QiS-Transfer

 

Prof. Dr. Jan Erhorn

+49 441 798-4279

Transferarchitektur

Überblick und Projektdesign

Kurz erklärt: Die Transferarchitektur verbindet regionale Transferbündnisse mit zwei komplementären Hubs. Der TT-Hub koordiniert die Entwicklung und fachbezogene Evaluation der Lehr-Lern-Formate. Der GI-Hub untersucht Bedingungen, Barrieren und institutionelle Prozesse des Transfers. Zwei Design-Based-Research-Zyklen und die Digital-Media-Strategie verknüpfen Entwicklung, Forschung und Kommunikation.

Grafik zur Transferarchitektur und Forschungslogik des Projekts QiS-Transfer. Im Zentrum steht als Transfergegenstand die kompetenzprofilbasierte videografische Fallarbeit, die im Vorgängerprojekt QiS entwickelt und empirisch untersucht wurde.  Die Forschungs- und Transferarchitektur besteht aus vier miteinander verbundenen Bereichen. Die regionale Transferbündnisse bilden den Praxisbezug: Akteur:innen entwickeln, erproben und verankern Lösungen ko-konstruktiv in Universität und Lehrkräftefortbildung.  Im Transfer- und Transformations-Hub (TT-Hub) arbeiten die Teilprojekte Oldenburg und Kiel. Dort erfolgt eine fachbezogene Begleitforschung mit qualitativen und quantitativen Untersuchungen der Lehr-Lern-Formate. Die Entwicklung erfolgt in zwei Design-Based-Research-Zyklen mit den Schritten entwickeln, erproben, reflektieren und weiterentwickeln.  Im Governance- und Implementationsforschungs-Hub (GI-Hub) arbeiten die Teilprojekte Osnabrück und Flensburg. Im Mittelpunkt stehen überfachliche Forschung, Implementationsforschung und qualitative Governance-Forschung. Untersucht werden insbesondere Bedingungen, institutionelle Logiken und Steuerungsprozesse des Transfers.  Die Digital-Media-Strategie bereitet die Projektergebnisse digital auf und macht sie für Wissenschaft, Bildungsadministration, Praxis und Öffentlichkeit sichtbar und nutzbar. Pfeile zwischen den Bereichen verdeutlichen den wechselseitigen Austausch innerhalb der Transferarchitektur.  Unterhalb der Architektur sind vier Projektziele dargestellt: Erstens die Konzeption und Evaluation einer skalierbaren Transferstrategie, zweitens der Aufbau nachhaltiger Kooperationsstrukturen zwischen Wissenschaft, Bildungsadministration und Praxis, drittens die qualitative Weiterentwicklung und Stärkung des inklusiven Schulsports und viertens die professionelle Unterstützung und Stärkung von Sportlehrkräften und Fachkräften im schulischen Ganztag.  Als Verbundpartner sind die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Osnabrück und die Europa-Universität Flensburg dargestellt.

 

QiS-Transfer verbindet die gemeinsame Entwicklung von Lehr-Lern-Formaten mit fachbezogener Evaluation, Implementationsforschung und Governanceforschung. Die zentralen Entwicklungsorte sind regionale Transferbündnisse in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dort arbeiten Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungsadministration an der kontextspezifischen Anpassung und Erprobung der kompetenzprofilbasierten videografischen Fallarbeit.

 

Der Transfer- und Transformations-Hub koordiniert und begleitet diese Entwicklungsprozesse und untersucht die Lehr-Lern-Formate fachbezogen. Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub analysiert förderliche und hinderliche Bedingungen, institutionelle Logiken sowie Aushandlungs- und Steuerungsprozesse. Eine Digital-Media-Strategie unterstützt die Wissenschaftskommunikation, den Austausch mit weiteren Zielgruppen und die Bereitstellung frei zugänglicher Materialien.

 

Zwei aufeinander aufbauende Design-Based-Research-Zyklen strukturieren die gemeinsame Arbeit. In jedem Zyklus werden die Lehr-Lern-Formate geplant, erprobt, ausgewertet und weiterentwickelt. Die Ergebnisse aus Transferpraxis und Forschung fließen fortlaufend zusammen. Dadurch kann der Verbund untersuchen, wie der Transfergegenstand in unterschiedlichen Bildungskontexten umgesetzt und dauerhaft verankert werden kann.

 

(Stand: 22.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p121226
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