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Tätigkeitsbericht 2006

Januar

Die Leitung des Geschäftsbereiches IT-Dienste - dazu gehören das ehemalige Rechenzentrum, das ehemalige Dez. 5.1 und die ehemalige EDV-Abteilung des BIS - wird ausgeschrieben. Der Personalrat ist am Stellenbesetzungsverfahren beteiligt. Das Auswahlverfahren wird Ende Januar abgeschlossen. Der Personalrat stimmt dem Einstellungsvorschlag im Februar 2006 zu. Der Leiter der IT-Dienste, Herr Meyendriesch, nimmt seine Tätigkeit zum 1. Juli 2006 auf. In den Folgemonaten werden die IT-Dienste neu ausgerichtet. Der Personalrat nimmt an Mitarbeiterkonferenzen teil und führt zahlreiche Einzelgespräche.

Die Geschäftsführung des Center for Distributed eLearning (CDL) wird ausgeschrieben. Der Personalrat meldet seinen Anspruch auf Verfahrensbeteiligung an. Die Dienststelle lehnt das mit der Begründung ab, die Stelle sei wissenschaftlich ausgerichtet. Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens bietet die Stelleninhaberin, Frau Hirsch, Gespräche mit dem Personalrat an. Die Zusammenarbeit ist erfreulich. Im Oktober werden Center for Distributed eLearning (CDL) und die Zentrale Einrichtung Fernstudienzentrum (ZEF) zusammengeführt. Das wissenschaftliche Zentrum firmiert jetzt unter dem Namen Center für Lebenslanges Lernen (C3L), perspektivisch sollen Bereiche des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) angegliedert werden.

Das Land Niedersachsen hat mit Vivento, der Personalservice-Agentur der ehemaligen Deutschen Telekom und der Deutschen Post AG, Verträge zur Übernahme von Beschäftigten abgeschlossen. Personen aus dieser Vermittlung haben aber, im Gegensatz zu Bewerbungen aus der Jobbörse, keinen Vorrang vor anderen Bewerberinnen und Bewerbern.

Als zweites Modul der Personalentwicklung/Organisationsentwicklung (PE/OE) wird ein Führungskräfteentwicklungsprogramm konzipiert. Der Personalrat ist bei der Entstehung über den PE/OE-Beirat vertreten. Die Bedarfserhebung für das Programm beginnt im Januar 2006. Im März wird im Rahmen eines Workshops, bei dem auch der Personalrat beteiligt ist, ein Anforderungsprofil entwickelt für Führungskräfte, in dem Kernkompetenzen festgelegt und über Verhaltensbeschreibungen definiert werden. Dieses Profil ist Grundlage für ein Bewertungsverfahren, mit dem Vorgesetzte Beschäftigte auswählen, die an dem Programm teilnehmen sollen. Das Konzept wird im Juli dem Personalrat vorgelegt und beschlossen. Im Oktober wird dem Personalrat eine Liste der Führungskräfte und der Nachwuchskräfte, die in die Förderung kommen sollen, zur Beschlussfassung vorgelegt. Die beiden Gruppen bestehen aus jeweils 12 Personen.

Februar

Bereits im vergangenen Jahr wurde ein PE/OE-Modul Jahresgespräche eingeführt. Hierfür beginnen jetzt die Schulungen sowohl für Führungskräfte als auch für MitarbeiterInnen. Die Gespräche werden zunächst in den Dezernaten, Zentralen Einrichtungen und in den Stabsstellen geführt, die Fakultäten folgen 2007.

Die Dienstvereinbarung über die Neuregelung der Gleitenden Arbeitszeit, mit Verbesserungen für z.B. Familien oder Eltern mit Kindern, wird von Personalrat und Dienststelle unterzeichnet. Nach ½ Jahr soll die Akzeptanz bei den MitarbeiterInnen nachgefragt werden.

März

Die Jugend-/Auszubildendenvertretung JAV wird für zwei Jahre neu gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wird Nicolas Arndt, IBIT, IT-Dienste gewählt. 2. Vorsitzende ist Stella Schmidt, FK V, Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC), 3. Vorsitzender ist Thomas Budde, FK V, Betriebseinrichtung Infrastruktur (BI). In der weiteren Reihenfolge der Stellvertretungen folgen Chris Schild, FK V, Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC) und Hergen Haase, FK V,ebenfalls Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC).

Die Verhandlungen über die vom Land seit 2003 gekündigten Tarife im Öffentlichen Dienst beginnen. Sie werden von Streiks begleitet. Das Ringen um den Abschluss eines neuen Tarifvertrages dauert bis zum August. Über Einzelheiten berichtet Peter Syga unter TOP 5.

April

Personalrat und Gleichstellungsstelle versuchen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit einer diskriminierungsfreien Entgeltordnung beschäftigt. Mitarbeiterinnen aus den Organisationseinheiten erklären ihre Bereitschaft zur Mitarbeit. Die Initiative scheitert, weil sie von der Uni-Leitung nicht mitgetragen wird.

Die Planungen zur erneuten Umstrukturierung der Fakultäten beginnen. Ziel ist die Reduzierung der Fakultäten von fünf auf vier. Es werden verschiedene Modelle diskutiert. Zum Jahresende zeichnet sich eine Fusion der Fakultäten I und IV ab. Sie soll bis zum Oktober 2007 vollzogen werden. Der Personalrat ist an den Planungen nicht beteiligt worden, obwohl sich personelle Veränderungen im MTV-Bereich abzeichnen.

