Die Soziale Arbeit steht im Zentrum gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse: Klimakrise, wachsende soziale Disparitäten, politische Polarisierung und die Erosion demokratischer Werte prägen zunehmend ihre Praxis. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht allein eine ökologische Herausforderung ist, sondern immer auch Fragen sozialer Gerechtigkeit, Teilhabe und Macht berührt.
Gerade intersektionale Perspektiven legen offen, wie ungleich Menschen von ökologischen Transformationen und Krisen betroffen sind – und wie eng ökologische und soziale Nachhaltigkeit miteinander verwoben sind. Eine zukunftsfähige Soziale Arbeit muss diese Verflechtungen berücksichtigen und sowohl ihre professionellen Grundlagen als auch ihre Handlungsfelder entsprechend weiterentwickeln.
Die diesjährige Jahrestagung rückt deshalb gezielt das Zusammenspiel von Intersektionalität und einem weiten Nachhaltigkeitsverständnis in den Mittelpunkt. Rekonstruktive Forschung bildet dabei den Rahmen, um soziale Praktiken, organisationales Handeln und Professionalität vor dem Hintergrund aktueller Krisendynamiken kritisch zu beleuchten.
Im Fokus steht die Frage, wie Soziale Arbeit diversitätssensibel, transformativ und nachhaltig gestaltet werden kann – in Methoden, Ausbildung, Organisationsstrukturen und in den alltäglichen Handlungslogiken der Praxis. Das Tagungsprogramm bringt theoretische Perspektiven, empirische Einsichten und praxisorientierte Ansätze zusammen, um Impulse für eine zukunftsfähige Profession zu geben
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