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Mittwoch: inklusiv in der Praxis

Kontakt

Team der Pädagogischen Woche

Hilke Fickenfrerichs

Ina Becker

Nele Marei Bothe

Niklas Reinken

Dr. Verena Niesel

E-Mail

Generell: paedagogische-woche@uol.de

für Aussteller: pw-ausstellung@uol.de

Postadresse:

Didaktisches Zentrum der Universität Oldenburg

Ammerländer Heerstr. 114 - 118

26129 Universität Oldenburg

 

 

 

Mittwoch: Thementag inklusiv in der Praxis

09:00 Uhr: Impulsvortrag
Classroom-Management – damit es im inklusiven Unterricht gut läuft

Christoph Eichhorn, Classroom-Management-Schweiz, Chur

Veranstaltungsnummer: 3.1.01, Impulsvortrag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Classroom-Management basiert zum einen auf einer guten Beziehung zwischen Lehrkräften und SchülerInnen. So belegt eine aktuelle Studie, dass diese Beziehung in Bezug auf aggressives Verhalten von SchülerInnen wirksamer ist als entsprechende Präventionsprogramme. Zum anderen basiert Classroom-Managemet auf einem präventiv angelegten Unterricht. Dafür liefert Classroom-Management die wichtigsten Tools, wie z.B. Klassenregeln und Präsenz bzw. Allgegenwärtigkeit und interessanter Unterricht. Darüber hinaus bietet die Methode wirksame Möglichkeiten, Störungen undramatisch zu beenden. Die Anwendung des Classroom-Managements führt zu einem geordneten Unterricht und einer guten Lernatmosphäre, welche die wertvolle Arbeit von Lehrkräften vereinfachen und angenehm machen.

Die internationale Forschung zeigt, dass alle SchülerInnen von einem Unterricht profitieren, der nach dem Classroom-Management ausgerichtet ist - unabhängig davon, ob und welchen Förder- und Unterstützungsbedarf sie aufweisen; wie zum Beispiel SchülerInnen mit Migrationshintergrund, SchülerInnen mit einer ADHS-Problematik oder auch SchülerInnen mit herausforderndem Verhalten.

Der Vortrag gibt, auch anhand von Video-Beispielen, eine praxisnahe Einführung in das enorme Potential von Classroom-Management, das jede Lehrkraft in ihrem Unterricht umsetzen kann.

www.classroom-management.ch

Wahlangebote 10:45 Uhr bis 11:45 Uhr,
zum Ansehen bitte anklicken

Inklusion trotz „Systemsprenger“!? Umgang mit massiv störenden Verhaltensweisen

Tijs Bolz, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.2.01, Workshop

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Gewaltförmige oder verfestigte selbst- und fremdverletzende Verhaltensmuster, Drogen- und Suchtabhängigkeit, massiv schuldistanziertes und schulaversives Verhalten oder gar „Entkoppelung“;  diese Ausprägungen von Verhaltensweisen charakterisieren eine Zielgruppe, die sowohl die schulischen als auch die außerschulischen pädagogischen Unterstützungssysteme vor unterschiedliche Herausforderungen in der aktuellen „inklusiven“ Praxis stellen und deren Förderung die Möglichkeiten und Grenzen  der „inklusiver“ Beschulung besonders ausreizt.

Die individuelle Passung zwischen pädagogischen Angeboten und den Bedürfnissen dieser Zielgruppe stellt dabei eine besondere Schwierigkeit dar, der oft nur mit einzelfallorientierten, indikationsbasierten, interdisziplinär vernetzten und somit komplexen Fördersettings begegnet werden kann. Genau diese Chancen und Grenzen der Förderung und Unterstützung dieser SchülerInnen im „inklusiven“ Setting werden im Rahmen der Veranstaltung in den Blick genommen.

Ziel der Veranstaltung ist die Reflexion der Dynamiken in diesen pädagogischen Grenzsituationen. Es werden die Hintergründe des Gelingens und des Scheiterns im Rahmen „inklusiver“ Bildungsstrukturen erörtert und analysiert. Des Weiteren werden innerhalb eines gemeinsamen Austausches neue Impulse und Handlungsansätze, orientiert an konkreten Beispielen aus dem Praxisfeld, dargestellt.

 

 

Klassenregeln nachhaltig umsetzen

Christoph Eichhorn, Classroom-Management-Schweiz, Chur

Veranstaltungsnummer: 3.2.02, interaktiver Vortrag

Zielgruppe: Primar, Sek I

Beschreibung:

Klassenregeln sind ein zentraler Baustein im Classroom-Management. Die internationale Forschung hat ihre Bedeutung eindrücklich bestätigt. In der Veranstaltung werden die Aspekte betrachtet, die ausschlaggebend dafür sind, dass Klassenregeln wirkungsvoll und nachhaltig ihr Potential entfalten und damit einen störungsfreien Unterrichtsablauf und den respektvollen Umgang miteinander zu ermöglichen.

