QiS-Transfer

 

Prof. Dr. Jan Erhorn

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Governance- und Implementationsforschungs-Hub

Kurz erklärt: Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub verbindet die Teilprojekte Osnabrück und Flensburg. Osnabrück untersucht quantitativ Gelingensbedingungen, Barrieren und nachhaltige Verankerung. Flensburg analysiert qualitativ institutionelle Logiken, Rollen, Aushandlungen und Steuerungsprozesse. Gemeinsam erklären beide Perspektiven, wie Transfer in unterschiedlichen Kontexten zustande kommt.

Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub (GI-Hub) wird von den Teilprojekten Osnabrück und Flensburg getragen. Er untersucht überfachliche Bedingungen der Transfer- und Implementationsprozesse in den regionalen Transferbündnissen und in den beiden Design-Based-Research-Zyklen.

 

Grafik zum Governance- und Implementationsforschungs-Hub von QiS-Transfer. Der Hub untersucht überfachliche Bedingungen von Transfer und nachhaltiger Implementation.  Untersuchungsfeld sind Transferprozesse in den regionalen Transferbündnissen und den Design-Based-Research-Zyklen in den Kontexten Universität, Fortbildung und Ganztag.  Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub verbindet zwei Forschungsperspektiven. Das Teilprojekt Osnabrück untersucht im Rahmen der quantitativen Implementationsforschung das Ausmaß und die Qualität der Umsetzung, förderliche und hinderliche Bedingungen, Wechselwirkungen zwischen Personen, Organisationen und institutionellen Kontexten sowie Bedingungen einer nachhaltigen Verankerung.  Das Teilprojekt Flensburg untersucht im Rahmen der qualitativen Governanceforschung institutionelle Logiken und Rahmenbedingungen, Rollen und Verantwortlichkeiten, Aushandlungs- und Koordinationsprozesse sowie Steuerungs- und Entscheidungsprozesse.  Die Ergebnisse beider Perspektiven werden im GI-Hub gemeinsam synthetisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei drei übergreifende Fragen: Wie kommt Transfer unter unterschiedlichen Kontextbedingungen zustande? Welche Mechanismen fördern oder behindern die Implementation? Und wie kann eine nachhaltige Verankerung unterstützt werden?  Der Governance- und Implementationsforschungs-Hub wird von den Teilprojekten Osnabrück und Flensburg getragen. Quantitative und qualitative Perspektiven werden systematisch aufeinander bezogen.

 

Das Teilprojekt Osnabrück verantwortet die quantitative Implementationsforschung. Es untersucht, wann, wie und unter welchen Bedingungen die kompetenzprofilbasierte videografische Fallarbeit in den drei Transferkontexten umgesetzt und nachhaltig verankert werden kann. Im Mittelpunkt stehen förderliche und hinderliche Bedingungen sowie Wechselwirkungen zwischen Personen, Organisationen und institutionellen Kontexten.

 

Das Teilprojekt Flensburg untersucht die Transferprozesse aus einer qualitativen Governanceperspektive. Analysiert werden institutionelle Logiken und Rahmenbedingungen sowie die Rollen, Aushandlungen und Steuerungsprozesse der beteiligten Akteur:innen. Die Ergebnisse beider Teilprojekte werden aufeinander bezogen, um fachbezogene Entwicklungen und überfachliche Implementationsbedingungen gemeinsam zu erklären.

(Stand: 19.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p121230
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