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Roxana Dauer

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Institut für Pädagogik /
Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) 
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Raum A4 1-117

+49 441/798-2455

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Migration und Flucht
  • Diskurstheoretische Zugänge
  • Postkoloniale Ansätze
  • Dimensionen sozialer Ungleichheit
  • Qualitative Medienanalyse

Arbeitstitel der Promotion

Die Konstruktion von „Flüchtlingen“ in der medialen Berichterstattung in Deutschland im Zeitraum von 2015 bis 2016 im Spannungsfeld von Nationalstaatlichkeit, (inter-)nationalem Flüchtlingsregime und sozialer Ungleichheit. Eine kritische Diskursanalyse zur bildenden Funktion von Medien.

Kurzbeschreibung des Promotionsvorhabens

Seit dem Sommer 2015 ist das Thema ‚Flucht‘ in der medialen Berichterstattung immer wieder eines der beherrschenden Themen. Ein Begriff, der in diesem Zusammenhang nahezu inflationäre Verwendung findet, ist der des ‚Flüchtlings‘. Es ist von ‚politischen Flüchtlingen‘, ‚Kriegsflüchtlingen‘, ‚Wirtschaftsflüchtlingen‘, ‚unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen‘ die Rede. In dem Akt des Sprechens über die ‚Flüchtlinge‘ vollzieht sich eine Abgrenzung. Sie sind gleichzusetzen mit ‚den Anderen‘ und gehören nicht zum nationalstaatlichen ‚Wir‘. Diese Unterscheidung ist untrennbar von der globalen Ordnung der Nationalstaaten in Verbindung mit dem Konzept der Staatsbürgerschaft. Nationalstaaten wirken diskriminierend zwischen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern und lassen die Gleichheit aller Menschen an ihren Grenzen enden. Das Dissertationsvorhaben geht vor diesem Hintergrund der erkenntnisleitenden Frage nach, wie sich im medialen Diskurs das Verhältnis der Konstruktion von ‚Flüchtlingen‘ zur Konstruktion von ‚Nationalstaatlichkeit‘ darstellt und inwieweit Medien ihren Handlungsspielraum zwischen einer (Re-)Produktion dieser Ungleichverhältnisse und einer kritischen Reflexion gesellschaftlicher Normen nutzen. Ausgehend von der Diskurstheorie Foucaults werden dabei Titelseiten und Pressetexte aus deutschen, überregionalen Printmedien (‚Der Spiegel‘ und ‚Die Zeit‘) untersucht und die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Bildungsfunktion von Medien reflektiert.

Erstgutachter: Prof. Dr. Louis Henri Seukwa

Berufsbiographisches

2018 – aktuell Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2015 – 2017 Promotionsstipendiatin im kooperativen Graduiertenkolleg „Qualitätsmerkmale sozialer Bildungsarbeit“ der Universität Hamburg (Fakultät für Erziehungswissenschaft) und HAW Hamburg (Department Soziale Arbeit)

2013 – 2015 Masterstudium Soziale Arbeit an der HAW Hamburg

2012 – 2013 Masterstudium Soziale Arbeit an der HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen

2009 – 2012 Bachelorstudium Soziale Arbeit an der HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen

Isoldec5u Heyen (iso8mbldeujz3.heyen@uo0pdxjl.de) (Stand: 10.09.2018)