Governance- und Implementationsforschungs-Hub
Kurz erklärt: Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub verbindet die Teilprojekte Osnabrück und Flensburg. Osnabrück untersucht quantitativ Gelingensbedingungen, Barrieren und nachhaltige Verankerung. Flensburg analysiert qualitativ institutionelle Logiken, Rollen, Aushandlungen und Steuerungsprozesse. Gemeinsam erklären beide Perspektiven, wie Transfer in unterschiedlichen Kontexten zustande kommt.
Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub (GI-Hub) wird von den Teilprojekten Osnabrück und Flensburg getragen. Er untersucht überfachliche Bedingungen der Transfer- und Implementationsprozesse in den regionalen Transferbündnissen und in den beiden Design-Based-Research-Zyklen.

Das Teilprojekt Osnabrück verantwortet die quantitative Implementationsforschung. Es untersucht, wann, wie und unter welchen Bedingungen die kompetenzprofilbasierte videografische Fallarbeit in den drei Transferkontexten umgesetzt und nachhaltig verankert werden kann. Im Mittelpunkt stehen förderliche und hinderliche Bedingungen sowie Wechselwirkungen zwischen Personen, Organisationen und institutionellen Kontexten.
Das Teilprojekt Flensburg untersucht die Transferprozesse aus einer qualitativen Governanceperspektive. Analysiert werden institutionelle Logiken und Rahmenbedingungen sowie die Rollen, Aushandlungen und Steuerungsprozesse der beteiligten Akteur:innen. Die Ergebnisse beider Teilprojekte werden aufeinander bezogen, um fachbezogene Entwicklungen und überfachliche Implementationsbedingungen gemeinsam zu erklären.