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Berufsfelder Kulturkontakte: Deutschland - Osteuropa

Die sich ständig intensivierende interkulturelle Verflechtung auf allen gesellschaftspolitischen und kulturellen Ebenen erfordert in verstärktem Maße Personen, die Kulturkontakte für wünschenswert erachten, die kontaktierenden Elemente als gleichberechtigt begreifen und verantwortungsbewusst und reflektiert in die Gestaltung weiterer Kontakte eingreifen wollen. Für die Einübung einer unvoreingenommenen Vermittlerrolle ist ein geschärfter Blick für die Mechanismen und äußeren Bedingungen des Kulturkontakts notwendig, mit denen die Studierenden des Masters Kulturkontakte aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen vertraut gemacht werden.

Der Master Kulturkontakte Deutschland – Osteuropa bildet Experten aus, die auf interkultureller Ebene vermittelnd tätig sein können. Für Absolventen des Masters ergibt sich eine breite Palette beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten, die schon während des Studiums durch eine spezifische Profilierung (Schwerpunktsetzung, Praktika) in konkrete Bahnen gelenkt werden kann. Die gestiegenen Möglichkeiten des kulturellen und politischen Austauschs schlagen sich in einem erhöhten Bedarf an Grenzgängern etwa in den Medien, im Bereich des Journalismus, im Archiv- und Bibliothekswesen, in kulturellen Organisationen, in der Touristikbranche, der Auswärtigen Politik und Politikberatung, bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs), im Stiftungswesen, bei Mittlerorganisationen der auswärtigen Kulturpolitik oder im Verlagswesen nieder. Der Master öffnet ebenso den Weg in eine Fortführung der wissenschaftlichen Laufbahn (Promotion). Forschungsprojekte, die eine Orientierung über die engen Fächergrenzen hinaus erkennen lassen, haben heute größere Chancen auf eine Förderung.

Weblw3mastbnerwcm (anaoyzstasia+paa.reis1gzwv@uol.dej6) (Stand: 21.08.2020)