre (acht Semester) nach § 14 (3) NHG und schließt mit einer Erweiterungsprüfung nach § 38 PVO-Lehr I ab. Eine Zwischenprüfung wird nicht gefordert.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien umfaßt mindestens 64 Semesterwochenstunden (SWS). Sprachpraktische Veranstaltungen sind darauf anzurechnen im Umfang von maximal 16 SWS.

Die SWS verteilen sich auf Pflichtbereich und Wahlfreien Bereich.

Die Veranstaltungen des Pflichtbereichs sind durch Leistungsscheine, zum Teil kumulativ, nachzuweisen. Diese werden durch aktive Beteiligung in der Form von Referat oder Protokoll sowie durch eine schriftliche Arbeit (Hausarbeit oder Klausur) oder durch ein Prüfungsgespräch erworben. Dies sind Veranstaltungen, die in der PVO Lehr-I erwähnt sind.

Die Veranstaltungen des Wahlbereiches sind nachweisfrei. Im geforderten Umfang (s.u.) sind sie genauso zu belegen und zu besuchen wie Veranstaltungen des Pflichtbereichs

3. Gliederung des Studiums und Prüfungsanforderungen

3.1 Grundstudium (32 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich 30 SWS

- Sprachpraxis-Modul 10 SWS

Das Sprachpraxis-Modul setzt sich zusammen aus dem Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS.

Wer zu Beginn des Studiums keine oder nur geringe praktische Kenntnisse des Niederländischen hat, besucht das Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS (Pflichtstunden), das sich über drei Semester (Niederländisch I-III für Fachstudierende) erstreckt und jeweils zum Wintersemester beginnt. Dieses Trajekt wird abgeschlossen mit einer Klausur.

Studierende, die außerhalb der Universität erworbene Vorkenntnisse des Niederländischen mitbringen, können vom Sprachpraxis-Trajekt in Teilen oder insgesamt nach Beurteilung durch die Lektoren befreit werden. Sie müssen im gleichen Umfang Veranstaltungen aus dem Wahlfreien Bereich belegen.

- Modul: Einführung in die Landeskunde 6 SWS

Das Einführungsmodul Landeskunde besteht aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar Landeskunde I (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Einführungsproseminar Landeskunde II. (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Proseminar in Landeskunde (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus den Einführungsproseminaren.

- Modul: Einführung in die Literaturwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar in die Literaturwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Literaturwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Literaturwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsproseminar.

- Modul: Einführung in die Sprachwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsseminar in die Sprachwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Sprachwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Sprachwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsseminar.

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten). Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

- Einführung in die Fachdidaktik 2 SWS

(b) Wahlfreier Bereich 2 SWS

Der Wahlfreie Bereich setzt sich aus sprachpraktischen und wissenschaftlichen oder nur aus wissenschaftlichen Veranstaltungen zusammen. Diese sind im Rahmen der Vorgaben zum Maximalumfang des Sprachpraxisteils im Grundstudium (siehe 2.) frei zu belegen.

Es ist zu empfehlen, in diesem Bereich Veranstaltungen zu belegen, die Überblickswissen vermitteln – etwa die in regelmäßigem Turnus sich wiederholenden Überblicksvorlesungen zur Niederländischen Literaturgeschichte.

3.2. Das Hauptstudium (32 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich (12 SWS)

- Sprachpraxis 2 SWS

Übersetzung Deutsch-Niederländisch oder ein Essay auf Niederländisch

- Fachdidaktik 2 SWS

Dieses Seminar sollte aufbauend auf der „Einführung in die Fachdidaktik“ aus dem Grundstudium insbesondere die Ziele und Funktionen des Niederländischunterrichts zum Gegenstand haben.

- Modul Literaturwissenschaft (Hauptstudium) 4 SWS

Das Modul Literaturwissenschaft im Hauptstudium besteht aus 2 Komponenten: einem Hauptseminar in Literaturwissenschaft und dem Literaturstudium in Literaturwissenschaft II.

