Forschungsprojekte

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C.v.O. Universität Oldenburg
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26111 Oldenburg

0441/798-2018

JJW 2-208

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Forschungsprojekte

laufende Projekte

Erzähl- und Lesekompetenz erfassen und fördern – Entwicklung einer digitalen Prozessdiagnostik mit integriertem adaptiven Förderkonzept für den Elementar- und Primarbereich (EuLe-F)

Kooperationspartner: Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation, Universität Rostock

Finanzierung: BMBF, Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung, Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung (InkBi 2)

Laufzeit: 01.09.2021 – 31.08.2024

Projektbeschreibung

Im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes EuLe-F der C. v. O. Universität Oldenburg (Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik) mit der Universität Rostock (ISER) wird das Verfahren EuLe 4-5 (Meindl & Jungmann, 2019a) digitalisiert und zu einem prozessdiagnostischen Instrument der Erzähl- und Lesekompetenzen im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule weiterentwickelt. Darauf aufbauend werden adaptive Fördermöglichkeiten für die Bereiche Erzählkompetenzen, Schriftwissen, Wortbewusstheit, Schriftbewusstheit und Buchstabenkenntnis konzipiert. Projektziel ist die Verbesserung der diagnosegeleiteten, evidenzbasierten Literacyförderung im Elementar- und Primarbereich. Die förderdiagnostischen Materialien werden unter Berücksichtigung der Einschätzungen der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte optimiert und in den Bildungsinstitutionen implementiert. Dieser Prozess wird durch formative Evaluation begleitet. Zudem wird im Rahmen der summativen Evaluation überprüft, inwiefern die Kinder in ihren frühen literalen Kompetenzen von der adaptiven Förderdiagnostik profitieren.

 

Inklusive Lehr- und Lernsettings im Sachunterricht (ILLSU)

Kooperationspartner: Institut für Pädagogik (Prof. Dr. Maja Brückmann), Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik (Prof. Dr. Anna-Maria Hintz), C.v.O. Universität Oldenburg

Finanzierung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hochschulpakt 2020, Förderprogramm: Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation Plus

Laufzeit: 01.10.2021 bis zum 30.09.2022

Projektmitarbeiterinnen

Projektbeschreibung

Ziel des Projekts „Inklusive Lehr- und Lernsettings im Sachunterricht“ (ILLSU) ist es, das Modul isb243 „Inklusive Lehr-Lernsettings gestalten und evaluieren“ gemeinsam für Studierende der Sonderpädagogik und des Sachunterrichts zu entwickeln und zu evaluieren, um Studierende zukünftig besser auf den Unterricht in inklusiven Lernsettings vorzubereiten.

Im Fokus steht die Entwicklung eines innovativen Lehrkonzepts, welches das Fach Sachunterricht unter inklusionsbezogenen Blickwickeln stärkt und die Ausbildung professioneller Handlungskompetenzen der Studierenden forschungsbasiert, prozess- und produktorientiert begleitet. Um zukünftig den Bedarfen möglichst aller Schülerinnen und Schüler (SuS) einer Lerngruppe auch bei hoher Diversität professionell begegnen zu können, sollen u.a. Foki auf die Strukturierung von Lernangeboten durch gemeinsame Grundwerte und darauf aufbauende Gruppen- und Gesprächsregeln, Classroom Management in Anlehnung an den Positive Behavior Support (Carr et al., 2002) sowie relevante Methoden zur Gestaltung eines sprachsensiblen (Leisen, 2013), sprachförderlichen bzw. sprachheilpädagogischen Fachunterrichts (Reber & Schönauer-Schneider, 2019) bis hin zum Einsatz von Unterstützter Kommunikation (UK) und digitaler Medien (Willke, 2014) im Rahmenkonzept des Scaffoldings (Gibbons, 2002) gelegt werden.

