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Ebene Bund

1. Deutschlandstipendium mobilisiert mehr private Mittel

Im Jahr 2017 wurden bundesweit 25.947 Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Deutschlandstipendium gefördert. Das geht aus den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach sind die Mittel, die private Förderer allein im vergangenen Jahr für das Programm aufgebracht haben, im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 26,9 Millionen Euro gestiegen. Seit dem Start des Deutschlandstipendiums 2011 wurden insgesamt bereits rund 140 Millionen Euro privater Mittel mobilisiert.

Die öffentlich-private Bildungspartnerschaft sei sehr erfolgreich, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Es bringt für die Studierenden, die Hochschulen und Unternehmen und somit für unsere gesamte Gesellschaft einen hohen Mehrwert. Denn wir fördern begabte Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Elternhaus. Dadurch können sie nicht nur ihre Fachexpertise erweitern, sondern sich darüber hinaus für den Fortschritt und für ein gutes Zusammenleben engagieren. Auf diese Weise gelingt es, gute Netzwerke zwischen Menschen, Hochschulen und Unternehmen aufzubauen."

Beim Deutschlandstipendium werden Studierende einkommensunabhängig mit 300 Euro im Monat unterstützt. Die Hälfte tragen davon private Förderer, die andere Hälfte der Bund. Insgesamt ist die Anzahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten 2017 um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wie bereits im Vorjahr erhielten etwas mehr Frauen (13.215) als Männer (12.732) ein Deutschlandstipendium. 304 Hochschulen beteiligten sich 2017 am Programm.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Förderung leistungsstarker junger Menschen in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut. Dazu tragen neben dem Deutschlandstipendium und dem Aufstiegsstipendium für beruflich Gebildete insbesondere die 13 Begabtenförderungswerke mit steigenden Stipendiat/innenzahlen bei. Einschließlich des Deutschlandstipendiums wurden 2017 knapp 60.000 Studierende mit einem Stipendium aus Bundesmitteln gefördert.

An der Universität Oldenburg wurden 2017 60 Stipendien vergeben. Beim Start des Programms 2011 waren es 42 Stipendien.

2. EU-Finanzrahmen bis 2017: HRK-Präsident fordert „Paradigmenwechsel“

Am 2. Mai 2018 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für den EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 präsentiert. Er sieht vor, das nächste EU-Forschungs- und Innovationsförderprogramm „Horizont Europa“ mit 100 Milliarden Euro auszustatten und das europaweit geschätzte Mobilitätsprogramm „Erasmus+“ auf ein Volumen von 30 Milliarden Euro zu verdoppeln.

Dazu sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, die Europäische Kommission stärke damit zwar die Bereiche Forschung, Bildung und Studierendenmobilität. Er forderte darüber hinaus jedoch „einen wirklichen Paradigmenwechsel“: Europa brauche „noch deutlich mehr Zukunftsgestaltung und deutlich weniger Besitzstandswahrung“. Trotz der Verschiebungen würde im nächsten Jahrzehnt nur jeder zehnte Euro des EU-Haushalts in diese wichtigen Zukunftsbereiche fließen, während beispielsweise der Landwirtschaft weiterhin jeder dritte Euro zukomme.

Gemeinsam mit den Präsidenten der französischen und polnischen Rektorenkonferenzen plädiert Hippler „für eine Verdopplung der Gelder für Forschung und Innovation sowie eine Verdreifachung der Bildungs- und Mobilitätsmittel“.

3. HRK-Leitlinien zur institutionellen Zurechnung wissenschaftlicher Publikationen

Welcher Institution wissenschaftliche Publikationen zugerechnet werden, hat großen Einfluss auf die Position der Institution in internationalen Rankings. Deshalb ist es für die Hochschulen wichtig, dass die Zugehörigkeit („Affiliation“) zur jeweiligen Einrichtung von den wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren bei einer Publikation angegeben wird. Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat am 24. April 2018 in Mannheim entsprechende Leitlinien verabschiedet.

