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Forschung

Aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte

  • "Wirkungsstudie Service Learning: eine Untersuchung im Rahmen des Programms Sozialgenial - Schüler engagieren sich in Nordrhein-Westfalen" (WGZ BANK und Aktive Bürgerschaft e.V.; 6/2011-4/2013)
  • Vermeidung von Schulversagen und Schulabbruch (Sozialministerium Sachsen-Anhalt; 01/2009 - 10/2012)
  • Professionalisierung und Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung (Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung; 07/2009 - 6/2011)
  • Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen an Hochschulen (BMBF; 11/2008 - 10/2011)

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte bis 2011

1. Forschungsprojekt "Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten - Forschung zu Praxiskonzepten unterschiedlicher Fachdisziplinen und deren berufsorientierende Wirksamkeit" (ProPrax) (2009-2011)

Homepage zum Projekt

weitere Informationen

Fördermittelgeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
01/2009 - 10/2011
Dipl.-Psych. Lea Sarrar (Woldt)
Laura Bastian
Caroline Kamm
Saskia Niproschke
Lascha Sochadse
Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten zu leisten, indem die Qualität und die Wirksamkeit von Praxiskonzepten in unterschiedlichen Fachdisziplinen systematisch und vergleichend untersucht und Folgerungen für eine Optimierung der berufsorientierenden Ausbildung gezogen werden. Dazu werden an vier ausgewählten Hochschulen der Region Potsdam/Berlin vergleichende Untersuchungen durchgeführt. Vorgesehen sind im Einzelnen: 1) eine Analyse der Praxiskonzepte in unterschiedlichen Fachdisziplinen mittels einer Dokumentenanalyse, 2) eine multiperspektivische, empirisch-vergleichende Erfassung deren organisatorischer Umsetzung und 3) die Gewinnung von Erkenntnissen über den Erwerb berufsorientierender Kompetenzen durch Studierende sowie über förderliche bzw. hinderliche Bedingungen mittels Längsschnittstudien. Die Erkenntnisse werden für eine Verbesserung der curricularen und formal-organisatorischen Ausgestaltung der Praxisphasen genutzt. Die Effekte der veränderten Praxisphasen werden wiederum empirisch überprüft. Das Projekt erforscht somit den Zusammenhang von formal-organisatorischen bzw. curricularen Gestaltungsaspekten der Praxisphasen (einschließlich der Begleitung, Betreuung und Kooperation) und dem Kompetenzerwerb seitens der Studierenden. Aufbauend auf dem gewonnenen Steuerungswissen sollen Folgerungen für die Professionalisierung der Hochschullehre mit Blick auf die Praxisphasen gezogen werden. Eine enge Kooperation mit dem Brandenburgischen Hochschuldidaktischen Netzwerk ist vorgesehen.

Projektleitung:

Laufzeit:

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Dipl.-Psych. Merle Kleinfeld

Kooperationspartner am Zentrum für Lehrerbildung (ZfL):

Dipl.-Psych. Mirko Wendland

Studentische Mitarbeiterin:

Projektbeschreibung:

2. Forschungsprojekt "Professionalisierung und Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung" (2009 - 2011)

Fördermittelgeber:
Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung Berlin

Projektleitung:
Holger Backhaus Maul (Universität Halle)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)

Laufzeit:
07/2009 - 06/2011

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Martin Kunze

Projektbeschreibung:

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchung stehen die Professionalisierung und die Organisationsentwicklung in der Schuldnerberatung. Ausgangspunkt der Untersuchung sind Modellprojekte der gemeinnützigen Gesellschaft für Verbraucher- und Sozialberatung mbH (Berlin). Im Rahmen dieser Modellberatungsstellen soll in zwei Regionen Berlins, d.h. Neukölln-Nord und Lichtenberg-Fennpfuhl, exemplarisch erprobt werden, wie mit veränderten Konzepten, professionellen Verfahrensweisen und organisatorischen Vorkehrungen der zunehmenden Ver- und Überschuldung von Privathaushalten wirksam und dauerhaft begegnet werden kann.

Das Forschungsvorhaben untersucht die Kontextbedingungen, die Organisations- und Arbeitsweisen sowie die Wirkungspotenziale neuer Ansätze in der Schuldnerberatung. Besondere Aufmerksamkeit wird im Rahmen der Untersuchung der Zusammenarbeit zwischen privatgewerblichen Unternehmen der Grundversorgung und Non-Profit-Organisationen der sozialen Arbeit Unternehmen zukommen.