- Modul Sprachwissenschaft (Hauptstudium) 4 SWS

Das Modul Sprachwissenschaft im Hauptstudium besteht aus 2 Komponenten: einem Hauptseminar in Sprachwissenschaft und dem Literaturstudium in Sprachwissenschaft II.

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten. Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

Leistungsnachweise in Hauptseminaren können erst nach erfolgreichem Abschluß der jeweiligen Einführungs-Module erworben werden. Ausnahmen sind in Härtefällen nur nach Zustimmung eines der Hochschullehrer des Fachs möglich. Dazu ist vor Beginn des Hauptseminars ein formloser schriftlicher Antrag einzureichen.

(b) Wahlfreier Bereich 20 SWS

Der Wahlfreie Bereich setzt sich aus sprachpraktischen und wissenschaftlichen oder nur aus wissenschaftlichen Veranstaltungen zusammen, darunter 4 SWS Fachdidaktik. In diesem Block ist auch eine Lehrveranstaltung zu interkulturellen Lernfeldern nach § 5.4. zu belegen (z.B. Medienerziehung, interkulturelle Bildung). Die sprachpraktischen Veranstaltungen sind im Rahmen der Vorgaben zum Maximalumfang des Sprachpraxisanteils im Grundstudium (siehe 2.) zu belegen. Es ist zu empfehlen, in diesem Bereich sowohl Veranstaltungen zu belegen, die Überblickswissen vermitteln – etwa die in regelmäßigem Turnus sich wiederholenden Überblicksvorlesungen zur Niederländischen Literaturgeschichte – als auch Veranstaltungen, in denen man sich weitere Qualifikationen erwirbt (z.B. literarisches Übersetzen, Literaturkritik).

(B) Die 1. Staatsprüfung

Die Prüfungsregelungen sind in der PVO-Lehr I enthalten (§ 6-10). Für die Durchführung der Prüfung gelten die übergeordneten Prüfungsregelungen der PVO-Lehr I.

Die Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an Gymnasien enthält folgende Prüfungsteile:

- Eine Arbeit unter Aufsicht (4 Stunden), in der eine Darstellung zu einem niederländischen Text auf Niederländisch angefertigt wird. Die Darstellung kann durch eine literatur- oder sprachwissenschaftliche Analyse eines fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache ersetzt werden. Es werden seitens der Prüfer drei Themenvorschläge zum gewählten, umfassenderen Themenbereich gemacht. In diesen drei Themenvorschlägen kommen beide Varianten der Arbeit unter Aufsicht vor.

- Eine mündliche Prüfung (60 Minuten) zu vier speziellen Themenbereichen aus Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Überblickwissen aus den Pflichtmodulen unter Einschluß der Fachdidaktik. Die Behandlung der Prüfungsgebiete soll ca. drei Viertel der Prüfungszeit ausmachen, ca. ein Viertel ist für die Prüfung allgemeinen Hintergrundwissens vorgesehen. Mindestens die Hälfte der Prüfung findet auf Niederländisch statt.

II. Studienordnung Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen

1.Allgemeine Studienbedingungen

Informationen zur inhaltlichen Gestaltung von Studium und Prüfungen erteilen die Mitarbeiter des Fachs Niederländische Philologie, zu formalen Aspekten das Akademische Prüfungsamt bzw. das Landesprüfungsamt für Lehrämter (im Hauptstudium).

Das Lehramtsstudium gliedert sich in einen allgemeinen Teil, der die Bereiche Pädagogik, Psychologie und das Wahlpflichtangebot abdeckt, und einen fachspezifischen Teil. Für den allgemeinen Teil wird auf die Allgemeine Studienordnung verwiesen, die in den Prüfungsämtern erhältlich ist.