 

 

Inklusiver Unterricht mit Erklärvideos und digitalen Medien

Marcus von Amsberg, Julius-Leber-Schule Hamburg / Ivi-Education e.K., Hamburg

Veranstaltungsnummer: 3.2.03, interaktiver Vortrag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Jede Lehrkraft steht vor der Herausforderung, Unterricht für eine heterogene Schülerschaft zu planen und durchzuführen. Insbesondere wenn es um die Individualisierung von Lernprozessen geht, kann der Einsatz von digitalen Medien ein wichtiger Beitrag zum Gelingen von inklusivem Unterricht sein und damit auch den Vorbereitungsaufwand enorm verringern.

Im Workshop wird am Beispiel des inklusiven und multimedialen Unterrichtskonzepts „Ivi-Education“ gezeigt, wie individuelle Förderung mithilfe von digitalen und analogen Medien umgesetzt werden kann. Es werden konkrete Unterrichtsbeispiele vorgestellt und die TeilnehmerInnen können Vor- und Nachteile des Konzepts diskutieren sowie selbst digitale Lerninhalte (z.B. Lern-Apps, Lern-Snacks oder Erklärvideos) ausprobieren. Die Unterrichtsbeispiele kommen schwerpunktmäßig aus den Fächern Deutsch und Biologie, die Prinzipien des Konzeptes sind allerdings auf alle anderen Fächer übertragbar.

Der Referent ist Lehrer an einer Hamburger Stadtteilschule, er hat das Unterrichtskonzept „Ivi-Education“ selbst entwickelt und unterrichtet damit täglich in sogenannten „Schwerpunktklassen“. In diesen Klassen werden neben RegelschülerInnen auch SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet.

Mehr Informationen zum Konzept sowie einen freien Zugang zu allen Lernvideos, Lern-Apps und Lern-Snacks finden Sie unter ivi-education.de.

 

 

Fokusevaluation: "Individualisiertes Lernen"

Dr. Ursula Held, Thomas Iser, NLQ – Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim

Veranstaltungsnummer: 3.2.04, Vortrag

Zielgruppe: Primar, Sek I, Sek II (nicht BBS)

Beschreibung:

Schulentwicklung mit externer Unterstützung eigenständig zu betreiben, ist der Grundgedanke der neuen Fokusevaluation des Landes Niedersachsen, die die Schulinspektion vor kurzem abgelöst hat. In der Veranstaltung werden zwei Schulevaluierende des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) vorstellen, wie die Fokusevaluation dazu beitragen kann, „Individualisiertes Lernen“ als Unterrichtsziel systematisch in der Schule zu entwickeln. Hierzu werden der Ablauf und die Bausteine des Verfahrens vorgestellt. Als zentrales Instrument wird ein neu entwickelter Unterrichtsbeobachtungsbogen zum Fokus „Individualisiertes Lernen“ präsentiert, der als Modell lernwirksamen Unterrichts in diesem Themenfeld dient. Wie Schulen eigene Schwerpunkte setzen, zielorientiert ihre schulische Arbeit gestalten und evaluieren können und welche Unterstützungssysteme ihnen in Niedersachsen dabei zur Verfügung stehen, soll konkret beleuchtet werden. Mögliche Herangehensweisen werden anhand von Beispielschulen, die aktuell am Thema „Individualisiertes Lernen“ arbeiten, vorgestellt. Um die eigene Schulsituation zu reflektieren, werden die Teilnehmerinnen Gelegenheit erhalten, Beispiele und/oder Überlegungen zu eigenen Ansätzen der Schulentwicklung im Bereich des „Individualisierten Lernens“ zu diskutieren.

 

 

Unterstützte Kommunikation - Wege in die Kommunikation ohne (Laut-) Sprache

Barbara Klaus-Karwisch, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.2.05, Workshop

Zielgruppe: alle

Beschreibung:
Unterstützte Kommunikation (Englisch: Augmentative and Alternative Communication = AAC) entwickelt auf Basis der individuellen Voraussetzungen einer Person Maßnahmen für eine bessere Verständigung und mehr Mitbestimmung im Alltag. Zielgruppe sind alle, die aufgrund von angeborenen oder erworbenen Schädigungen in ihrer Kommunikation beeinträchtigt sind. Aber auch in der Sprachförderung oder DaZ kann durch unterstützende Methoden eine Verbesserung der Verständigung erreicht werden.