3. "Wissenschaftliche Begleitung zum ESF-Programm - Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" (2009 - 2012)

Fördermittelgeber:
Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Projektleitung:
Prof. Dr. Thomas Olk (Universität Halle)
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)

Laufzeit:
01/2009 - 10/2012

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:

Thomas Stimpel

Projektbeschreibung:

Sachsen-Anhalt hatte im Jahre 2004 mit einer Schulabbrecherquote von 12% bundesweit eine der höchsten Raten von Schülern/-innen, die ohne einen Abschluss der Sekundarstufe I die Schule verlassen. Jungen sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund sind davon besonders betroffen. Das Land Sachsen-Anhalt hat es sich zum Ziel gesetzt, die Schulabbrecherquote bis 2013 auf 8,6% und die Quote der Jahrgangswiederholungen um 50% zu verringern sowie diesen Rückgang mit Hilfe präventiver und interventiver Maßnahmen langfristig und nachhaltig zu sichern. In diesem Kontext haben das Ministerium für Gesundheit und Soziales und das Kultusministerium in Kooperation das ESF-Programm "Vermeidung von Schulversagen und Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" für die neue EU-Strukturfondsperiode 2007/2013 entwickelt. Mit einem Volumen von ca. 59 Mio. Euro soll ein komplexes Paket von Maßnahmen umgesetzt werden, um die Quote derjenigen Schüler/-innen zu senken, die an den Anforderungen der Schule scheitern. Inzwischen wurde am 7. Juli 2008 in einem gem. Runderlass von MS und MK die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für das ESF-Programm "Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs" veröffentlicht. Das Programm startete am 01.01.2009 und wird bis 2013 fortgeführt.

Zur Feinkonzipierung und Steuerung dieses Projekts wird eine formativ und summativ angelegte wissenschaftliche Begleitung des ESF-Projektes durchgeführt, die sich auf alle drei Grundmodule des ESF-Programms bezieht. Dabei stehen eine Evaluation der Ziele und Wirkungen, deren Effizienz sowie eine Analyse der Qualität des Programms im Vordergrund. Konkrete Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation der beteiligten Akteure zur Erreichung des Programmziels auch über das Jahr 2013 hinaus sollen herausgearbeitet werden. Darüber hinaus ist das Ziel, den in Gang zu setzenden Prozess der Qualitätsentwicklung dieses Programms durch ein wissenschaftliches Gutachten abzusichern.

4. Forschungsprojekt: "Evaluation der Wirkungspotenziale von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements" (WIMIZE) (2009-2010)

Homepage zum Projekt

weitere Informationen

Fördermittelgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen

Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Holger-Backhaus-Maul (Universität Halle)

Laufzeit:
01/2009 - 08/2010

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dipl.-Päd. Maud Krohn

Studentische Mitarbeiterin:
Anna-Maria Kulicke

Karsten Mühle

Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen die Rahmenbedingungen, das Selbstverständnis, die kommunale Einbindung, die Aufgaben und Angebote sowie die Entwicklungen und Wirkungen von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements näher untersucht werden. Im Mittelpunkt der bundesweiten Untersuchung stehen die lokalen Freiwilligenagenturen, Ehrenamtsbörsen und Freiwilligenzentren in Deutschland. Folgende drei Forschungsfragen sind von Interesse: 1. Wie haben sich das Selbstverständnis, die kommunale Einbindung sowie die Aufgaben und Angebote von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements in den letzten Jahren entwickelt (Selbstverständnis- und Profilfrage)? 2. Welche Wirkungen erzielen die Mittlerorganisationen aus Sicht unterschiedlicher Beteiligtengruppen (Wirkungsfrage)? 3. Welche Erwartungen bestehen bei den Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements und politischen Entscheidern gegenüber Dachorganisationen und Verbänden und wie wird deren Arbeit bewertet (Supportfrage)? Zur Beantwortung der Forschungsfragen sind eine quantitative Befragung von verantwortlichen Führungskräften der Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements im Bundesgebiet, qualitative Fallstudien in ausgewählten Kommunen sowie ergänzende, qualitative Interviews mit ausgewählten Expertinnen und Experten auf der Bundes-, Landes- und Kommunalebene vorgesehen.

