Inputveranstaltung "Online- und Telefoninterviews"

14.10.2020 von 10:00 bis 11:30 Uhr

https://meeting.uol.de/b/mil-mzt-3yf

Team

Ansprechpartnerin bei Anfragen zu qualitativen Erhebungen

Dr. Milena von Kutzleben

Ansprechpartner*innen bei Anfragen zu fragebogenbasierten Erhebungen

Johanna Lubasch

Helge Schnack

Anna Zinkevich

Mixed-Methods Labor

Das Mixed-Methods Labor ist ein Angebot der Abteilung organisationsbezogene Versorgungsforschung und  richtet sich an Wissenschaftler*innen mit Interesse an Methoden der Versorgungsforschung. Unsere Arbeit hat zum Ziel, die Integration qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung innerhalb der (organisationsbezogenen) Versorgungsforschung voranzutreiben. Selbstverständlich leisten wir auch Unterstützung bei Forschungsvorhaben, die ausschließlich qualitative bzw. quantitative Methoden anwenden.

Unsere Schwerpunkte sind:

  • rekonstruktive (z. B. objektive Hermeneutik) und inhaltsanalytische Verfahren der qualitativen empirischen Sozialforschung sowie verschiedene Formen der Meta-Synthese qualitativer Studien (Milena von Kutzleben)

und

  • Surveydesigns und Entwicklung und Umsetzung von standardisierten quantitativen Befragungen. Das Mixed-Methods Labor ist mit der entsprechenden Soft- und Hardware ausgestattet und wir helfen euch gerne bei der technischen Umsetzung eurer fragebogenbasierten Erhebungen (Johanna Lubasch, Helge Schnack und Anna Zinkevich).

Das Angebot des Mixed-Methods Labors ist dreigeteilt und umfasst eine regelmäßig stattfindende Forschungswerkstatt zur gemeinsamen Arbeit an qualitativen Daten, z. B. Interviewmaterial, die Vermittlung von Wissen in Form von kurzen Schulungen oder Inputs und eine Sprechstunde für individuelle Anfragen.

Damit das Mixed-Methods Labor zu einem lebendigen Ort des wissenschaftlichen Austausches werden kann, sind eure Themen, Fragen, Daten und vor allem eure Diskussionsbereitschaft gefragt!

In einer Forschungswerkstatt im traditionellen Sinne können im Prinzip alle Phasen eines qualitativen Forschungsprozesses zur gemeinsamen Bearbeitung eingebracht werden. Es geht also um gemeinsame „Denkarbeit“, z. B. Diskussion zu Forschungsfragen, Designs, Samplingstrategien, ethischen Gesichtspunkten etc. und “praktische Arbeit“, z. B. eine gemeinsame qualitative Datenanalyse. Eine Forschungswerkstatt lebt von einer regelmäßigen Zusammenarbeit, bei der jede*r Teilnehmer*in die Möglichkeit hat, eigene Inhalte einzubringen.

Vergangene Termine des Mixed-Methods Labors

14.03.2019

Eröffnung des Mixed-Methods Labors & Forschungswerkstatt: Auswertung der Fokusgruppeninterviews im Projekt MUK

11.04.2019

Forschungswerkstatt: Daten aus dem Projekt MONA-T

09.05.2019

Forschungswerkstatt: Entwicklung eines Leitfadens für eine Gesundheitsförderliche Beratung im Projekt „Partizipative Entscheidungsfindungsprozesse (PEF) in der Arbeitsförderung“

08.08.2019

Forschungswerkstatt: Diskussion der Methodik des Projektes Psychische Belastungen und deren Bewältigung nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems – Ansatzpunkte für die Rehabilitation

12.09.2019

Inputveranstaltung und Diskussion: Die qualitative Inhaltsanalyse in der Gesundheits- und Versorgungsforschung

17.10.2019

Forschungswerkstatt: Einführung in Thema „Anforderungserhebung in der Medizininformatik“

05.12.2019

Inputveranstaltung und Diskussion: Grundlagen der Fragebogenentwicklung

11.06.2020

Inputveranstaltung und Diskussion: Publikation qualitativer Daten und Ergebnisse Qualitätskriterien, Reporting Standards & Critical Appraisal

16.07.2020

Forschungswerkstatt: Daten aus dem Projekt NuMob-e

Videoempfehlungen und Links

BMTalk zu "Qualitative Forschung in Zeiten von Corona" mit Jo Reichertz:

https://youtu.be/_GtWm0R9RCk

Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (u. a. zum Thema "Corona und die Krise der sozialwissenschaftlichen Forschung"):

http://blog.soziologie.de/community/corona-und-der-stillstand-der-sozialwissenschaftlichen-forschung/

(Stand: 06.10.2020)