Entwicklung und Evaluation von Programmbausteinen zur individuellen Entwicklungsförderung sprachlich-literaler, emotional-sozialer und motorischer Kompetenzen sowie mathematischer Basiskompetenzen von Kindern in DESK-Kitas (GIF-Plus+-Projekt)

Kooperationspartner: Universitätsmedizin Greifswald, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Finanzierung: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Laufzeit:01.06.2018-31.12.2021

Projektbeschreibung

Im Rahmen des GIF-PLUS+-Projektes werden Fachkräfte befähigt, datenbasierte, adaptive Förderentscheidungen auf der Ebene der Kindergartengruppe und für einzelne Kinder zu treffen. Die Professionalisierung erfolgt in 14 Einrichtungen maßgeschneidert, vernetzt und alltagsintegriert auf der Basis der mit dem Dortmunder Entwicklungsscreening (DESK 3-6R, Tröster, Flender, Reineke & Wolf, 2016) ermittelten Förderbedarfe. Das vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung in Mecklenburg-Vorpommern geförderte Verbundprojekt nimmt v.a. Einrichtungen aus sozial benachteiligten und strukturschwachen Regionen unter der Fragestellung: Wie können die pädagogischen Fachkräfte dabei unterstützt werden, die Kinder in den Bereichen sprachliche, mathematische, motorische und sozialemotionale Kompetenzen bewusst zu fördern? in den Blick. Die Implementierung der Professionalisierungsmaßnahme in den Kita-Alltag wird im Rahmen der formativen Evaluation überprüft. Die Erfassung der Effektivität der Förderung auf der Ebene der Fachkräfte und auf der Ebene der Kinder erfolgt im Rahmen eines randomisierten Forschungsdesigns.

abgeschlossene Projekte

Verbundantrag „LEHREN in M-V LEHRerinnenbildung reformierEN in M-V“

  • Kooperationspartner:
    Universität Rostock. EMAU Greifswald, Hochschule für Theater und Musik Rostock, Hochschule Neubrandenburg
  • Finanzierung:
    BMBF


    Abgeschlossene Dissertation in diesem Projekt:
  • „Verbesserung der Lehrersprache von Lehramtsanwärtern im Förderschwerpunkt Sprache - Eine audio- und videogestützte Intervention" (Dr. Michaela Kurtz)

Follow-Up Untersuchung zur mittelfristigen Wirksamkeit des Hausbesuchsprogramms „Pro Kind“ anhand eines randomisierten kontrollierten Forschungsdesigns“

  • Kooperationspartner:
    Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN e.V.), Universitätsklinikum Leipzig
  • Finanzierung:
    BMBF

Implementierung und Evaluation eines Konzeptes der alltagsintegrierten Förderung aller Kinder zur Prävention sonderpädagogischen Förderbedarfs (KOMPASS-Projekt)

  • Kooperationspartnerin:
    Prof. Dr. Katja Koch, ISER, Universität Rostock
  • Finanzierung:
    Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • Abgeschlossene, von mir betreute Dissertationen in diesem Projekt:
    • „Erfassung von Early Literacy Kompetenzen im Altersbereich 3;0 bis 5;11 Jahre. Konstruktion, Normierung und Validierung des Verfahrens EuLe 3-5“ (Dr. Marlene Meindl, Disputation am 09.01.2018, Note: magna cum laude)
    • „Welchen Einfluss haben die arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster der pädagogischen Fachkräfte, ihr Wissen und die Qualität der Kindertageseinrichtung auf die sozial-emotionale Entwicklung von Vorschulkindern?“ (Dr. Julia Böhm, Disputation am 07.12.2015, Note: magna cum laude)

Konzeption für die alltagsintegrierte Spracherfassung, -diagnostik und -förderung aller Kinder in M-V und dessen Evaluation

  • Kooperationspartnerin:
    Prof. Dr. Katja Koch, ISER, Universität Rostock
  • Finanzierung:
    Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Begleitforschung zum Modellprojekt „Pro Kind“

  • Kooperationsprojekt:
    Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) e.V., Leibniz Universität Hannover, Universitätsklinikum Leipzig
  • Finanzierung (Begleitforschung):
    BMFSFJ, TUI-Stiftung, Stiftungen Reimann-Dubbers/Dürr
  • Abgeschlossene, von mir betreute Dissertationen in diesem Projekt:
    • Implementation einer frühen Hilfe für sozial benachteiligte Familien. Ergebnisse des Modellprojektes „Pro Kind“ (kumulative Dissertation an der Leibniz Universität Hannover, Dr. Tilman Brand, Note: summa cum laude)

Hannoversche Frühgeborenen-Langzeitstudie (Follow-up-Zeitpunkt: 10 Jahre)

  • Kooperationsprojekt:
    Kinderkrankenhaus „Auf der Bult“, SPZ Hannover
  • Finanzierung:
    Ärztekammer Hannover
(Stand: 22.07.2021)