Die Untersuchung soll erstens gesicherte Erkenntnisse über Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements in Deutschland bereitstellen. Zweitens soll eine differenzierte Darstellung der Stärken, Schwächen und Potenziale von Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements ermöglicht werden. Drittens sollen Kriterien und Standards für kommunal erfolgreiche Mittlerorganisationen zivilgesellschaftlichen Engagements sowie engagementpolitische Strategien für Kommunen herausgearbeitet werden.

5. "Multiprofessionelle Teams an Ganztagsschulen" (Leitung zus. mit Prof. Dr. Olk) (09/2010 - 5/2011)

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung
und Forschung

6. "Professionsentwicklung und Kooperation an Ganztagsschulen" in Potsdam (Leitung zus. mit Prof. Dr. Olk) (04/2010 - 8/2010)

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung
und Forschung

Abgeschlossene Forschungsprojekte1. Forschungsprojekt: "Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen" (ProKoop) (2008-2010)

Hompage zum Forschungsprojekt:
http://www.kooperation-an-ganztagsschulen.de

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen

Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Laufzeit:
01/2008 - 3/2010

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Nico Michalsky (Universität Potsdam)
Thomas Stimpel (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Michaela Frohberg (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterinnen:
Korinna Sievert (Universität Potsdam)
Neli Aleksieva (Universität Potsdam)
Franziska Käsmarker (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Ivanka Somborski (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Nationale Kooperationspartner:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Marianne Horstkemper (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Werner Helsper (MLU Halle-Wittenberg)
Prof. Dr. Sabine Reh/Dr. Betinna Fritzsche (TU Berlin)
Dr. Till-Sebastian Idel (Universität Main)
Prof. Dr. Andreas Wernet (Leibnitz Universität Hannover)

Internationale Kooperationspartner:
Prof. Dr. Zenon Jasinski (Universität Opole, Polen)
Prof. Dr. Gra¿yna Mi³kowska-Olejniczak (Universität Zielona Góra, Polen)
Dr. Lech Sa³acinski (Universität Zielona Góra, Polen)
Dr. Magdalena Piorunek (Universität Adam Mickiewicz Poznañ, Polen)
Dr. Irina Gutnik (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)
Dr. Elena Piskunova (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)
Prof. Dr. Jeanne Marsh (School of Social Service Administration, University of Chicago, USA)

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt will auf der Basis von professions- und kooperationstheoretischen Vorüberlegungen in zwei Bundesländern (Brandenburg und Sachsen-Anhalt) und anhand von insgesamt zehn qualitativen, schulbezogenen Fallstudien die Kooperation an Ganztagsschulen näher untersuchen. Dabei stehen die (professions-)spezifischen Kooperationsvorstellungen der Kooperationspartner an Ganztagsschulen, die Merkmale der Kooperationspraxis an Ganztagsschulen, die Auswirkungen der ganztagsspezifischen Anforderungen auf das berufliche Selbstverständnis und Handeln der Kooperationspartner sowie der Kooperationserfolg an Ganztagsschulen aus Sicht der Beteiligten im Mittelpunkt des Interesses. Folgende Fragen sollen beantwortet werden:

1. Über welche (professions-)spezifischen Kooperationsvorstellungen verfügen die schulischen sowie die inner- und außerschulischen Kooperationspartner an Ganztagsschulen?

2. Welche Merkmale weist die Kooperationspraxis an Ganztagsschulen auf?

3. Welche Auswirkungen der ganztagsspezifischen Anforderungen auf das berufliche Selbstverständnis und Handeln lassen sich bei den verschiedenen Kooperationspartnern rekonstruieren und wie wird der Kooperationserfolg an Ganztagsschulen aus der subjektiven Sicht verschiedener Kooperationsbeteiligter beurteilt?

Aus den Ergebnissen des Forschungsprojektes sollen Rückschlüsse für Gelingens- und Misslingensbedingungen von Kooperation an Ganztagsschulen sowie für die Implementierung, Umsetzung und Weiterentwicklung ganztägiger Angebote gewonnen werden.