Unterstützte Kommunikation (UK) muss die individuelle Art zu kommunizieren nicht ersetzen, sondern kann sie ergänzen und unterstützen. Dabei können Rituale und Routinen einen sozialen Rahmen bieten, der zur Kommunikation anregt und motiviert. Durch den Einsatz von Gebärden, Objekten, grafischen Symbolen oder technischen Hilfen kann die Kommunikation im Alltag intensiviert und verbessert werden.
Neben einer kurzen theoretischen Einführung beinhaltet der Workshop die Möglichkeit in den Räumlichkeiten des Ambulatoriums für Unterstützte Kommunikation der Universität Oldenburg verschiedene Materialien und Medien kennenzulernen und auszuprobieren.
Das Angebot richtet sich an alle Lehrkräfte und pädagogische MitarbeiterInnen im Setting von Deutsch-Kommunikation sowie Sprachförderung.

Wahlangebote 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr,
zum Ansehen bitte anklicken

„Geht nicht, gibt’s nicht! - Der Mix macht´s!“

Andrea Krause, Gerald Tuschner, Schulcampus Rostock-Evershagen, Rostock
(Jakob Muth-Preisträger Schule 2017)

Veranstaltungsnummer: 3.3.01, interaktiver Vortrag

Zielgruppe: Sek I, Sek II

Beschreibung:

Inklusionsorientiertes Arbeiten macht Spaß und ist sehr wohl machbar, wenn alle Professionen ihre Zuständigkeiten kennen und ergänzend zusammenbringen.

In dieser Veranstaltung werden die didaktische Leiterin und der Schulleiter die Realität einer kooperativen Gesamtschule (mit Gymnasialzweig) aus Rostock schildern, die sich auf den Weg gemacht hat, inklusionsorientiert den Schulalltag für alle ca. 1.000 SchülerInnen zu gestalten.

Egal ob gymnasial, regional oder im produktiven Lernen - egal ob Migrationshintergrund oder andere Besonderheiten, egal ob schwerstmehrfachnormal! Unsere SchülerInnen werden alle von uns gesehen und unterstützt. Wie wir das machen – trotz der Rahmenbedingungen - und warum wir es trotzdem machen, werden wir Ihnen darlegen. Unser Konzept, welches mit dem Jakob Muth Preis im Jahr 2017 ausgezeichnet wurde, hat sich bewährt und ist sicherlich in Ansätzen auf viele Schulen übertragbar.

 

 

Sprachliche Vielfalt im inklusiven Alltag – Lernbarrieren erkennen und abbauen

Dr. Ulla Licandro, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.3.02, Interaktiver Vortrag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Der Umgang mit komplexen grammatischen Strukturen und Fachwörtern, wie im schulischen Alltag gefordert, kann für viele Kinder, beispielsweise solche mit sprachlichen Beeinträchtigungen, die Teilhabe am Unterricht erheblich beeinträchtigen. Solche sprachlichen Barrieren zu erkennen ist jedoch nicht immer einfach; geschweige denn, den Unterricht im Hinblick auf die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu optimieren. Der erste Teil des Vortrags soll Grundlagenwissen zum Spracherwerb und unterschiedlichen sprachlichen Auffälligkeiten aufbauen beziehungsweise auffrischen. Im zweiten Teil werden mögliche sprachliche Lernbarrieren identifiziert und konkrete Strategien zum Abbau solcher erarbeitet.

 

 

Inklusion an Regelschulen – Möglichkeiten und Grenzen der Schulbegleitung

Katharina Franke, Praxis für Lerntherapie, Dortmund

Veranstaltungsnummer: 3.3.03, Vortrag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Seit dem 01.08.2013 nehmen Grund- und weiterführende Schulen in Niedersachen auch SchülerInnen mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf auf. So ist in den letzten fünf Jahren der Anteil an den SchülerInnen deutlich angestiegen, die neben den üblichen Lehrmethoden von den Lehrkräften noch weitaus mehr Hilfestellungen benötigen, um  lernen zu können. Neben altersentsprechend entwickelten Kindern sitzen nun emotional auffällige Kinder, Kinder mit Lernstörungen oder Sprachentwicklungsverzögerungen sowie autistische Kinder, die eine feste, gleichbleibende Struktur im Alltag einfordern. All diese Kinder benötigen ganz eigene Unterstützungen. Die Lehrkräfte sind mit diesen zunehmend heterogenen Gruppen konfrontiert bei einem gleichzeitig immer offensichtlicher werdenden Mangel an Fachpersonal.

