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«Designthinking als Lernmethode» in heterogenen Lerngruppen im Präsenz-, Online- und Vertretungsunterricht - Ein Gewinn für alle! - Online-Veranstaltung

Termin / Termine:

Di., 05.10., Mi., 06.10., Do., 07.10., Di., 12.10., Mi., 13.10. und Do., 14.10.2021, jeweils von 17:00 - 18:30 Uhr

Beschreibung:

Der Unterrichtsalltag heutzutage zeigt, dass es eine echte Herausforderung ist, die anvisierten curricularen MINT-, BNE- und Bologna-Ziele möglichst gut zu erreichen. Schüler*innen in heterogenen Lerngruppen müssen deshalb so angesprochen werden, dass Unterrichtsstörungen möglichst nicht aufkommen und die allgemeine Lernmotivation möglichst groß ist. Konventionelle didaktische Methoden greifen unter diesen Umständen nicht mehr. Die Verlierer sind zunächst die Schüler*innen und die Lehrer*innen – Schule und Bildung im Weiteren – Lebensfreude, Resilienz, Karriere und Wohlstand später. Hier kommt nun «Designthinking als Lernmethode» ins Spiel. Originär ist Designthinking eine Kreativmethode, die motivbegründet und zielgruppenorientiert funktioniert. Designthinking als Lernmethode entlastet die Lehrkraft, indem die Stoffaneignung dem Lernenden überlassen wird, der in seinem Lernteam dem gemeinsamen Teamerfolg zuarbeitet und dient – gelernt wird dabei ganz nebenbei und hoch motiviert. Diese hohe Lernmotivation generiert eine starke emotionale Einprägung, die einfach ermutigend ist und allen Beteiligten gut tut. «Designthinking als Lernmethode» eignet sich deshalb ideal für extrem heterogene Lern- bzw. Arbeitsgruppen. Teaminterne Funktionsträger sind für den termingerechten Lernerfolg zuständig. Die Lehrkraft hilft als Lernmoderator*in bzw. Lerncoach, die gesetzten Ziele aufgabengetreu zu erreichen. Die Lehrkraft wird dadurch entlastet. Lernen macht Spaß – Unterrichten macht Spaß.

Möglich wird das durch die Kombination der Stoffaneignungsmethode Designthinking mit einer speziellen Arbeitsmethodik, die der Referent durch langjährige Schulpraxis in die 90-Minuten-Taktung des deutschen Bildungssystems für Unterricht optimiert hat. Ganz nebenbei werden mit dieser Methode einerseits Respektlosigkeit und Stress reduziert, andererseits Integration und Lernmotivation gesteigert. Und dies fächerübergreifend, lernstufenübergreifend und stoffvertiefend. Die vom Lernteam selbst vorgeschlagene Challenge-Aufgabe eröffnet im weiteren auch die Option, im Vertretungsunterricht genutzt zu werden, was wiederum die Vertretungslehrkraft erheblich entlastet und Stress spürbar reduziert. Die größte Lehrkraftentlastung besteht aber darin, dass die aufwendigen mehrwegigen Unterrichtsplanungen mit «Designthinking als Lernmethode» weitgehend entfallen! Die Lehrkraft muss lediglich in Kenntnis der Lernprojektphase sein, in der sich die Lernteams befinden – «Designthinking als Lernmethode» ähnelt hier einem Projektunterricht, in dem es ja auch mehrere Phasen des Ausarbeitungsfortschritts gibt. Es gibt zudem aber auch einige Parallelen zu dem finnischen Lernansatz, bei dem die Lernenden den Unterricht vorbereiten und in der Schule die Hausaufgaben gemacht werden. Die Challenge-Aufgabe sollte zum Beispiel mit halbjährigen Stoffclustern mehrerer Fach-Curricula vereinbar sein, die von der Klassenkonferenz vorab definiert werden. Auch die Eltern kommen als Lernteam-Mitglied in Frage. «Designthinking als Lernmethode» kann die Eltern mit einbinden, damit quasi Familien zu Micro-Lernteams umgewandelt werden können, wo MITEINANDER gelernt wird. Es ist für Lernende nämlich ein großer Unterschied, ob Eltern Kontrolleure von Gelerntem oder Lernteam-Kamerad*innen sind !!

Ablauf:

Bis auf am Starttermin kann an jedem anderen Veranstaltungstag gefehlt werden - Hauptsache die Mindestteilnehmerzahl ist an jedem Veranstaltungstag gewährleistet ! Das ist das Geniale an dieser Lernmethode, dass Lernende und Lehrkräfte jederzeit (wieder) einsteigen können.... Immer mit 15 Minuten Feedback- und Reflexionszeit zum Ende der Teilveranstaltung:


  • 1. Nachmittag: die Lernmethode und die Lernprojektphasen werden vorgestellt.
  • 2. Nachmittag: die Lernmethode und die ersten drei Lernprojektphasen werden eingeübt.
  • 3. Nachmittag: die Lernprojektphasen 4 bis 6 werden eingeübt.
  • 4. Nachmittag: die Lernprojektphasen 7 bis 8 werden eingeübt. Anschließend Austausch & Reflexion.
  • 5. Nachmittag: die ersten drei Lernprojektphasen werden von einem/einer freiwilligen Webinarteilnehmer*in geleitet und vertieft. Der Referent ist dann der Co-Moderator.
  • 6. Nachmittag: die Lernprojektphasen 4 bis 7 werden von einem/einer freiwilligen Webinarteilnehmer*in geleitet und vertieft. Der Referent ist dann der Co-Moderator. Abschließend Austausch & Reflexion.

Adressaten:

Lehrerinnen und Lehrer, auch im Vertretungs- und Projektunterricht, Fachleiterinnen und Fachleiter zum Kennenlernen der Methode

Ort:

ONLINE-Veranstaltung, ,

Leiter*in / Referent*in:

Andreas Weihmann

Schulform:

Sek II-Bereich, Sek I-Bereich

Kosten:

50,00 Euro

Kursnummer:

KOL.2140.004

(Stand: 20.07.2021)