7. Forschungsprojekt: "Kooperation formaler und non-formaler Bildungsinstitutionen im Ganztag" (ProBildung)

Hompage zum Forschungsprojekt:
http://www.kooperation-an-ganztagsschulen.de

Auftraggeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung weitere Informationen

Projektleitung:
Prof. Dr. Karsten Speck
Prof. Dr. Wilfried Schubarth
Dr. Seidel

Laufzeit:
04/2008 - 03/2010

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Nico Michalsky

Studentische MitarbeiterInnen:
Kathrin Wegmann
Marlen Wodke
Silva Engel

Kooperationspartner:
Prof. Dr. Thomas Olk (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Georg Breidenstein (Martin-Luther-Universität Halle)
Dr. Elena Piskunova (Pädagogische Universität St. Petersburg, Russland)

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt gehört als Teilprojekt 3 zum Verbundprojekt "Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen". Das Verbundprojekt wird gemeinsam von der Universität Potsdam und der Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Thomas Olk) durchgeführt. Herauskristallisiert werden sollen im Teilprojekt 3 anhand von qualitativen Erhebungen im Land Niedersachsen a) die Bildungsvorstellungen und das Bildungsverständnis der am Ganztag Beteiligten, b) die konkrete Entwicklung und Abstimmung des ganztägigen Bildungsangebots und c) der Bildungserfolg der Kooperation aus Sicht der am Ganztag Beteiligten. Von Bedeutung ist zum ersten, inwiefern es Schulen und Trägern der Jugendhilfe sowie gegebenenfalls weiteren Institutionen und Personen im Sozialraum gelingt, auf kommunaler Ebene ein gemeinsames Ganztagsangebot mit formalen, non-formalen und informellen Bildungsbestandteilen und -arrangements für und mit Kindern und Jugendlichen zu planen, umzusetzen und weiterzuentwickeln. Zum zweiten ist von Interesse, welche Wechselwirkungen zwischen der Schulqualität einerseits und der Kooperation mit anderen Bildungsinstitutionen im Ganztag andererseits existieren. Zum dritten soll untersucht werden, inwiefern eine Kooperation der Ganztagsschulen mit anderen Bildungsinstitutionen zu einer Schulentwicklung führt. Theoretisch orientiert wird sich in dem Forschungsprojekt - neben professions- und kooperationstheoretischen Konzepten - an Befunden der Schulforschung zur Autonomie, Qualität und Weiterentwicklung von Schulen (z.B. Rolff 2001, Fend 2006, Solzbacher 2007) sowie Konzepten der Ganztagsbildung (Coelen 2002, 2004) und Kommunaler Bildungslandschaften (vgl. BMFSFJ 2005).

8. Forschungsprojekt: "Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs" (2008-2009)

Hompage zum Forschungsprojekt:
http://www.uni-potsdam.de/wertebildung

Fördermittelgeber:
Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" (http://www.stiftungwaisenhaus.de)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (http://www.mbjs.brandenburg.de)

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:
04/2008 - 12/2009

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Diplom Sozialwissenschaftlerin Julia Barth (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann (Universität Potsdam)

Projektbeschreibung:
Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Teilhabe und Wertebildung von benachteiligten Jugendlichen. Mit der Fokussierung des Forschungsprojektes auf ländliche Regionen sollen die Besonderheiten der Teilhabe und der Werte-Bildung im ländlichen Raum des Flächenlandes Brandenburg angemessen berücksichtigt und die dortigen Spezifika, Potenziale und Herausforderungen nicht zuletzt angesichts des demographischen Wandels und seiner Auswirkungen für den ländlichen Raum herauskristallisiert werden. Hierzu ist nach einer landesweiten Bestandsaufnahme eine vertiefende Analyse in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen vorgesehen. Aus dem Forschungsprojekt sollen darauf aufbauend Transfererkenntnisse für Jugendhilfe, Schulen und die Landes- und Kommunalpolitik gewonnen werden. Das Forschungsprojekt verfolgt im Einzelnen drei Ziele:

Ziel 1: Landesweite Bestandsaufnahme: Systematische Erfassung, Aufbereitung und Veröffentlichung von Teilhabe- und Wertebildungsansätzen im ländlichen Raum des Landes Brandenburg mit einem Schwerpunkt auf benachteiligte Jugendliche.
Ziel 2: Lokale Bestandsaufnahme: Erfassung der Wahrnehmungen und Strategien zur Teilhabe sowie zur Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen einerseits und Jugend- und Bildungsexperten andererseits in zwei bis drei ausgewählten ländlichen Regionen des Landes Brandenburg (z.B. Jugendämter, Ämter, Bürgermeister, Beteiligungsverantwortliche, freie Träger der Jugendhilfe, Vereine, Vertreter von lokalen Bündnissen).
Ziel 3: Landesweite und lokale Handlungsempfehlungen: Formulierung und Transfer von Handlungsempfehlungen für Jugendhilfe, Schulen und Landes- und Kommunalpolitik zur Förderung der Teilhabe und der Wertebildung von (benachteiligten) Jugendlichen in ländlichen Regionen Brandenburgs.

