WS 12/13

WS 12/13

Veranstaltungen im WS 12/13

Mi | 10.10. | 14:15 Uhr | Schwulenreferat
Schwulen-Plenum




Mo | 15.10. | ab 8:30 Uhr | Hörsaalgebäude A 14
Wir nehmen wieder am Ersti-Infomarkt teil. Komm vorbei und informier dich über unsere Veranstaltungen und Angebote!

Ersti-Infomarkt 2011








Mi | 31.10. | 10 - 16 Uhr | Schwulenreferat
Brunch zum Semesterstart

Zu Beginn des neuen Semesters laden wir euch zu einem Brunch in netter Atmosphäre im Schwulenreferat ein. Für Brötchen, Marmelade und Co. ist gesorgt. Komm vorbei und lerne andere schwule Studenten an unserer Uni kennen.






Veranstaltungshinweis von RollenWechsel & Cine k
Queer Film Festival Oldenburg 2012

Programmheft downloaden

Das Festival wird vom Autonomen Schwulenreferat gefördert.

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Di | 06.11. |18:15 Uhr | Schwulenreferat
Vollversammlung schwuler Studenten zur Wahl der Referenten und des Finanzbeauftragten Wahlaufruf downloaden




Mi | 07.11. | 16:00 Uhr | Schwulenreferat
Safer Sex Workshop mit Claas Hüer von der Oldenburger Aidshilfe

Der Safer Sex Workshop richtet sich an interessierte Männer. In erster Linie werden schwule Sexpraktiken behandelt mit der Kernfrage wie schütze ich mich vor HIV, Hepatitis und Geschlechtskrankheiten bzw. welche „Gefahren“ stellen diese für mich da.

Schwule Gesundheit und lustvoller Umgang mit Sexualität sollen vermittelt werden. In humorvoller Weise wird der Workshop den persönlichen Wissensstand erhöhen, dabei geht es auch um mitgebrachte Fragen der Teilnehmenden. Vorgestellt werden verschiedene Sexpraktiken, HIV-Tests, Benutzung von Partydrogen und um Menschen mit HIV/AIDS. Safer Sex ist mehr als nur die Benutzung von Kondomen – daher werden auch Fragen behandelt werden, wie z.B. kostenlose Impfung gegen Hepatitis A und B.

Flyer downloaden







Di | 27.11. | 18:15 Uhr |
S 2-206 (Sportzentrum im Mensagebäude, Campus Haarentor)
Lesung mit Alexander Zinn
"Das Glück kam immer zu mir" Rudolf Brazda - Das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich


Der Eintritt ist frei!

Wo ist S 2-206? >> Lageplan

Kurz vor der nationalsozialistischen Machtergreifung erlebt der junge Rudolf Brazda sein Coming-out als Homosexueller. Für kurze Zeit genießt er seine erste große Liebe, dann schlagen die Nationalsozialisten zu. Nach zwei Verhaftungen wird Brazda 1942 in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt. Dort überlebt er durch viel Glück - und dank seines ungebrochenen Humors und Optimismus.

Rudolf Brazda ist im August 2011 im Alter von 98 Jahren verstorben. Brazda war der letzte bekannte Zeitzeuge, der wegen seiner Homosexualität in einem Konzentrationslager inhaftiert war.

Alexander Zinn erzählt die Geschichte eines erfüllten Lebens, das trotz aller Widrigkeiten von Liebe und Lebensfreude geprägt ist. Zugleich schildert er die unbarmherzige Verfolgung homosexueller Männer während des Nationalsozialismus - eine Geschichte, die bis heute viele blinde Flecken hat.


Einige Pressestimmen zum Buch:

"Das detailreiche Buch ist eine Überlebensgeschichte gegen das Vergessen." Frankfurter Rundschau, 06.04.2011

"Zum Glück gibt es ein Buch, das Rudolf Brazdas Lebensgeschichte bewahrt, die zwar von vielerlei Unrecht geprägt wurde, aber doch auch vom gesellschaftlichen Fortschritt in Europa zu mehr Liberalität und Toleranz zeugt. Dem Soziologen Alexander Zinn gelingt es, das Leben dieses Mannes wie einen Roman zu erzählen." Die Welt, 14.01.2012

"Nicht nur eine seriös recherchierte Lebensbeschreibung, sondern auch ein erschütterndes und berührendes Dokument eines fast 100-jährigen Lebens, in dem sich die Geschichte schwuler Männer und ihrer Verfolgung spiegelt." QWIEN, 30.05.2011

„Ein sehr bewegendes Buch über einen Menschen, der trotz Schicksalsschlägen das Leben positiv sah.“
Stimme - Initiative Minderheiten, 01.10.2011


Infos zu Rudolf Brazda auf wikipedia

Pressemitteilung downloaden

Buchcover downloaden


Alexander Zinn:
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Lesung Zinn







Veranstaltungshinweis der Aidshilfe Oldenburg
Mi | 28.11. | Lefferseck
Infostand mit Bärchenverkauf






Veranstaltungshinweis der Aidshilfe Oldenburg
Sa | 1.12. Welt-Aids-Tag | 17:00 Uhr | Julius-Mosen-Platz
Lichtergang, Start am Julius-Mosen-Platz

um 18:00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Lambertikirche







Mi | 05.12. | 14:15 Uhr | Schwulenreferat
Schwulen-Plenum





Mi | 06.02.13 | 20:15 Uhr | Bibliothekssaal
Vortrag von Patrick Henze (Patsy)

Tunten, Feministen, Radikale – Zur Bedeutung der Schwulenbewegung der 1970er Jahre für queere und andere Bewegungen Drag Queens und Tunten sind ein selbstverständlicher Teil lesbischwuler und queerer Szenen. Unterhaltsam und schlagfertig müssen sie sein – das Publikum ist begeistert. In der tuntischen Geschichte gibt es jedoch zahlreiche Hinweise darauf, dass sie nicht immer bloß witzige Entertainmentfiguren waren und bei weitem auch nicht sind. In den 1970er Jahren auch „Feministen“ und „Radikale“ genannt, intervenierten Tunten und ihre Sympathisant_innen innerhalb der Schwulen- und Linken Bewegung gegen „bürgerliche“ und verkrustete Strukturen sowie Vorstellungen von Geschlecht und Authentizität. Zahlreiche Kritiken der Schwulenbewegung der 1970er Jahre, insbesondere jene der Tunten, zeigen Parallelen zu jenen aktueller queerer Bewegungen. Diese werden im Vortrag aufgezeigt und zur Diskussion gestellt. (Quelle: Patrick Henze)
Patsy
(Stand: 29.04.2022)