Doch wie kann innerhalb dieser Rahmenbedingungen die Inklusion an Regelschulen gelingen? Anhand des Beispiels von Tim, der in diesem Sommer seinen Hauptschulabschluss erlangen konnte und in den letzten fünf Jahren von einer Inklusionsfachkraft im Schulalltag begleitet wurde, werden die Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion aufgezeigt.

In dem Vortrag werden Kompetenzen aufgezeigt, die alle Beteiligten (Inklusionsfachkräfte, Lehrkräfte, Eltern, Kinder) für eine erfolgreiche Inklusion benötigen und es werden Ideen präsentiert, wie Inklusion konkret im Klassenraum aussehen kann. Dabei wird auch benannt, wo die Regelschule an ihre Grenzen kommt und welche Institutionen das inklusive Lernen unterstützen können.

 

 

Inklusive Schule am Beispiel der regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren

Jürgen Rath-Groneick, Insa Brockmann, Niedersächsische Landesschulbehörde, Osnabrück

Veranstaltungsnummer: 3.3.04, Vortag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Die Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen bedingt pädagogische und organisatorische Weiterentwicklungen und Regelungen. Durch die Einrichtung von Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI) wird  die Arbeit in der  inklusiven Schule im Land Niedersachsen unterstützt und qualitativ weiterentwickelt. Das Rahmenkonzept Inklusive Schule des Nds. Kultusministeriums berücksichtigt die Querverbindungen zwischen den relevanten Handlungsfeldern (Personaleinsatz, Schulentwicklung und den Unterricht, Ressourcen, Regionale Strukturen, Fortbildung und Beratung und Rechtliche Vorgaben) um inhaltliche und organisatorische Notwendigkeiten im schulischen Inklusionsprozess aufeinander abzustimmen und eine einheitliche Steuerung zu gewährleisten. Der Vortrag und die anschließende Diskussion richten sich auf das Rahmenkonzept Inklusive Schule und die Arbeit der Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren.

 

 

Schule – und dann? BBS-Ausbildungskonzept für SchülerInnen mit Handicaps

Johanne Lüttermann-Weinreich, BBS 1 Emden, Emden

Veranstaltungsnummer: 3.3.05, Interaktiver Vortrag

Zielgruppe: Sek I, Sek II, BBS

Beschreibung:

Im Vortrag wird die Fachpraktikerausbildung vorgestellt, ein Bildungsangebot einer berufsbildenden Schule, welches sich speziell an SchülerInnen mit Förderbedarf richtet. Zugrunde liegt der Leitgedanke der Inklusion, d.h. die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Lebensbereichen. Die Bedeutung der berufsbildenden Schulen im Rahmen der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen ergibt sich aus der unmittelbar Verbindung sowohl zu den allgemeinbildenden Schulen als auch zur Arbeitswelt.

Die theoriereduzierten Ausbildungsangebote richten sich an Menschen, die aufgrund von Handicaps (noch) keine reguläre Ausbildung absolvieren können. Diese Jugendlichen haben eher ihre Stärken im Bereich der Praxis.

Im Beitrag werden die Rahmeninformationen zur Fachpraktikerausbildungen an zwei Beispielen (FachpraktikerIn im Verkauf, FachpraktikerIn für Lagerlogistik) präsentiert. Es wird dabei u. a. auf die Ziele, die Ausbildungsform und die beruflichen Perspektiven eingegangen, ferner das pädagogisch-didaktische Konzept mit seinen bisherigen Ergebnissen und Erfahrungen vorgestellt.

 

Wahlangebote 14:45 Uhr bis 15:45 Uhr,
zum Ansehen bitte anklicken

 

Check In Check Out – Lernenden mit Struktur und systematischem Feedback durch den Schultag helfen

Prof. Dr. Anna-Maria Hintz, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.4.01, interaktiver Vortrag

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Bei „Check In Check Out“ (CICO) handelt es sich um ein pädagogisches Konzept, das darauf abzielt, denjenigen Schülerinnen und Schülern systematisch zusätzliche Unterstützung anzubieten, die mehr Struktur, Transparenz und individuelle Rückmeldung benötigen, um den Schulalltag erfolgreich (auf emotional-sozialer bzw. fachlich-inhaltlicher Ebene) meistern zu können. Anhand gemeinsam vereinbarter individueller Ziele wird auf die Verbesserung des Arbeitsverhaltens und der Selbstmanagementfähigkeit hingearbeitet. Erste Studien aus den USA und Deutschland weisen auf die Wirksamkeit des Konzepts hin.