Hintergrund ist, dass die Hochschule häufig nicht benannt wird, wenn Wissenschaftler/innen mehr als einer Institution angehören. Die HRK-Leitlinien machen deutlich, dass in solchen Fällen auch mehrere Einrichtungen als Affiliationen zu nennen sind. Bei Forschungsaufenthalten z.B. im Ausland oder beim Wechsel an eine andere Hochschule oder Forschungseinrichtung sollen alle Institutionen benannt werden, an denen eine für die jeweilige Publikation maßgebliche Forschungsleistung erbracht wurde. „Eine Umsetzung der HRK-Leitlinien nicht nur an den Hochschulen, sondern bei allen Forschungseinrichtungen, würde zu einem fairen Wettbewerb beitragen und auch die enge Kooperation der Wissenschaftseinrichtungen dokumentieren“, so der zuständige HRK-Vizepräsident, Prof. Dr. Ulrich Rüdiger.

4. Hochschulpolitische Leitlinien des DIHK: „Grundlegende Fehleinschätzung“

„Die Vorstellung, ein Studium ziele auf eine möglichst reibungslose Integration der Absolventen in betriebliche Abläufe, entspringt einer grundlegenden Fehleinschätzung.“ Mit deutlichen Worten hat der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, Kernaussagen in den unlängst veröffentlichten hochschulpolitischen Leitlinien des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) kritisiert.

„Die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt ist eine wichtige Funktion des Studiums“, sagte Hippler. „Sie ist aber nicht die einzige. Die Vermittlung von Fachwissen und Methodik, Persönlichkeitsbildung und die Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement, das alles beinhaltet ein Studium.“ Wer jetzt die Arbeitsmarktvorbereitung im Studium umdeute in eine Berufsausbildung, der kündige einen jahrzehntelangen Konsens in Deutschland auf.

„Hochschulen müssen ihre Absolventen in die Lage versetzen, mit diffusen und komplexen Problemlagen umzugehen und neue Situationen zu meistern, kurz: Unsicherheit souverän zu bewältigen“, so Hippler weiter. „Das entspricht den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt, in der sich die Herausforderungen in immer kürzeren Zyklen verändern. Die Kammern tun sich und ihren Betrieben keinen Gefallen, wenn sie das ignorieren und die Ausrichtung von Studienprogrammen an kurzfristige Anforderungen des Arbeitsmarktes fordern. Die Vorbereitung auf die konkreten Abläufe in den Betrieben muss dort geleistet werden.“

Hippler betonte den Wert von beruflicher und akademischer Bildung mit ihren jeweils eigenen Stärken und Profilen. Die HRK sei deshalb gegen die Schaffung neuer „hybrider“ Formate, wie sie im Koalitionsvertrag im Bund genannt und nun auch vom DIHK gefordert werden.

Ebene Land/Metropolregion

5. „Digitalisierungsprofessuren“: Landtag spricht sich für Förderung aus

Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, begrüßt die Unterstützung des Niedersächsischen Landtags für die Schaffung von „Digitalisierungsprofessuren". „An den niedersächsischen Hochschulen wird der Führungskräftenachwuchs für die digitale Welt ausgebildet. Zugleich sind sie die Orte, an denen durch Forschung, Innovation und Diskurs die zentralen Fragen der Gestaltung und des Umgangs mit dem digitalen Wandel bearbeitet werden", so Thümler.

Die Schaffung neuer „Digitalisierungsprofessuren" bildet die Grundlage für den Ausbau bedarfsgerechter Studienangebote in Themenfeldern wie Data Science, Künstliche Intelligenz oder IT-Sicherheit. Im Vordergrund steht dabei der große Fachkräftebedarf.

Die erste Ausschreibung, kündigt der Minister an, werde sein Haus schnellstmöglich auf den Weg bringen. Die Hochschulen sollen sich mit innovativen Konzepten um eine Unterstützung für den Ausbau in der Informatik und den informationswissenschaftlichen Fächern bewerben können. Mittel für den Aufwuchs von Professuren sollen ab dem Haushaltsjahr 2019 bereitgestellt werden.

