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Kontakt

Prof. Dr. Lena Ansmann

+49 (0)441 798-4165

Postanschrift

Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

PINTU - Patient involvement in multidisciplinary tumor conferences in breast cancer care – an exploratory study

Wissenschaftliche Projektleitung:
Prof. Dr. Lena Ansmann
Prof. Nicole Ernstmann

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Annika Diekmann
Christian Heuser

Studentische Hilfskräfte:
Barbara Bohmeier
Barbara Schellenberger

Kooperationspartner:
•     Prof. Dr. Walther Kuhn, Dr. med. Andrea Hocke, Dr. med. Christina Kaiser (Zentrum für             Geburtshilfe und Frauenheilkunde, Abteilung für Allgemeine Frauenheilkunde und Gynäkologische Onkologie, Universitätsklinikum Bonn)
•    Petra Kunz, Hedy Bodden (Frauenselbsthilfe nach Krebs NRW e.V.)
•    Nordrhein-westfälische Brustzentren

Projektlaufzeit:
06/2017 - 05/2020

Projektförderung:
Deutsche Krebshilfe e.V.

Projektbeschreibung:
Eine zentrales Instrument multidisziplinärer Versorgung in der Onkologie sind sogenannte multidisziplinäre Tumorkonferenzen (MTK). In MTK werden die Diagnose und weitere Behandlung von Krebspatient*innen im Behandlungsteam diskutiert und Therapieempfehlungen entwickelt. Die von der Deutschen Krebshilfe e. V. geförderte Vorgängerstudie WORG OUT (Work Organization and Patient Outcomes) konnte zeigen, dass in einigen nordrheinwestfälischen Brustzentren Patient*innen selbst an der Besprechung ihres Falls im Rahmen der MTK teilnehmen. Die Studienlage zu Risiken und Nutzen der Patient*innenteilnahme liefert jedoch bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher zu untersuchen, wie MTK mit und ohne Patient*innenteilnahme gestaltet sind und wie die Akteure die Patient*innenteilnahme bewerten. Auf Basis der Ergebnisse können die potenziellen Auswirkungen auf Patient*innenoutcomes systematisch und interventionell untersucht werden.
In einer explorativen Studie werden MTK in sechs nordrheinwestfälischen Brustzentren mit und ohne Patient*innenteilnahme mit einer Triangulation unterschiedlicher Methoden untersucht. Im qualitativen Teil werden Versorger*innen zu Fokusgruppendiskussionen eingeladen, in denen die Machbarkeit der Patient*innenteilnahme sowie der Qualität der Entscheidungsfindung diskutiert werden sollen. Daran anschließend werden videographierte teilnehmende Beobachtungen in MTK durchgeführt. Im quantitativen Teil werden an der MTK teilnehmende Patient*innen vor und nach der Teilnahme mit einem Kurzfragebogen zu Angst, Therapiezuversicht und psychosozialem Informationsbedarf sowie ihren Erwartungen vor und den Erfahrungen nach der MTK befragt.
Aus den Ergebnissen können erste Hinweise auf Machbarkeit, Risiken und Nutzen der Patient*innenteilnahme an MTK für Patient*innen und Versorger*innen abgeleitet werden. Die Ergebnisse sollen in Workshops mit Patient*innen und Versorger*innen diskutiert sowie international und national publiziert werden.
 
Weitere Informationen:
www.aerzteblatt.de/nachrichten/77099/Tumorkonferenzen-Vorteile-einer-Teilnahme-von-Patienten-wird-geprueft

 

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