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Sascha Schäfer erhält Walter-Schottky-Preis

Oldenburg. Prof. Dr. Sascha Schäfer, Nanophysiker und seit 2017 Lichtenberg-Professor an der Universität Oldenburg, hat den Walter-Schottky-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) erhalten. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert und wird für hervorragende Arbeiten junger Forscher auf dem Gebiet der Festkörperphysik verliehen. Schäfer erhielt die Urkunde auf der Frühjahrstagung der Sektion Kondensierte Materie in Berlin. 

Mit der Auszeichnung würdigt die DPG Schäfers Leistungen bei der Entwicklung eines neuartigen Verfahrens, um schnelle Vorgänge in der Nanowelt abzubilden – der ultraschnellen Transmissionselektronenmikroskopie (UTEM). Mit dieser Technik lässt sich der Energietransport auf sehr kleinen Längenskalen und in extrem kurzen Zeitabständen untersuchen, etwa die Erzeugung und Kontrolle von Ladungsträgern durch Licht oder die Ausbreitung von Gitterschwingungen in Festkörpern.

Schäfer studierte Chemie an der TU Darmstadt und promovierte dort 2008. Anschließend forschte er am California Institute of Technology in Pasadena in der Arbeitsgruppe des inzwischen verstorbenen Nobelpreisträgers Prof. Dr. Ahmed H. Zewail. Von 2012 bis 2017 war er an der Georg-August-Universität Göttingen in der Gruppe von Prof. Dr. Claus Ropers als Habilitand tätig. In Oldenburg leitet er seit September 2017 die Arbeitsgruppe „Ultraschnelle Nanoskalige Dynamik“.

 

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Webmaster (Stand: 10.09.2018)