Ebene Hochschule

6. Neuer Sonderforschungsbereich zur Hörakustik

Großer Erfolg für die Universität Oldenburg und ihre Hörforschung: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) „Hörakustik“ bewilligt, der in den kommenden vier Jahren voraussichtlich mit rund acht Millionen Euro gefördert wird. Leiter ist der Oldenburger Psychoakustiker Prof. Dr. Volker Hohmann, Forscher im Exzellenzcluster „Hearing4all“ und Träger des Deutschen Zukunftspreises. Der SFB („Hörakustik: Perzeptive Prinzipien, Algorithmen und Anwendungen – HAPPAA“) soll die Grundlagen für verbesserte Hörgeräte und Hörassistenzsysteme schaffen. An dem Großprojekt, das für zwölf Jahre angelegt ist, sind andere renommierte Einrichtungen im Bereich der Hörforschung beteiligt: die RWTH Aachen, die TU München, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT, die Jade Hochschule in Oldenburg und die HörTech gGmbH Oldenburg.

„Mit der Förderung würdigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die herausragende nationale wie internationale Bedeutung unserer Hörforschung“, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper.

Der neue SFB baut auf Ergebnissen der in Kürze abgeschlossenen DFG-Forschergruppe „Individualisierte Hörakustik“ auf, bei der es um die komplizierten Wechselbeziehung zwischen Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen und ihrer akustischen Umgebung geht und die von Hohmann und Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier und Hohmann seit 2012 geleitet wird.

Der SFB dient auch der aktiven Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – dank eines integrierten Graduiertenkollegs. SFB-Sprecher Hohmann betont: „Wir schaffen die Grundlagen, um zum Wohl der Patienten die Rehabilitation mit Hörhilfen weiter zu verbessern, bilden hochqualifizierten Nachwuchs für die Hörforschung aus und ergänzen darüber hinaus die  Forschung des Exzellenzclusters Hearing4all um wichtige grundlegende Bausteine.“

7. CHE-Ranking: Spitzenplätze in mehreren Fächern

Bachelor-Studierende der Physik, Chemie, Informatik und Sportwissenschaft schließen ihr Studium an der Universität Oldenburg zügig ab. Das ist ein zentrales Ergebnis des aktuellen Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Alle vier Fächer erreichen Spitzenpositionen in der Kategorie „Abschluss in angemessener Zeit“. Weiterhin zeigt das Ranking, dass die Studierenden der Fächer Mathematik und Informatik eine besonders gute Unterstützung am Studienanfang erhalten – auch hier erzielt die Universität Spitzenplätze.

„Die sehr guten Platzierungen belegen einmal mehr das gute Lehr- und Lernklima an unserer Universität", sagt Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung.

Erstmalig im Ranking dabei ist die 2012 gegründete Oldenburger Medizin, die von den Studierenden in vielen Bereich als sehr gut bewertet wurde. So zeichnet sich das Medizinstudium durch einen starken Berufsbezug sowie eine hervorragende Betreuung im Unterricht mit Patienten und eine sehr gute Ausstattung mit Simulationsplätzen aus – in allen drei Kategorien landete das Fach in der Spitzengruppe.

Während die Studierenden den Fächern Mathematik und Physik von den Studierenden eine sehr gute Studierbarkeit attestierten, vergaben die Informatikstudierenden Spitzenbewertungen für die Unterstützung während des Studiums. Die Physikstudierenden überzeugte die Ausstattung der Bibliothek. In diesen Kategorien konnten sich die Fächer jeweils in den Spitzengruppen platzieren.

Das CHE-Hochschulranking ist das umfassendste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen wurden untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen. In diesem Jahr wurden die Fächer Mathematik, Informatik, Physik, Biologie, Pharmazie, Geographie, Geowissenschaften, Sportwissenschaften, Politikwissenschaft (inkl. Sozialwissenschaften), Medizin und Zahnmedizin untersucht.

8. Geschichtswissenschaft: Forschungsprojekt „Prize Papers“ feierlich eröffnet

Im Oldenburger Schloss wurde am 25. April 2018 vor zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Kultur das Forschungsprojekt „Prize Papers“ offiziell eröffnet. Wissenschaftliche Leiterin des Langzeitvorhabens, das in das Akademienprogramm – Deutschlands größtes geisteswissenschaftliches Forschungsprogramm – aufgenommen wurde, ist Prof. Dr. Dagmar Freist, Historikerin am Institut für Geschichte. Zu den Gästen der Feierstunde gehörten hochrangige Vertreter der Kooperationspartner des Projekts, darunter der Vizepräsident und die Generalsekretärin der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Prof. Dr. Jens Peter Laut und Dr. Angelika Schade, der Direktor des Deutschen Historischen Instituts London, Prof. Dr. Andreas Gestrich, sowie Jeff James, der Leiter der National Archives London, in denen die Papiere lagern.

