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Hintergrund Slavische Studien: Sprache - Kultur - Gesellschaft

Mit den politischen Umbruchprozessen der letzten Jahre, die u.a. in der EU-Osterweiterung mündeten, ist die Präsenz slavischer Länder im vormals häufig engen westeuropäischen Bewusstsein nicht mehr wegzudenken. Die Auseinandersetzung mit den Sprachen, Literaturen, Kulturen und Gesellschaften unserer östlichen Nachbarn in Geschichte und Gegenwart und den vielfältigen historischen und aktuellen Beziehungen zwischen ihnen und Deutschland ist daher ein lohnenswertes Unterfangen. Mit den Oldenburger Instituten für Slavistik und Geschichte und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) bieten drei bedeutende Einrichtungen der slavistischen und Osteuropa-Forschung einen Masterstudiengang (M.A.) an, der gezielt Osteuropaexperten ausbildet, die die gebotene wissenschaftliche Distanz zur Hinterfragung kultureller und gesellschaftlicher Phänomene erlernt haben, die befähigt sind, ihre sprachlichen und wissenschaftlichen Kompetenzen für eine stärkere Integration des slavischen Kulturraums in unterschiedliche Diskurse nutzbar zu machen, und die darüber hinaus die Bereitschaft und Fähigkeit mitbringen, innerhalb des slavischen Raums eine fundierte Außenperspektive zu vertreten. Die vielgefächerte wissenschaftliche Ausrichtung der beteiligten Disziplinen ermöglicht dabei den Zugang zu Phänomenen des slavischen Raums aus unterschiedlichen Perspektiven.

Webmmnc92asterxqz (anaseqtasicu/qfa.rei3kayhs1@btj9quol.de6rquy) (Stand: 07.11.2019)