Im folgenden werden die von der Prüfungsordnung PVO-Lehr I vorgeschriebenen fachspezifischen Anforderungen erläutert und Empfehlungen für das Studium ausgesprochen.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann nur im Wintersemester aufgenommen werden.

1.1 Zulassungsbedingungen und Prüfungsgebiete

Zur Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen wird zugelassen, wer die erste Staatsprüfung für diese Schultypen oder eine vom Kultusministerium des Landes Niedersachsen als gleichwertig anerkannte Prüfung abgelegt hat (PVO Lehr I § 16). Das Studium kann jedoch auch gleichzeitig mit den übrigen Fächern durchgeführt werden.

Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen wird in den Prüfungsgebieten Niederländische Literaturwissenschaft, Niederländische Sprachwissenschaft, Landeskunde der Niederlande und Flanderns sowie Fachdidaktik studiert. Literatur- und Sprachwissenschaft sind die Kernbereiche des Studiums.

1.2 Studienziele und Sachgebiete

Ziel des Studiums ist die Vermittlung

  • von methodischem und gegenstandsbezogenem Überblickswissen der Niederländischen Literatur- und Sprachwissenschaft;
  • der Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten Niederländische Literatur- und Sprachwissenschaft kritisch beurteilen zu können;
  • der Fähigkeit, methodische reflektierte Problemstellungen zu formulieren und diese in Arbeiten umzusetzen, die dem wissenschaftlichen Standard entsprechen;
  • der mündlichen und schriftlichen Beherrschung der niederländischen Gegenwartssprache;
  • der Fähigkeit, auf der Grundlage fachdidaktischer Konzeptionen und Modelle Gegenstände für den Schulunterricht in geeigneter Weise auszuwählen und vorzubereiten.

Der Gegenstand der Literaturwissenschaft wird nach Objekt und Methode unterschieden. Objekt sind niederländischsprachige Texte seit dem 12. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt auf der modernen Literatur liegt, sowie alle Facetten der Produktion und Rezeption von Texten innerhalb der Literatursystems, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte. Auf methodischem Gebiet wird die Vielfalt der existierenden textbezogenen und empirischen literaturwissenschaftlichen Ansätze unter Betonung der niederländischen und flämischen Varianten vermittelt.

Kontrastive deutsch-niederländische oder deutsch-flämische Fragestellungen in bezug auf Objekt und Methode finden dabei besondere Berücksichtigung.

Der Gegenstand der Sprachwissenschaft sind zum einen Kenntnisse über Struktur, Geschichte und Varianten der niederländischen Sprache, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte, zum anderen allgemeine sprachwissenschaftliche Methoden und Theorien. Kontrastive deutsch-niederländische Fragestellungen finden dabei besondere Berücksichtigung.

Schwerpunkte bilden die Theorie der Grammatik (Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik) der niederländischen Sprache und im Hauptstudium Theorien über Mutterspracherwerb und Fremdspracherwerb.

Der Gegenstand der Landeskunde sind Grundkenntnisse des gesellschaftlichen Kontexts der niederländischen Sprache und Literatur. Dazu gliedert sie sich in die Sachbereiche: Grundzüge der Sozial- und Kulturgeschichte der Niederlande und Flanderns; Grundzüge der politischen Systeme und der sozialen Strukturen der Niederlande und Flanderns in der Gegenwart; ausgewählte Aspekte der niederländisch-deutschen und flämisch-deutschen Beziehungen auf kulturellem Gebiet.

Die Sprachpraxis beschäftigt sich unter Einbeziehung der o.a. Sachgebiete mit der Vermittlung der niederländischen Gegenwartssprache, insbesondere:

  • Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hörverständnis);
  • Übersetzen in das Niederländische und aus dem Niederländischen;
  • Normgerechtheit und Sicherheit in Aussprache, Intonation, Orthographie, Grammatik, Lexik und Stilistik.