„Der Start des Prize-Papers-Projekts ist ein ganz besonderer Moment – nicht nur für unsere hervorragenden Historikerinnen und Historiker, sondern für die gesamte Universität. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass das Projekt in das Akademienprogramm aufgenommen wurde“, betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper bei der Feier.

Die Prize Papers (Prisenpapiere) umfassen Hunderttausende Briefe, Journale, Logbücher, Verwaltungsakten, Frachtlisten und andere Dokumente aus der Zeit der Seekriege zwischen 1600 bis 1817. Der Bestand gilt als einzigartig in Vielfalt und Umfang. „Die Prize Papers werden uns neue Perspektiven auf unsere Geschichte und unsere Verantwortung in einer sich globalisierenden Welt eröffnen“, so Projektleiterin Freist.

Das an der Universität Oldenburg angesiedelte und in Trägerschaft der Akademie zu Göttingen durchgeführte Forschungsprojekt hat ein Fördervolumen in Höhe von 9,7 Millionen Euro.

9. Medizin: Deutsch-niederländisches Promotionsprogramm gestartet

Ergebnisse medizinischer Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu übertragen und so Patienten besser behandeln zu können – das ist Kern des gemeinsamen Graduiertenkollegs der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und des University Medical Center Groningen (UMCG) („Translational Research: From Pathological Mechanisms to Therapy“). Mit der offiziellen Auftaktveranstaltung ist das Graduiertenkolleg am 20. April 2018 an den Start gegangen. „Das grenzüberschreitende Graduiertenkolleg vereint in bester Weise zwei Ziele unserer Universität: die gemeinsame Forschung mit internationalen Partnern und das konsequente Fördern unseres wissenschaftlichen Nachwuchses. Es ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der European Medical School Oldenburg-Groningen“, betont Prof. Dr. Esther Ruigendijk, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales.

Aktuell beginnen acht Promovierende mit ihren Arbeiten – beispielsweise in der Onkologie, Psychiatrie, Humangenetik und Dermatologie. Sie werden von einem Team aus Oldenburger und Groninger Wissenschaftler/innen betreut. Die Nachwuchswissenschaftler/innen verbringen ihre Forschungszeit je zur Hälfte in Oldenburg und Groningen. Auf die Ausschreibung im September 2017 hatten sich insgesamt 86 Bewerber/innen aus 33 Ländern beworben. „Ich bin überzeugt, dass das Graduiertenkolleg ein wichtiger Baustein ist, um die Kooperation zwischen Oldenburg und Groningen auch in der Forschung zu stärken. Wir planen daher, das Programm auszuweiten“, sagt Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften.

10. Universität und OFFIS mit Innovationen auf der Hannover Messe

Die Universität und OFFIS haben vom 23. bis zum 27. April drei Projekte auf der Hannover Messe 2018 am Gemeinschaftsstand Niedersachsen präsentiert.

Die Jungunternehmer von InProSens, die vom Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität gefördert werden, stellten ihr Sensorsystem InProLyzer vor. Das Messgerät spürt Vorkommen und Gehalt verschiedenster Spurenstoffe etwa von Schwermetallen, Medikamenten oder Süßstoffen in Flüssigkeiten automatisch auf. Das Einsatzgebiet für InProSens sind Produktionsprozesse in unterschiedlichen Branchen.

Um die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen geht es beim Informatikinstitut OFFIS: Das Exponat, ein interaktiver Roboterarm, lässt sich über eine Virtual-Reality-Brille programmieren. Die virtuellen Bewegungen des Nutzers werden anschließend automatisch optimiert. Die OFFIS-Forscher demonstrieren so, wie Roboter auch ohne Spezialwissen programmiert und genutzt werden können. Auf diese Weise wollen sie neue Anwendungsgebiete vor allem für kleine Fertigungsstätten erschließen.