CICO ist, wie auch „KlasseKinderSpiel“ und „Tootling“, eine pädagogische Maßnahme des schulweiten Mehrebenen-Präventionskonzepts „School-Wide Positive Behavior Support“.

Die Vorteile von CICO liegen darin, dass für die Umsetzung der Maßnahmen Ressourcen benötigt werden, die in den meisten Schulen vorhanden sind: Papier zur Erstellung der für die jeweilige Situation angepassten CICO-Formulare und pädagogischen Fachkräfte, die in den Phasen des Check In bzw. des Check Out Feedback geben. Ein weiterer Vorteil ist, dass CICO während des regulären Schulalltags (schulalltagsimmanent) stattfindet und dass es individuell adaptiert wird.

Nach der Erläuterung relevanter Grundlagen zum Verständnis der Wirkungsweise von CICO, steht die Umsetzung von CICO im Fokus des Vortrags. Erste Schritte zur praktischen Umsetzung im Schulalltag werden gemeinsam erarbeitet und diskutiert.

 

 

Zielführende und wertschätzende Kooperation zwischen Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen

Frank Ockenga, Förderschule Emden, Emden

Veranstaltungsnummer: 3.4.02, interaktiver Vortrag

Zielgruppe: Primar, Sek I

Beschreibung:

Die Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen liegt in der Hand vieler Beteiligter, nicht zuletzt bei den Kindern und Jugendlichen selbst. Um ihre Entwicklung zu fördern, ist eine gelungene Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren notwendig. In der Schulpraxis wird allerdings oft festgestellt, dass nicht das Optimum des gemeinsamen und abgestimmten Handelns erreicht wird.

In der Veranstaltung werden verschiedene Methoden für die Kooperation und Umsetzungsstrategien dargestellt. Erfolge (und auch Misserfolge) werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis von Grund- und Oberschulen sowie Gymnasien belegt.

Der geplante Ablauf streift die systemische Sichtweise und deren Techniken, die Gestaltung umsetzungsfähiger Förderpläne, den Aufbau und die Organisation kooperativer Prozesse bei Planung und Durchführung der Förderung sowie Fragen der Haltung und des Selbstschutzes.

 

 

"Gemeinsam unterwegs“ – auf dem Weg zur inklusiven Grundschule. Gelingensbedingungen im Unterrichtsalltag

Sabine Stehno, Grundschule Nadorst, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.4.03, Vortrag

Zielgruppe: Primar

Beschreibung:

Die Schulleiterin der Grundschule Nadorst, Oldenburg, stellt ihren Weg zur inklusiven Grundschule vor. Sie möchte Mut machen, von Herausforderungen und Gelingensbedingungen berichten und ihre Erfahrungen weitergeben. Im Mittelpunkt stehen dabei keine spektakulären Konzepte oder Ideologien, sondern der ganz „normale“ Alltag in einer bunt gemischten Grundschulklasse.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Austausch von Erfahrungen.

 

 

Die Arbeit in multiprofessionellen Teams an Schulen in der Sekundarstufe I

Silke Lühmann, Helene-Lange-Schule Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 3.4.04, Vortrag

Zielgruppe: Sek I

Beschreibung:

Die Multiprofessionelle Teamarbeit ist eine Methode, mit der den Herausforderungen von inklusiven Klassen erfolgreich begegnet werden kann. In diesem Kurzvortrag wird deutlich gemacht, mit welchen personellen Ressourcen an einer inklusiv arbeitenden Schule multiprofessionell gearbeitet wird. Dabei werden Möglichkeiten und Formen aufgezeigt, wie die einzelnen Professionen, sowohl im Unterricht selbst als auch in der Kooperation im Ganztag und an außerschulischen Lernorten, sinnvoll zusammenwirken.

Im Vortrag werden Bespiele aus den Jahrgängen 5 – 12 vorstellt.

 

 

Musikideen für die inklusive Praxis aller Fächer

Remmer Kruse, Förderschule Großheide, Großheide

Veranstaltungsnummer: 3.4.05, Workshop

Zielgruppe: alle

Beschreibung:

Die „Musikalische Grundschule“ vermittelt musikpraktische Ideen für mehr Musik in mehr Fächern von mehr Beteiligten. Die Praxisbeispiele sind so gestaltet, dass sie auch von NichtmusikerInnen ohne großen Aufwand umgesetzt werden können. Der Workshop besteht aus so viel Praxis wie möglich und so viel Theorie wie nötig. Die musikpraktischen Ideen eignen sich insbesondere für heterogene Lerngruppen verschiedener Schulfächer. Sie sind so konzipiert, dass alle Lernende teilnehmen und teilhaben können.

 

diz-Webmaster (Stand: 10.09.2018)