Der Gegenstand der Fachdidaktik sind Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Vermittlung des Fachs Niederländisch in der Schule relevant sind. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse über die Bedeutung und die Zielsetzungen des Schulfachs Niederländisch, Kenntnisse über fachdidaktische Konzeptionen und Modelle, Kenntnisse fachbezogener Unterrichtsformen und –methoden unter Einbeziehung neuen Medien und Technologien sowie unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte.

2. Studiendauer, Studienumfang: Wissenschaftliche und sprachpraktische Veranstaltungen

Die Regelstudienzeit beträgt vier Jahre (acht Semester) nach § 14 (3) NHG und schließt mit einer Erweiterungsprüfung nach § 38 PVO-Lehr I ab. Eine Zwischenprüfung wird nicht gefordert.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen umfaßt mindestens 50 Semesterwochenstunden (SWS). Sprachpraktische Veranstaltungen sind darauf anzurechnen im Umfang von maximal 16 SWS.

Die SWS verteilen sich auf Pflichtbereich und Wahlfreien Bereich.

Die Veranstaltungen des Pflichtbereichs sind durch Leistungsscheine, zum Teil kumulativ, nachzuweisen. Diese werden durch aktive Beteiligung in der Form von Referat oder Protokoll sowie durch eine schriftliche Arbeit (Hausarbeit oder Klausur) oder durch ein Prüfungsgespräch erworben. Dies sind Veranstaltungen, die in der PVO Lehr-I erwähnt sind.

Die Veranstaltungen des Wahlbereiches sind nachweisfrei. Im geforderten Umfang (s.u.) sind sie genauso zu belegen und zu besuchen wie Veranstaltungen des Pflichtbereichs

3. Gliederung des Studiums und Prüfungsanforderungen

3.2 Grundstudium (32 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich 30 SWS

- Sprachpraxis-Modul 10 SWS

Das Sprachpraxis-Modul setzt sich zusammen aus dem Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS.

Wer zu Beginn des Studiums keine oder nur geringe praktische Kenntnisse des Niederländischen hat, besucht das Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS (Pflichtstunden), das sich über drei Semester (Niederländisch I-III für Fachstudierende) erstreckt und jeweils zum Wintersemester beginnt. Dieses Trajekt wird abgeschlossen mit einer Klausur.

Studierende, die außerhalb der Universität erworbene Vorkenntnisse des Niederländischen mitbringen, können vom Sprachpraxis-Trajekt in Teilen oder insgesamt nach Beurteilung durch die Lektoren befreit werden. Sie müssen im gleichen Umfang Veranstaltungen aus dem Wahlfreien Bereich belegen.

- Modul: Einführung in die Landeskunde 6 SWS

Das Einführungsmodul Landeskunde besteht aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar Landeskunde I (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Einführungsproseminar Landeskunde II. (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Proseminar in Landeskunde (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus den Einführungsproseminaren.

- Modul: Einführung in die Literaturwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar in die Literaturwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Literaturwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Literaturwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsproseminar.

- Modul: Einführung in die Sprachwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsseminar in die Sprachwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Sprachwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Sprachwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsseminar.

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten). Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

- Einführung in die Fachdidaktik 2 SWS

(b) Wahlfreier Bereich 2 SWS

Der Wahlfreie Bereich setzt sich aus sprachpraktischen und wissenschaftlichen oder nur aus wissenschaftlichen Veranstaltungen zusammen. Diese sind im Rahmen der Vorgaben zum Maximalumfang des Sprachpraxisteils im Grundstudium (siehe 2.) frei zu belegen.

Es ist zu empfehlen, in diesem Bereich Veranstaltungen zu belegen, die Überblickswissen vermitteln – etwa die in regelmäßigem Turnus sich wiederholenden Überblicksvorlesungen zur Niederländischen Literaturgeschichte.

