Transferarchitektur
Überblick und Projektdesign
Kurz erklärt: Die Transferarchitektur verbindet regionale Transferbündnisse mit zwei komplementären Hubs. Der TT-Hub koordiniert die Entwicklung und fachbezogene Evaluation der Lehr-Lern-Formate. Der GI-Hub untersucht Bedingungen, Barrieren und institutionelle Prozesse des Transfers. Zwei Design-Based-Research-Zyklen und die Digital-Media-Strategie verknüpfen Entwicklung, Forschung und Kommunikation.

QiS-Transfer verbindet die gemeinsame Entwicklung von Lehr-Lern-Formaten mit fachbezogener Evaluation, Implementationsforschung und Governanceforschung. Die zentralen Entwicklungsorte sind regionale Transferbündnisse in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dort arbeiten Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungsadministration an der kontextspezifischen Anpassung und Erprobung der kompetenzprofilbasierten videografischen Fallarbeit.
Der Transfer- und Transformations-Hub koordiniert und begleitet diese Entwicklungsprozesse und untersucht die Lehr-Lern-Formate fachbezogen. Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub analysiert förderliche und hinderliche Bedingungen, institutionelle Logiken sowie Aushandlungs- und Steuerungsprozesse. Eine Digital-Media-Strategie unterstützt die Wissenschaftskommunikation, den Austausch mit weiteren Zielgruppen und die Bereitstellung frei zugänglicher Materialien.
Zwei aufeinander aufbauende Design-Based-Research-Zyklen strukturieren die gemeinsame Arbeit. In jedem Zyklus werden die Lehr-Lern-Formate geplant, erprobt, ausgewertet und weiterentwickelt. Die Ergebnisse aus Transferpraxis und Forschung fließen fortlaufend zusammen. Dadurch kann der Verbund untersuchen, wie der Transfergegenstand in unterschiedlichen Bildungskontexten umgesetzt und dauerhaft verankert werden kann.