QiS-Transfer

 

Prof. Dr. Jan Erhorn

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Transfer- und Transformations-Hub

Kurz erklärt: Der Transfer- und Transformations-Hub wird von den Teilprojekten Oldenburg und Kiel getragen. Er koordiniert die regionalen Transferbündnisse und die beiden Design-Based-Research-Zyklen, begleitet die ko-konstruktive Weiterentwicklung der Lehr-Lern-Formate und verantwortet die fachbezogene Begleitforschung und Evaluation.

Der Transfer- und Transformations-Hub (TT-Hub) wird von den Teilprojekten Oldenburg und Kiel getragen. Er koordiniert die regionalen Transferbündnisse und die beiden Design-Based-Research-Zyklen, begleitet die Entwicklung der Lehr-Lern-Formate und führt die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Transferkontexten zusammen.

 

Grafik zum Transfer- und Transformations-Hub von QiS-Transfer. Der Hub bildet einen gemeinsamen Entwicklungs- und Forschungsrahmen für die fachbezogene Entwicklung, Koordination und Evaluation.  Ausgangspunkt sind regionale Transferbündnisse in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit drei Entwicklungsräumen: universitäre Lehrkräftebildung, Lehrkräfteweiterbildung sowie die Qualifizierung von Fachkräften für den schulischen Ganztag. In diesen Kontexten werden Fälle, Aufgaben und Formate angepasst und erprobt.  Im Zentrum steht ein Design-Based-Research-Prozess mit fünf aufeinanderfolgenden Schritten: Zunächst werden Handlungsprobleme geklärt, anschließend Formate adaptiert, erprobt sowie ihre Nutzung und Wirkungen ausgewertet. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse werden die Formate weiterentwickelt.  Zu den Aufgaben des Transfer- und Transformations-Hubs gehören die Sicherung des fachlichen Kerns, die Dokumentation von Adaptionen, der Vergleich verschiedener Kontexte sowie die Bündelung der Evaluation. Die Erkenntnisse fließen jeweils in die nächste Entwicklungsrunde ein.  Als Ergebnisse entstehen kontextbezogene Lehr-Lern-Formate, vergleichende Erkenntnisse zu Nutzung, Lernprozessen und Wirkungen sowie übertragbare Gestaltungsprinzipien und Materialien. Über eine Rückkopplung werden die Ergebnisse wieder in die regionalen Transferbündnisse eingebracht.  Der Transfer- und Transformations-Hub wird von den Teilprojekten Oldenburg und Kiel getragen; die Leitung liegt bei der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

 

Die eigentliche Adaption und Erprobung findet in den regionalen Transferbündnissen statt. Der TT-Hub schafft dafür einen gemeinsamen konzeptionellen Rahmen, dokumentiert die Entwicklungsentscheidungen und unterstützt den Vergleich zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Außerdem verantwortet er die fachbezogene qualitative und quantitative Begleitforschung einschließlich der formativen und summativen Evaluation der Lehr-Lern-Formate.

 

Das Teilprojekt Oldenburg übernimmt die Verbundkoordination, leitet den TT-Hub und begleitet die Transferbündnisse in Niedersachsen. Das Teilprojekt Kiel verantwortet die Transferbündnisse in Schleswig-Holstein. Beide Teilprojekte wirken an der ko-konstruktiven Weiterentwicklung der Lehr-Lern-Formate sowie an der fachbezogenen Begleitforschung und Evaluation mit.

(Stand: 19.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p121229
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