3.3. Das Hauptstudium (18 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich (10 SWS)

- Sprachpraxis 2 SWS

Übersetzung Deutsch-Niederländisch oder ein Essay auf Niederländisch

- Fachdidaktik 2 SWS

Dieses Seminar sollte aufbauend auf der „Einführung in die Fachdidaktik“ aus dem Grundstudium insbesondere die Ziele und Funktionen des Niederländischunterrichts zum Gegenstand haben.

  • Literaturstudium in Literaturwissenschaft II 2 SWS
  • Literaturstudium in Sprachwissenschaft II 2 SWS
  • Hauptseminar in Sprach- oder Literaturwissenschaft 2 SWS

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten. Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

Leistungsnachweise in Hauptseminaren können erst nach erfolgreichem Abschluß der jeweiligen Einführungs-Module erworben werden. Ausnahmen sind in Härtefällen nur nach Zustimmung eines der Hochschullehrer des Fachs möglich. Dazu ist vor Beginn des Hauptseminars ein formloser schriftlicher Antrag einzureichen.

(b) Wahlfreier Bereich 8 SWS

Der Wahlfreie Bereich setzt sich aus sprachpraktischen und wissenschaftlichen oder nur aus wissenschaftlichen Veranstaltungen zusammen, darunter 4 SWS Fachdidaktik. In diesem Block ist auch eine Lehrveranstaltung zu interkulturellen Lernfeldern nach § 5.4. zu belegen (z.B. Medienerziehung, interkulturelle Bildung). Die sprachpraktischen Veranstaltungen sind im Rahmen der Vorgaben zum Maximalumfang des Sprachpraxisanteils im Grundstudium (siehe 2.) zu belegen. Es ist zu empfehlen, in diesem Bereich sowohl Veranstaltungen zu belegen, die Überblickswissen vermitteln – etwa die in regelmäßigem Turnus sich wiederholenden Überblicksvorlesungen zur Niederländischen Literaturgeschichte – als auch Veranstaltungen, in denen man sich weitere Qualifikationen erwirbt (z.B. literarisches Übersetzen, Literaturkritik).

(B) Die 1. Staatsprüfung

Die Prüfungsregelungen sind in der PVO-Lehr I enthalten (§ 6-10). Für die Durchführung der Prüfung gelten die übergeordneten Prüfungsregelungen der PVO-Lehr I.

Die Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen enthält folgende Prüfungsteile:

- Eine Arbeit unter Aufsicht (4 Stunden), in der eine Darstellung zu einem niederländischen Text auf Niederländisch angefertigt wird. Die Darstellung kann durch eine literatur- oder sprachwissenschaftliche Analyse eines fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache ersetzt werden. Es werden seitens der Prüfer drei Themenvorschläge zum gewählten, umfassenderen Themenbereich gemacht. In diesen drei Themenvorschlägen kommen beide Varianten der Arbeit unter Aufsicht vor.

- Eine mündliche Prüfung (60 Minuten) zu vier speziellen Themenbereichen aus Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Überblickwissen aus den Pflichtmodulen unter Einschluß der Fachdidaktik. Die Behandlung der Prüfungsgebiete soll ca. drei Viertel der Prüfungszeit ausmachen, ca. ein Viertel ist für die Prüfung allgemeinen Hintergrundwissens vorgesehen. Mindestens die Hälfte der Prüfung findet auf Niederländisch statt.

III. Studienordnung Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen

1.Allgemeine Studienbedingungen

Informationen zur inhaltlichen Gestaltung von Studium und Prüfungen erteilen die Mitarbeiter des Fachs Niederländische Philologie, zu formalen Aspekten das Akademische Prüfungsamt bzw. das Landesprüfungsamt für Lehrämter (im Hauptstudium).

Das Lehramtsstudium gliedert sich in einen allgemeinen Teil, der die Bereiche Pädagogik, Psychologie und das Wahlpflichtangebot abdeckt, und einen fachspezifischen Teil. Für den allgemeinen Teil wird auf die Allgemeine Studienordnung verwiesen, die in den Prüfungsämtern erhältlich ist.

