Navigation

Kontakt

Arbeitsstelle Schulentwicklung (AS)
am Didaktischen Zentrum (diz)

Geschäftsführung
Dr. Julia Michaelis

Koordination der
Tagungsanmeldung

Ina Becker
0441 798-2015

E-Mail: schugn+lmaxkj+onagxx8ement-bwztagungsh@uol.de

Flyer

Schulmanagement-Tagung 2020 fällt aus!

Liebe Interessierte, aufgrund der aktuellen Situation und der daraus resultierenden Planungsunsicherheit müssen wir die Schulmanagement-Tagung leider auf das nächste Jahr verschieben!
Wir würden uns freuen, Sie nächstes Jahr zu unserer Tagung begrüßen zu dürfen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Team der Schulmanagement-Tagung

1. Impulsangebot

Förderung von Partizipation und Kooperation im Kollegium: kollegiale Arbeitsgruppen

Aus der Schulforschung ist bekannt, dass für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen an Schulen die Partizipation des Kollegiums bzw. die Kooperation im Kollegium unabdingbar ist. Daher stellt sich die Frage, wie Schulleitungen Partizipation und Kooperation im Kollegium gezielt unterstützen können – z.B. durch die Bildung und Moderation von Arbeitsgruppen. Das Impulsangebot gibt einen Einblick in die Merkmale von Partizipation und Kooperation in der Differenzierung ihrer unterschiedlichen Formen. Im Anschluss werden die spezifischen Gelingensbedingungen im
Rahmen des Formats der kollegialen Arbeitsgruppen thematisiert. Der Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs in diesem Impulsangebot liegt auf der Frage, was Schulleitungen tun können, um Partizipation und Kooperation über kollegiale Arbeitsgruppen anzuregen. Unter dieser Fragestellung werden konkrete Fallbeispiele für die Gewinnung konkreter Anregungen beraten und diskutiert. Referentin

Referentin: Prof. Dr. Gräsel

2. Impulsangebot

Praxisaustausch: Partizipation und Beteiligungsprozesse an Schulen

Viele Schulen setzen bereits Schüler*innenbeteiligung, Verantwortungsübergabe und Mitbestimmung im Schulleben und in der Unterrichtspraxis um. Schulleitungen wie Lehrkräfte geben z.B. durch selbstständiges Lernen, Projekte und Konzepte im Rahmen der Schulentwicklung Verantwortung ab und fordern Eigenverantwortung und -aktivität bei Schüler*innen und den Kolleg*innen ein. In dem Impulsangebot steht zentral, dass die Teilnehmenden eigene Beispiele alltäglicher Mitbestimmungsaktivitäten ihrer Schule nennen, um sich über deren praktische Umsetzbarkeit oder Erweiterungsmöglichkeiten auszutauschen. Ziel ist es, konkrete Anregungen für die eigenen Umsetzungsbeispiele mitzunehmen und Impulse aus den Praxisbeispielen anderer wie auch aus der gemeinsamen Reflexion zu gewinnen. Sollte eine über das Impulsangebot hinausgehende Vernetzung zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch von Interesse sein, wird über konkrete Möglichkeiten für einen vernetzten Austausch beraten.

Referent: Jan-Henning Paul 
Schulleiter der Realschule Möörkenschule, Leer und Mitglied des AS-Teams

 

3. Impulsangebot

Schüler*innenbeteiligung bei der Qualitätsentwicklung von Ganztagsschulen

In Ganztagsschulen verbringen Schüler*innen einen Großteil des Tages und sind damit Expert*innen für deren Stärken und für potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten.
Die externe Evaluation beschreitet neue Wege, indem sie Schulen – ausgehend von ihren spezifischen  Fragestellungen – individuell begleitet. Evaluationsbausteine, die dazu dienen, Qualität aus den Augen der Schüler*innen zu betrachten, bieten die Chance, sie direkt an der Identifizierung von Entwicklungsschwerpunkten zu beteiligen. Dabei übernehmen Schüler*innen Verantwortung und erfahren Selbstwirksamkeit. Das Impulsangebot gibt den Teilnehmenden Einblicke, welche konkreten Instrumente und Verfahren für direkte Schüler*innenbeteiligung zur Qualitätsentwicklung von Ganztagsschulen zur Verfügung stehen und wie relevante Daten gesammelt, ausgewertet und kommuniziert werden können. Die Verfahren und Instrumente werden gemeinsam beraten und diskutiert.