Das Forschungsprojekt wird in drei Etappen durchgeführt, und zwar: 1. Etappe: Vorbereitung der Bestandsaufnahme im Rahmen einer Vorstudie mittels eines Lehr-Forschungsprojektes (April bis September 2008), 2. Etappe: Landesweite Bestandsaufnahme im Rahmen einer ersten Hauptstudie (Oktober 2008 bis März 2009), 3. Etappe: Lokale Bestandsaufnahme im Rahmen einer zweiten Hauptstudie und Formulierung von Handlungsempfehlungen (April 2009 bis Dezember 2009).

9. Forschungsprojekt: "Evaluation der schulentwicklungsbezogenen Arbeit der Serviceagentur `Ganztägig Lernen Sachsen-Anhalt`" (2008-2009)

Auftraggeber:
Deutsche Kinder- und Jugend-Stiftung (http://www.dkjs.de)
Serviceagentur "Ganztägig Lernen" Sachsen-Anhalt (http://www.dkjs.de)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:
09/2008 - 1/2009

Studentische Mitarbeiterin:
Caroline Kamm (Universität Potsdam)
Karsten Mühle (Universität Potsdam)

Projektbeschreibung:
Mittels der Evaluationsstudie sollen drei Fragen beantwortet werden: 1. Inwieweit wurden die anvisierten Ziele der Serviceagentur erreicht? 2. Wie wirksam sind die durchgeführten Angebote der Serviceagentur für die Ganztagsschulen aus Sicht unterschiedlicher Beteiligter? 3. Wie beurteilen die Schulen die Serviceagentur und was wünschen sich von ihr? Ein Schwerpunkt der Untersuchung soll dabei die schulentwicklungsbezogene Wirkung der Arbeit der Serviceagentur sein.

10. Forschungsprojekt "Sozialraumanalyse Templin" (2009)


Fördermittelgeber:
Stadt Templin
BMFSFJ (weitere Informationen)
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (weitere Informationen)


Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:
06/2009-04/2010

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Frau Astrid Peters

Projektbeschreibung:
Im Auftrag und in Abstimmung mit der Stadt Templin wird eine Sozialraumanalyse in der Stadt Templin durchgeführt: Die Sozialraumanalyse beinhaltet zum einen eine Kontextanalyse und zum anderen eine qualitative Befragung von Akteuren unterschiedlicher Altersgruppen, einschließlich Experten verschiedener Institutionen. Schwerpunkte der Analyse sind a) das Partizipations- und Werteverständnis der befragten Templiner, b) die in Templin vorhandenen zivilgesellschaftlichen und demokratiefördernden Partizipations- und Wertebildungsangebote und c) das Erleben und Mitgestalten zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Stadt Templin. Die Sozialraumanalyse wird als ein partizipativer Prozess empirischer Erhebung angelegt. In dem geplanten Abschlussbericht sollen neben den Analyseergebnisse auch Empfehlungen für Handlungsstrategien zur Förderung der Zivilgesellschaft für die Stadt Templin formuliert werden.

11. Forschungsprojekt: "Kooperationsmodelle zwischen Jugendhilfe und Schule im Land Brandenburg (2007-2008)"

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (http://www.mbjs.brandenburg.de)
Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe im Land Brandenburg
(http://www.kobranet.de)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)

Laufzeit:
06/2007 - 01/2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Nicole Vogel

Studentische Mitarbeiterin:
Susanne Hamann

Projektbeschreibung:
Die in der Fachliteratur beschriebene Vielfalt und Dynamik im Bereich der Kooperation von Schule und Jugendhilfe und die aktuellen Veränderungen im Land Brandenburg bildeten den Ausgangspunkt des Forschungsprojekts zu den Kooperationsmodellen von Jugendhilfe und Schule. Das Forschungsprojekt verfolgte mittels eines qualitativen Ansatzes im Einzelnen folgende vier Ziele:

Ersten sollten die umgesetzten bzw. angestrebten Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einschließlich der damit verbundenen Zielsetzungen erfasst werden.

