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"Die richtige Entscheidung"

Ein Gespräch mit Dorothea Wendt, 10. Semester Diplom-Physik

Warum hast Du dich entschieden, Physik in Oldenburg zu studieren?
BildIch war im Physik- Leistungskurs und hatte einen sehr guten Lehrer. Physik hat mich einfach interessiert. Trotzdem habe ich länger überlegt, ob ich als Mädchen Physik studieren sollte. Da ich sowieso in den Norden wollte habe ich mir die Stadt und die Uni Oldenburg angeschaut. Die Uni fand ich sehr schön und die Leute waren gleich nett zu mir. Außerdem wurde ich in der Studienberatung gut informiert und darin bestärkt, Physik als Fach zu wählen. Und dann gab es noch mehr Mädels, die Physik studierten oder gerade anfingen. So war ich keine Exotin.
Wie war der Einstieg ins Studium?
Am Anfang des Studiums gab es Orientierungs-Wochen, das war sehr hilfreich. Ein Highlight war das Kennlern-Wochenende in der Oldenburger Umgebung zusammen mit StudentInnen aus den höheren Semestern. So fühlte ich mich gleich richtig aufgenommen.


Was hast Du in deinem Studium gelernt?
Ich habe gelernt, sowohl selbständig als auch im Team zu arbeiten. Gerade am Anfang des Studiums hatten wir so viele Übungs-Zettel zu lösen, das ging allein gar nicht. Die Arbeit in der Gruppe hat mir großen Spaß gemacht und gezeigt, wie man sich die Arbeit einteilt. In den ersten zwei Semestern mussten wir uns viel mit Mathe rumschlagen, damit war ich manchmal echt überfordert. In dieser Zeit kamen dann auch Zweifel, ob ich wirklich Physik studieren sollte. Doch jetzt ich bin froh, dass ich weitergemacht und nicht aufgegeben habe.


Warum hast Du dich entschieden, in der Medizinischen Physik deine Diplomarbeit zu schreiben?
Die Entscheidung kam nach einem zweiwöchigen Block-Praktikum in der Medi. In dieser Zeit konnten wir in die verschiedenen Bereiche der medizinischen Physik reinschnuppern. Das hat mich so interessiert, dass ich mich danach um einen Job als Studentische Hilfskraft beworben habe. So habe ich die Menschen und die Themen der Medi noch besser kennen gelernt. Mir gefällt, dass die Medizinische Physik nicht reine Physik ist, sondern über den Tellerrand hinausguckt. Das empfinde ich als eine gute Kombination.

Was muss ich mitbringen, wenn ich Physik studieren will?
Interesse, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Das gilt sowohl für Mädchen als auch für Jungs. Klar hoffe ich, dass sich mehr Mädchen trauen, Physik zu studieren. Ich habe es schließlich auch geschafft. Auch wenn ich am Anfang nicht so viel Selbstbewusstsein hatte wie die Jungs. Aber das habe ich im Laufe des Studiums entwickelt.

Was ist - aus deiner Sicht - das Besondere am Physik-Studium in Oldenburg?
Was mir hier besonders gut gefällt, sind die Menschen. Ich wurde im Fachbereich gleich herzlich aufgenommen und integriert - gerade in der Medi (Abteilung Medizinische Physik). Wenn da jemand sagt, er will was machen, dann ist er willkommen. Und bei meiner Diplomarbeit werde ich gut betreut: Ich kann immer jemanden fragen, nicht nur meinen offiziellen Betreuer, sondern auch andere Kollegen.


We2qlbmasr+lter (webservicefig7.physik@uol.ulhwldeosakv) (Stand: 07.11.2019)