Referentin: Katja Hattendorf
Nds. Landesinstitut für schulische Qualtitätsentwicklung, Abteilung 2

 

4. Impulsangebot

Entwicklung der Elternarbeit: Von einem „Muss“ zur qualitativen Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Laut einer Forsa-Umfrage (2019) wird die Zusammenarbeit mit Eltern von jeder fünften Lehrkraft als eine der größten Herausforderungen gesehen. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass unterschiedliche Sichtweisen auf die Kinder und Heranwachsenden zwischen Eltern und Lehrkräften bestehen und gegenseitige Bewertungen den Austausch belasten können. Dabei profitieren alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung von einer qualitativ hochwertigen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Um gute Voraussetzungen für eine fruchtbare, kooperative Beziehung zu schaffen, die von Transparenz und Vertrauen geprägt ist, sollte Elternarbeit als ein wichtiges Thema der Schulentwicklung erkannt werden. In dem Impulsangebot werden hierfür Theoriebausteine, Forschungsergebnisse und praxisnahe Anregungen sowie übertragbare Materialien und Erfolgsbeispiele aus Modellversuchen für eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern angeboten.

Referentin: Heike Schaadt
Ehemalige Didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück, Oldenburg

 

5. Impulsangebot

Partizipation ab Klasse 1 – Wie gelingt frühe Schüler*innenmitbestimmung?

Schüler*innenmitbestimmung ist eine große Herausforderung, bietet jedoch auch die Chance, Kinder in demokratische Prozesse einzubeziehen und mit ihnen gemeinsam Demokratie zu leben. Doch wie kann Partizipation in der Grundschule – auch schon ab Klasse 1 – gelingen? Die Schule am Wingster Wald arbeitet seit Jahren an alltagstauglichen Möglichkeiten der Mitbestimmung für alle Schüler*innen. Das Impulsangebot stellt die Aufgaben und Strukturen des Schüler*innenrates vor sowie Beispiele für die Übernahme von Verantwortung und die Mitgestaltung im Schulleben. Das Impulsangebot bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam vorhandene Strukturen in den eigenen Schulen zu sammeln und individuelle Anregungen für den Schulalltag mitzunehmen

Referentin: Sabine Cordes
Schulleiterin der Schule am Wingster Wald, Wingst

6. Impulsangebot

Gelebte Partizipation und Verantwortlichkeiten am Beispiel der IGS Oyten

Die IGS Oyten ist eine noch recht junge Schule, deren erster Jahrgang 2021 erstmals mit dem Abitur abschließen wird. In der Schul- und Unterrichtsentwicklung wurden Unterrichtsformen wie z.B. Lernbüro und themenorientierter Unterricht implementiert, die einen erheblichen Vorbereitungs- und Weiterentwicklungsaufwand notwendig machen. Die personellen Veränderungen in den ersten Jahren machten es erforderlich, die neuen Kolleg*innen in der Umsetzung und der Mitgestaltung dieser Unterrichtsformen mitzunehmen. Damit dieser Schulentwicklungsprozess gelingen kann, sind an der IGS Oyten spezifische Teamstrukturen sowie Kollaborations- und Dokumentationsprozesse im Sinne eines Wissensmanagementprozesses implementiert worden. Das Impulsangebot gibt Einblick in konkrete Herausforderungen eines gelebten Schulentwicklungsprozesses und lädt zur Diskussion vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen ein.

Referent: Dieter Schmidt
Didaktischer Leiter der IGS Oyten, Oyten

 

 

diz-Webbymaster (diz@uniqb-oldenburg.ddd5sefz) (Stand: 24.03.2020)