Zweitens sollten die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg mit den zu erwartenden Ergebnissen gegenüberstellt werden.

Drittens sollte eruiert werden, welchen Stellenwert der Schulsozialarbeit im Rahmen der verschiedenen Kooperationsmodelle zwischen Schule und Jugendhilfe in ausgewählten Landkreisen bzw. Kommunen des Landes Brandenburg einnimmt.

Viertens sollten aus den Untersuchungsergebnissen Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger auf der Landesebene und kommunalen Ebene abgeleitet werden.

Im Projektzeitraum wurden - neben einer Dokumentenanalyse - Interviews mit 21 ExpertInnen aus Schule und Jugendhilfe in vier Regionen Brandenburgs geführt. Dabei waren in den Regionen zwei ExpertInnengruppen von besonderer Bedeutung, zum einen die Steuerungsebene (Schulamt, Jugendamt) und zum anderen die Handlungsebene (SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Schulleitung).

12. Forschungsprojekt: "Wissenschaftliche Evaluation des Programms `Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen`" (2006-2007)

Auftraggeber:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (http://www.dkjs.de)

Projektleitung:
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)
Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Laufzeit:
10/2006 - 05/2007

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Jan Reichenau (Berlin/Halle)

Projektbeschreibung:
Die wissenschaftliche Evaluation bezog sich auf das Lehr- und Lernkonzept Service Learning, das im Rahmen des von der DKJS geförderten Programms von einer Freiwilligen-Agentur seit 2003 an Schulen im Land Sachsen-Anhalt eingesetzt wird. Ziel der Evaluation war es, die Erfahrungen der unterschiedlichen Beteiligten mit qualitativ-partizipativen Erhebungsinstrumenten und Verfahren zu untersuchen. Darüber hinaus sollten Erkenntnisse generiert werden, die sich auf die Zielerreichung, die Wirkungen und die Kooperationsschnittstellen des Programms bezogen und somit eine Gesamteinschätzung erst möglich machten. Konkret wurden folgende Fragen geklärt:

1.) Welche individuellen und kollektiven Erfahrungen haben Schüler/innen, Lehrer/innen, Kooperationspartner, Projektleitung und Förderer mit dem Programm Service Learning gemacht und wie wird das Programm von diesen Akteuren hinsichtlich subjektiver und konzeptioneller Zielvorstellungen beurteilt?
2.) Welche Entwicklungsprozesse hat es während des Programms gegeben und - vor allem - wie gestaltete sich die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteursgruppen, insbesondere zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Projektmitarbeitern/-mitarbeiterinnen?
3.) Inwiefern ist es mit Hilfe unterschiedlicher Angebotsformen gelungen, die Potenziale des Service Learning für die Schulprogrammentwicklung im Sinne einer "institutionellen Öffnung" zu nutzen?
4.) Welche förderlichen und hinderlichen Faktoren kristallisieren sich hinsichtlich der Konzept-, Struktur-, und Prozessqualität des Programms heraus und wo zeigt sich ein Veränderungs- und Unterstützungsbedarf?

Mittels der erhobenen Daten und der Analyse des Programms "Service Learning - Schule gestaltet Gemeinwesen" wurden Schlussfolgerungen für eine Implementierung des Programms und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements an Schulen formuliert.

13. Forschungsprojekt: "Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat" (2004-2006)

Auftraggeber:
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (http://www.mbjs.brandenburg.de)

Projektleitung:
Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam)
Dr. Karsten Speck (stellv. Projektleitung, Universität Potsdam)

Laufzeit:
08/2004 - 12/2006

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dr. Andreas Seidel (Universität Potsdam)
Ulrike Gladasch (Universität Potsdam)
Dr. Charlotte Gemsa (Universität Potsdam)
Daniela Kunze (Universität Potsdam)

Studentische Mitarbeiterinnen:
Daniele Schultz
Nicole Vogel
Sina Abraham

Projektbeschreibung:
In Anbetracht der anhaltenden bundesweiten Debatte zur Reform der Lehrerausbildung sollten in dem Forschungsprojekt zum Ersten Stärken und Schwächen der zweiten Phase der Lehrerausbildung (Vorbereitungsdienst) im Land Brandenburg aus der Perspektive der Lehramtskandidatinnen, Seminarleiterinnen, Ausbildungslehrerinnen und Schulleiterinnen identifiziert werden. Zum Zweiten sollten Vergleiche zwischen den Perspektiven aller vier Befragtengruppen gezogen und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden. Zum Dritten war schließlich beabsichtigt, Reformvorschläge und Empfehlungen für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst zu erfassen bzw. zu entwickeln sowie Einschätzungen zu bestehenden Reformvorschlägen zu erhalten. Für die Untersuchung war darüber hinaus von besonderem Interesse, wie intensiv in der Ausbildung bestimmte Kompetenzen vermittelt wurden und wie kompetent die Lehramtskandidatinnen hinsichtlich dieser Kompetenzen sind.