Beim dritten Projekt stellte das Studierendenteam HyperodX ein Transportmittel der Zukunft vor. Die angehenden Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer haben gemeinsam eine autonome Kapsel für das Transportsystem Hyperloop entwickelt. Das Studierendenteam nimmt 2018 schon zum dritten Mal an dem in Los Angeles stattfindenden internationalen Wettbewerb um die schnellste Hyperloop-Transportkapsel teil. 2017 war HyperPodX unter den sechs besten Teams.

11. Frühstudium für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler

Den Grundlagen der Chemie, der Geschichte des Altertums oder dem politischen System in Deutschland – diesen und anderen Themenbereichen können sich hochbegabte und besonders motivierte Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Frühstudiums widmen. Die Universität Oldenburg ermöglicht ihnen, ein Studienfach auf akademischem Niveau frühzeitig kennenzulernen und erste Leistungsnachweise zu erbringen. Die Jugendlichen können nur auf Vorschlag ihrer jeweiligen Schulleitung an solch einem Frühstudium teilnehmen. Ausschlaggebend sind gute Schulnoten, Engagement oder auch die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben.

Bewerbungen für das Wintersemester 2018/2019 bis zum 15. Juli per Post an:
Zentrale Studien- und Karriereberatung, Christa Funke, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg.

12. Mehr als 1.000 Besucher beim neunten Career Day

Beim Career Day der Universität Oldenburg am 8. Mai 2018 stand der Übergang vom Studium in die berufliche Praxis im Mittelpunkt. Mehr als 1.000 Studierende und Absolventen besuchten die Job- und Praktikumsmesse, um ihren Berufseinstieg aktiv voranzutreiben. Insgesamt stellten sich 46 regionale und überregionale Unternehmen verschiedener Branchen im Hörsaalzentrum vor. Außerdem gaben Expert/innen Tipps zur Stellensuche und Bewerbung.

13. Universität kürt Sieger des Science Slam

Geballte Wissenschaft in zehn Minuten verständlich präsentieren – darum ging es beim 8. Oldenburger Science Slam der Universität. Fünf Nachwuchswissenschaftler/innen stellten sich am 15. Mai 2018 der Herausforderung in der ausverkauften Exerzierhalle der Stadt Oldenburg am Pferdemarkt. Vom Publikum zum Sieger gekürt wurde Jens-Steffen Scherer, Masterstudent am Department für Neurowissenschaften. Er konnte sich über das „Goldene Gehirn“ und ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro freuen, gestiftet von der Graduiertenakademie der Universität. Der Sonderpreis ging an die zweitplatzierte Charlotte Beelen, Promovendin im DFG-Graduiertenkolleg „Molecular Basis of Sensory Biology“. Weitere Teilnehmer/innen waren Lisa Schmors (Masterstudentin „Neuroscience“), Jelena Galojan (Masterstudentin „Neurocognitive Psychology“) und Sven Leach (Masterstudent „Neurocognitive Psychology“).

Organisatoren des Science Slam sind das Forschungszentrum Neurosensorik, die Graduiertenakademie und die Graduiertenschulen für Geistes- und Gesellschaftswissenschaften (3GO) sowie für Naturwissenschaft und Technik (Oltech) der Universität Oldenburg. Der Science Slam wird in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater durchgeführt.

14. Termine

6./7. Juni 2018, ab 16.00 Uhr, Campus Haarentor
Internationales Campus Festival

15. Juni 2018, 9.00 – 14.00 Uhr, Hörsaalzentrum A14
Hochschulinformationstag

15. Juni 2018, 16.30 Uhr, Schloss
Gauß-Vorlesung (Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV / Institut für Mathematik)

29. Juni 2018, Hörsaal 1, A14, 15.00 - 17.00 Uhr
Absolvent/innenfeier Master of Education

29. August 2018, Audimax, Hörsaalzentrum, A14, 16.30 Uhr
KinderUni: „Weihnachten im Sommer“ (Prof. Dr. Dr. Joachim Willems, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik)

29.-31.08.2018, Hörsaalzentrum, A14
Tagung „Orte und Prozesse außerschulischen Lernens erforschen und weiterentwickeln“

Webmaster (Stand: 10.09.2018)