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SAJF

Kontakt

Professur Forschungsmethoden
Prof. Dr. Karsten Speck

Raum A06 5-519

2174

Team

Die Büros der Arbeitsgruppe finden sich im Gebäude A6 auf der 3. Und 5. Etage.
→ Lageplan Gebäude A6 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften
Institut für Pädagogik
Gebäude A6
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Die Postfächer der Arbeitsgruppe befinden sich im Erdgeschoss des A6, hinter den Aufzügen.

Begleitforschung zum Hamburger Programm „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe“ (SAJF)

Ein Forschungsprojekt der Universität Oldenburg im Verbund mit der Universität Halle, gefördert durch die Bertelsmannstiftung und die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Hansestadt Hamburg

Förderzeitraum: 06/2017 – 06/2020

Forschungsteam am Standort Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Prof. Dr. Karsten Speck (Projektleitung)

Dr. Sabrina Maichrowitz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Hannah Prömper, M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Forschungsteam am Standort Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Prof. Dr. Petra Dobner (Projektleitung)

Tina Wiesner, M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Vincent Streichhahn, M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

 

Projektbeschreibung

Viele Kommunen greifen bei der Gestaltung der Jugendhilfe heute sozialraumorientierte Handlungsansätze wieder auf, da diese die Netzwerkbildung und Kooperation fördern und ihren Ursprung in der sogenannten Gemeinwesenarbeit haben. Unterstützungsbedarfe von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern sollen auf diese Weise frühzeitig erkannt und – so weit möglich und ratsam – in deren Lebenswelt gedeckt werden.

Hamburg erprobt bereits seit einigen Jahren, wie in den Sozialräumen unterschiedliche, auf die jeweiligen Bedingungen bezogene Angebote aufgebaut werden können und weitet sie seit 2009 beständig aus. Ziel dabei ist es mehr und neue Hilfen und Angebote für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf zu schaffen und diese Familien durch die Schaffung eines stabilen sozialen Umfelds besser in den Stadtteil zu integrieren. Die Verknüpfung und Koordination der einzelnen sozialen Räume ist dabei grundlegend. Die Angebote sind divers: Sie reichen von frühen Hilfen für junge Eltern über Angebote zur Unterstützung des Erziehungsgeschehens, bis hin zu schulbezogenen Angeboten und der Förderung von Übergängen in die selbstständige Lebensführung.

Die Evaluation des Hamburger Programms „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF)“ wird untersuchen, inwiefern sich das Vorgehen bewährt hat und was andere davon lernen können. Die Erhebung wird sich dabei auf den Bezirk Hamburg-Mitte fokussieren und sich sowohl quantitativer als auch qualitativer Methoden bedienen. Die Evaluation nimmt zwei Ebenen in den Blick: Die Ebene der Wirkungen der Angebote aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer und die der Steuerung.

Die Evaluationsergebnisse sollen dazu dienen, Anregungen zur Weiterentwicklung des Hamburger Programms zu geben. Darüber hinaus werden sie als Beitrag zur bundesweiten Debatte um die Steuerung der Kinder- und Jugendhilfe verstanden. Andere Kommunen können die Erkenntnisse der Studie nutzen, um ihre eigenen sozialräumlich orientierten Programme der Kinder- und Jugendhilfe (weiter) zu entwickeln.

Webmaster: dp9Bettbqina 1nmaoMeyer (bet+citiyhmna.ms/ueyer@uol.deolelc) (Stand: 13.02.2020)