Literatur:
Schubarth, Wilfried/Speck, Karsten/Seidel, Andreas (Hrsg.) 2007: Endlich Praxis! Die Zweite Phase der Lehrerbildung. Potsdamer Studien zum Referendariat, Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag
Schubarth, Wilfried/ Speck, Karsten/ Gladasch, Ulrike/ Seidel, Andreas 2006: Ausbildungsprozess und Kompetenzen. Ergebnisse der Potsdamer LehramtskandidatInnen-Studie 2004/05, In: Seifried, Jürgen/ Abel, Jürgen (Hrsg.): Empirische Lehrerbildungsforschung. Stand und Perspektiven, Münster, S. 161-180

14. Forschungsprojekt: "Engagementpotenziale in den Diensten und Einrichtungen der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin" (2004-2005)


Auftraggeber:

Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin (http://www.paritaet-berlin.de)

Projektleitung:

Holger Backhaus-Maul (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Dr. Karsten Speck (Universität Potsdam)

Laufzeit:

10/2004-5/2005

Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt setzte sich aus einem quantitativen und einem qualitativen Untersuchungsansatz zusammen. Das Ziel der quantitativen Untersuchung der Einrichtungen und Dienste der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin bestand vor allem darin, eine Bestandsaufnahme des bürgerschaftlichen Engagements vorzunehmen. Dabei ging es insbesondere um den Stellenwert sowie den Umfang des Engagements in den Mitgliedsorganisationen. Mittels des qualitativen Untersuchungsansatzes wurde herauskristallisiert, über welches engagementpolitische Organisationswissen die Führungs- und Leitungskräfte im Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin verfügen und wie sie das Engagement in ihren Einrichtungen und Diensten steuern und managen. Dabei ging es nicht zuletzt um die Perspektiven, Optionen und Strategien zur Weiterentwicklung des Engagements in den Einrichtungen und Diensten der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Literatur:

Backhaus-Maul, H./Speck, K. 2005: Bürgerschaftliches Engagement 2005. Eine empirische Untersuchung zum bürgerschaftlichen Engagement in den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, Abschlussbericht. Berlin. (http://www.paritaet-berlin.de)
Backhaus-Maul, Holger/ Speck, Karsten 2006: Engagement als Ressource. In der freien Wohlfahrtspflege wird das Engagement wieder entdeckt und neu in den Organisationen verortet, In: Blätter der Wohlfahrtspflege, 153. Jg., H. 6, S. 203-208 (http://www.paritaet-berlin.de)


Weitere abgeschlossene Forschungsprojekte
- Jugend und Jugendforschung: Eine Erkundungsstudie in Brandenburg
- wissenschaftliche Begleitung von Xenos-Projekten
- Jugendliche in peripheren Regionen Brandenburgs (Eigenmittel)
- Soziale Probleme Jugendlicher in Deutschland, Polen, und Russland (DAAD)
- Qualität und Evaluation in der Schulsozialarbeit (Eigenmittel)
- Evaluation interkultureller Moderation in sozialen Brennpunkten (Kiez e.V. Berlin)
- Evaluation außerschulischer politische Bildung (Bildungsstätte Werftpfuhl)
- Bestandsaufnahme in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt und Entwicklung von Zuwendungsverträgen in der Familienbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (05/2002-12/2002)
- Forschungsprojekt Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung des Landes Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (11/2000 - 12/2001)
- Wissenschaftliche Begleitung zur Entwicklung und Erprobung von Zuwendungsverträgen in der Kinder- und Jugendbildung im Land Sachsen-Anhalt (zus. mit Prof. Dr. Olk) (01/2002 - 12/2003)
- Evaluation der Umsetzung des LandesprogrammsZusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe - Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt (10/1998 - 07/2003)

Webmaster: Bettina Meyer (Stand: 10.09.2018)