Der Folgeantrag für das Projekt i³sic! wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) abgelehnt. Das hat zur Folge, dass Arbeitsverträge mit den Personen, die im Rahmen des Projektes eingestellt worden sind, nicht verlängert werden können. Eine Neuorientierung (sog. Plan B) wird vom Vorstand und Nutzerbeirat unter Leitung des Präsidenten erarbeitet. Weiteres zu diesem Thema unter TOP 2

Mai

Auf der Klausurtagung des Personalrates wird der Entwurf einer Dienstvereinbarung zur Konfliktbewältigung am Arbeitsplatz erarbeitet. In den folgenden Wochen wird dieser Entwurf weiter ausgearbeitet und im August 2006 der Dienststelle vorgelegt. Nähere Informationen erfolgen unter TOP 3.

Der Personalrat mahnt seine Beteiligung bei ungleichmäßiger Verteilung der Arbeitszeit an. Die Dienststelle sagt eine Rechtsprüfung zu, die Zusage wird nicht eingehalten. Nach mehreren Rückfragen beschließt der Personalrat im Oktober, eigeninitiativ eine Rechtsprüfung in Auftrag zu geben und nimmt Kontakt zu einem Rechtsanwalt auf.

Juni

In einer Urabstimmung wird dem Verhandlungsergebnis der Tarifvertragsparteien zugestimmt.

Das Besetzungsverfahren für die Stelle Geschäftsführung im Didaktischen Zentrum (DIZ) findet ohne Beteiligung des Personalrates statt.

Von der ARGE Oldenburg werden sogenannte Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante angeboten. Sie unterscheiden sich von den 1-Euro-Jobs vor allem dadurch, dass die Beschäftigten tariflich eingruppiert sind und das übliche Arbeitsentgelt an Stelle von Arbeitslosengeld II erhalten. Die Arbeiten müssen nicht zwingend im öffentlichen Interesse liegen oder zusätzlich sein.

Juli

Die Dienststelle legt dem Personalrat den Entwurf einer Dienstvereinbarung über die Einführung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken (IuK) vor. Der Personalrat berät sich eingehend mit der Datenschutzbeauftragten und legt der Dienststelle im November einen eigenen Entwurf vor.

Zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird eine Fragebogenaktion gestartet. Angelika Müller von der Gleichstellungsstelle wird dies unter TOP 4 weiter ausführen.

September

Frau Walter verlässt die Uni mit Ablauf des Monats. Frau Wilhelmer übernimmt bis zur Neubesetzung der Stelle die Aufgaben der Vizepräsidentin für Verwaltung und Finanzen und ist somit Ansprechpartnerin für den Personalrat.

Die Dienststelle richtet eine Projektgruppe zur Überleitung der Beschäftigten in das neue Entgeltsystem ein. Der Personalrat ist beteiligt. Zum 1.11.2006 erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Grundlage des TV-Ü einen Bescheid über die Zuordnung zu einer Entgeltgruppe und über ihre individuelle Zwischenstufe. Für Rückfragen wird eine Hotline eingerichtet. Im Laufe der kommenden zwei Jahre werden die Beschäftigten endgültig in den TV-L überführt sein.

Der Personalrat mahnt immer wieder an, dass Anträge auf Überstunden bzw. Mehrarbeitsstunden rechtzeitig zur Mitbestimmung vorgelegt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Möglichkeit haben, sich auf Überstunden, die häufig an Wochenenden geleistet werden müssen, einzustellen, oder auch die Mehrleistung zu verweigern, wenn es dafür Gründe gibt. Dafür muss ein ausreichender Planungszeitraum zur Verfügung stehen. Die Dienststelle reagiert im Oktober mit einem Rundschreiben an alle Organisationseinheiten, in dem auf die Einhaltung der Bestimmungen hingewiesen wird mit dem Ergebnis, dass sich keiner daran hält.

Oktober

Frau Doering wird zur Vizepräsidentin für Lehre (VP-L) und Herr Weiler zum Vizepräsidenten für Forschung (VP-F) gewählt. Beide haben vor ihrer Wahl Gespräche mit dem Personalrat angeboten. Das Angebot von Frau Doering als künftig neuem Mitglied des Präsidiums wird vom Personalrat wahrgenommen. Da Herr Weiler dem Personalrat aus seiner vorherigen Amtszeit gut bekannt ist, wird auf ein Gespräch mit ihm verzichtet.

Der Personalrat stimmt einer Dienstvereinbarung über die Einführung einer Groupware zu.

November

Die Neuwahl der Schwerbehindertenvertretung findet statt. Wiedergewählt wird Karl-Heinz Meyer und als Stellvertreter werden Frank Helms und Walter Kenkel wiedergewählt.

Die tarifvertragliche Arbeitszeit steht endgültig fest. Sie beträgt 39,8 Stunden pro Woche.

Im Auswahlverfahren zur Nachfolgebesetzung der Stelle VP-V finden die Anhörungen statt. Die Findungskommission schlägt dem Präsidenten eine Bewerberin vor. Am 13. Dezember diesen Jahreswird der Vorschlag dem Senat zur Beschlussfassung vorgelegt.

In den nächsten Monaten enden wieder zahlreiche Ausbildungsverhältnisse. Der Personalrat bittet die Dienststelle zu prüfen, ob und in welchem Umfang Auszubildende mit einem Anschlussvertrag rechnen können. Die Organisationseinheiten werden gebeten, die Azubis zu melden, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Pe12qvbrsozmspknalrat-Webfqumasnfyter: Marshgit Tebosu6trg (persoi83fnalryritat@uol.dryneqpwkl) (Stand: 29.04.2020)