Im folgenden werden die von der Prüfungsordnung PVO-Lehr I vorgeschriebenen fachspezifischen Anforderungen erläutert und Empfehlungen für das Studium ausgesprochen.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen kann nur im Wintersemester aufgenommen werden.

1.1 Zulassungsbedingungen und Prüfungsgebiete

Zur Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen wird zugelassen, wer die erste Staatsprüfung für diese Schultypen oder eine vom Kultusministerium des Landes Niedersachsen als gleichwertig anerkannte Prüfung abgelegt hat (PVO Lehr I § 16). Das Studium kann jedoch auch gleichzeitig mit den übrigen Fächern durchgeführt werden.

Niederländisch für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen wird in den Prüfungsgebieten Niederländische Literaturwissenschaft, Niederländische Sprachwissenschaft, Landeskunde der Niederlande und Flanderns sowie Fachdidaktik studiert. Literatur- und Sprachwissenschaft sind die Kernbereiche des Studiums.

1.2 Studienziele und Sachgebiete

Ziel des Studiums ist die Vermittlung

  • von methodischem und gegenstandsbezogenem Überblickswissen der Niederländischen Literatur- und Sprachwissenschaft;
  • der Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten auf den Gebieten Niederländische Literatur- und Sprachwissenschaft kritisch beurteilen zu können;
  • der Fähigkeit, methodische reflektierte Problemstellungen zu formulieren und diese in Arbeiten umzusetzen, die dem wissenschaftlichen Standard entsprechen;
  • der mündlichen und schriftlichen Beherrschung der niederländischen Gegenwartssprache;
  • der Fähigkeit, auf der Grundlage fachdidaktischer Konzeptionen und Modelle Gegenstände für den Schulunterricht in geeigneter Weise auszuwählen und vorzubereiten.

Der Gegenstand der Literaturwissenschaft wird nach Objekt und Methode unterschieden. Objekt sind niederländischsprachige Texte seit dem 12. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt auf der modernen Literatur liegt, sowie alle Facetten der Produktion und Rezeption von Texten innerhalb der Literatursystems, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte. Auf methodischem Gebiet wird die Vielfalt der existierenden textbezogenen und empirischen literaturwissenschaftlichen Ansätze unter Betonung der niederländischen und flämischen Varianten vermittelt.

Kontrastive deutsch-niederländische oder deutsch-flämische Fragestellungen in bezug auf Objekt und Methode finden dabei besondere Berücksichtigung.

Der Gegenstand der Sprachwissenschaft sind zum einen Kenntnisse über Struktur, Geschichte und Varianten der niederländischen Sprache, unter Einschluß der landeskundlichen Aspekte, zum anderen allgemeine sprachwissenschaftliche Methoden und Theorien. Kontrastive deutsch-niederländische Fragestellungen finden dabei besondere Berücksichtigung.

Schwerpunkte bilden die Theorie der Grammatik (Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik) der niederländischen Sprache und im Hauptstudium Theorien über Mutterspracherwerb und Fremdspracherwerb.

Der Gegenstand der Landeskunde sind Grundkenntnisse des gesellschaftlichen Kontexts der niederländischen Sprache und Literatur. Dazu gliedert sie sich in die Sachbereiche: Grundzüge der Sozial- und Kulturgeschichte der Niederlande und Flanderns; Grundzüge der politischen Systeme und der sozialen Strukturen der Niederlande und Flanderns in der Gegenwart; ausgewählte Aspekte der niederländisch-deutschen und flämisch-deutschen Beziehungen auf kulturellem Gebiet.

Die Sprachpraxis beschäftigt sich unter Einbeziehung der o.a. Sachgebiete mit der Vermittlung der niederländischen Gegenwartssprache, insbesondere:

  • Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation (Lesen, Schreiben, Sprechen, Hörverständnis);
  • Übersetzen in das Niederländische und aus dem Niederländischen;
  • Normgerechtheit und Sicherheit in Aussprache, Intonation, Orthographie, Grammatik, Lexik und Stilistik.

Der Gegenstand der Fachdidaktik sind Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Vermittlung des Fachs Niederländisch in der Schule relevant sind. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse über die Bedeutung und die Zielsetzungen des Schulfachs Niederländisch, Kenntnisse über fachdidaktische Konzeptionen und Modelle, Kenntnisse fachbezogener Unterrichtsformen und –methoden unter Einbeziehung neuen Medien und Technologien sowie unter Berücksichtigung fächerübergreifender Aspekte.

2. Studiendauer, Studienumfang: Wissenschaftliche und sprachpraktische Veranstaltungen

Die Regelstudienzeit beträgt vier Jahre (acht Semester) nach § 14 (3) NHG und schließt mit einer Erweiterungsprüfung nach § 38 PVO-Lehr I ab. Eine Zwischenprüfung wird nicht gefordert.

Das Erweiterungsstudium Niederländisch für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen umfaßt mindestens 42 Semesterwochenstunden (SWS). Sprachpraktische Veranstaltungen sind darauf anzurechnen im Umfang von maximal 16 SWS.

Die SWS verteilen sich auf Pflichtbereich und Wahlfreien Bereich.

Die Veranstaltungen des Pflichtbereichs sind durch Leistungsscheine, zum Teil kumulativ, nachzuweisen. Diese werden durch aktive Beteiligung in der Form von Referat oder Protokoll sowie durch eine schriftliche Arbeit (Hausarbeit oder Klausur) oder durch ein Prüfungsgespräch erworben. Dies sind Veranstaltungen, die in der PVO Lehr-I erwähnt sind.

Die Veranstaltungen des Wahlbereiches sind nachweisfrei. Im geforderten Umfang (s.u.) sind sie genauso zu belegen und zu besuchen wie Veranstaltungen des Pflichtbereichs

3. Gliederung des Studiums und Prüfungsanforderungen

3.3 Grundstudium (32 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich 30 SWS

- Sprachpraxis-Modul 10 SWS

Das Sprachpraxis-Modul setzt sich zusammen aus dem Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS.

Wer zu Beginn des Studiums keine oder nur geringe praktische Kenntnisse des Niederländischen hat, besucht das Sprachpraxis-Trajekt für Fachstudenten im Umfang von insgesamt 10 SWS (Pflichtstunden), das sich über drei Semester (Niederländisch I-III für Fachstudierende) erstreckt und jeweils zum Wintersemester beginnt. Dieses Trajekt wird abgeschlossen mit einer Klausur.

Studierende, die außerhalb der Universität erworbene Vorkenntnisse des Niederländischen mitbringen, können vom Sprachpraxis-Trajekt in Teilen oder insgesamt nach Beurteilung durch die Lektoren befreit werden. Sie müssen im gleichen Umfang Veranstaltungen aus dem Wahlfreien Bereich belegen.

- Modul: Einführung in die Landeskunde 6 SWS

Das Einführungsmodul Landeskunde besteht aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar Landeskunde I (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Einführungsproseminar Landeskunde II. (2 SWS) Dies sollte im 1. Fachsemester belegt werden.
  • Proseminar in Landeskunde (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus den Einführungsproseminaren.

- Modul: Einführung in die Literaturwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsproseminar in die Literaturwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Literaturwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Literaturwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsproseminar.

- Modul: Einführung in die Sprachwissenschaft 6 SWS

Das Einführungsmodul setzt sich zusammen aus drei Komponenten:

  • Einführungsseminar in die Sprachwissenschaft (2 SWS)
  • Literaturstudium in Sprachwissenschaft I (2 SWS)
  • Proseminar in Sprachwissenschaft (2 SWS)

Voraussetzung für die Teilnahme am Proseminar ist der Leistungsnachweis aus dem Einführungsseminar.

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten). Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

- Einführung in die Fachdidaktik 2 SWS

(b) Wahlfreier Bereich 2 SWS

Der Wahlfreie Bereich setzt sich aus sprachpraktischen und wissenschaftlichen oder nur aus wissenschaftlichen Veranstaltungen zusammen. Diese sind im Rahmen der Vorgaben zum Maximalumfang des Sprachpraxisteils im Grundstudium (siehe 2.) frei zu belegen.

Es ist zu empfehlen, in diesem Bereich Veranstaltungen zu belegen, die Überblickswissen vermitteln – etwa die in regelmäßigem Turnus sich wiederholenden Überblicksvorlesungen zur Niederländischen Literaturgeschichte.

3.4. Das Hauptstudium (10 SWS)
(A) Veranstaltungen
(a) Pflichtbereich (8 SWS)

- Sprachpraxis 2 SWS

Übersetzung Deutsch-Niederländisch oder ein Essay auf Niederländisch

- Fachdidaktik 2 SWS

Dieses Seminar sollte aufbauend auf der „Einführung in die Fachdidaktik“ aus dem Grundstudium insbesondere die Ziele und Funktionen des Niederländischunterrichts zum Gegenstand haben.

- Modul Sprach- oder Literaturwissenschaft 4 SWS

Das Modul besteht aus zwei Komponenten: einem Hauptseminarschein in Sprach- oder Literaturwissenschaft sowie dem Literaturstudium II-Schein aus der gewählten Teildisziplin.

Die „Literaturstudium“-Scheine dienen zum Nachweis der Kenntnis von grundlegender Literatur (Literaturlisten sind im Fachsekretariat zu erhalten. Die Leistung wird mittels einer Klausur von 2 Stunden oder einem Prüfungsgespräch von 45 Minuten überprüft.

Leistungsnachweise in Hauptseminaren können erst nach erfolgreichem Abschluß der jeweiligen Einführungs-Module erworben werden. Ausnahmen sind in Härtefällen nur nach Zustimmung eines der Hochschullehrer des Fachs möglich. Dazu ist vor Beginn des Hauptseminars ein formloser schriftlicher Antrag einzureichen.

(b) Wahlfreier Bereich 2 SWS

Im wahlfreien Bereich ist eine sprachpraktische oder eine wissenschaftliche Veranstaltung zu belegen.

(B) Die 1. Staatsprüfung

Die Prüfungsregelungen sind in der PVO-Lehr I enthalten (§ 6-10). Für die Durchführung der Prüfung gelten die übergeordneten Prüfungsregelungen der PVO-Lehr I.

Die Erweiterungsprüfung Niederländisch für das Lehramt an berufsbildenden Schulen enthält folgende Prüfungsteile:

- Eine Arbeit unter Aufsicht (4 Stunden), in der eine Darstellung zu einem niederländischen Text auf Niederländisch angefertigt wird. Die Darstellung kann durch eine literatur- oder sprachwissenschaftliche Analyse eines fremdsprachigen Textes in deutscher Sprache ersetzt werden. Es werden seitens der Prüfer drei Themenvorschläge zum gewählten, umfassenderen Themenbereich gemacht. In diesen drei Themenvorschlägen kommen beide Varianten der Arbeit unter Aufsicht vor.

- Eine mündliche Prüfung (60 Minuten) zu vier speziellen Themenbereichen aus Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Überblickwissen aus den Pflichtmodulen unter Einschluß der Fachdidaktik. Die Behandlung der Prüfungsgebiete soll ca. drei Viertel der Prüfungszeit ausmachen, ca. ein Viertel ist für die Prüfung allgemeinen Hintergrundwissens vorgesehen. Mindestens die Hälfte der Prüfung findet auf Niederländisch statt.

(Stand: 21.08.2020)