Navigation

Verbundvorhaben: inKLUsiv Geschichte lehren: Ein blended learning-Konzept für die Lehrkräftefortbildung (KLUG)

 

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg                                            Projektleiter: Prof. Dr. Clemens Hillenbrand
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften                                 
Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik                            
Ammerländer Heerstraße 114 - 118                                                    
26129 Oldenburg
Förderkennzeichen: 01NV1740B, Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - Offen für neue Wege.

Eberhard Karls Universität Tübingen
Projektleiter: Prof. Dr. Ulrich Trautwein
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät                             
Hector - Institut für Empirische Bildungsforschung                           
Europastraße 6
72072 Tübingen
Förderkennzeichen: 01NV1740C, Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021           
Die Homepage zum Projekt der Universität Tübingen finden Sie hier

 

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt                                        Verbundkoordinatorin: Prof. Dr. Waltraud Schreiber
Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftl. Fakultät                      
FB Geschichte - Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte               Universitätsallee 1                                                                                 
85072 Eichstätt
Förderkennzeichen: 01NV1740A,  Laufzeit: 01.04.2018 - 31.03.2021
Die Homepage zum Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt finden Sie hier

 

 

Projektbeschreibung

Die Herausforderungen, vor denen Geschichtslehrpersonen aktuell stehen, sind immens.

Guter Geschichtsunterricht soll den Schülerinnen und Schülern historische Orientierung ermöglichen und dabei Kompetenzorientierung, Digitalisierung und Inklusion berücksichtigen. Lehrpersonen werden dafür verschiedene Unterstützungen durch digitale Lehr- und Lernmaterialien oder Fortbildungen angeboten.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts KLUG – InKLUsiv Geschichte lehren – der Universitäten Eichstätt-Ingolstadt, Tübingen und Oldenburg wird im Team aus Geschichtsdidaktikern, pädagogischen Psychologen, Sonderpädagogen und Geschichtslehrpersonen eine Blended Learning Fortbildungsreihe erarbeitet, die zum Ziel hat, die Entwicklung fachlicher sowie überfachlich-pädagogischer Lehrkompetenzen für das gemeinsame Unterrichten von Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen zu unterstützen. Zum Erreichen dieses Ziels wird das digitale Geschichtsbuch „mBook Gemeinsames Lernen NRW“ genutzt, das den Schulen in NRW kostenfrei zur Verfügung steht.

Im Forschungsprojekt KLUG – InKLUsiv Geschichte lehren – werden zwei innovative Fortbildungsansätze miteinander verglichen:

  • Die vom interdisziplinären KLUG-Team entwickelte Fortbildungsreihe. Diese umfasst zwei face to face Veranstaltungen und sechs live moderierte E-Sessions, in denen ein direkter Austausch und Interaktivität mit vorproduzierten e-learning Inhalten kombiniert werden. Ein Ziel hierbei ist es, systematisch zu erarbeiten, wie die Herausforderungen Kompetenzorientierung, Digitalisierung und Inklusion bewältigt werden können.
  • Die vom Entwicklerteam des mBooks Gemeinsames Lernen NRW erarbeiteten online Angebote, die von den Lehrpersonen bei Bedarf und zu jeder Zeit abgerufen werden können. Diese sind größtenteils ins mBook integriert, umfassen webinare, Informationstexte, Vorschläge für Tafelbilder, Selbsttests für Schülerinnen und Schüler und bieten einen Blog zum Austausch zwischen den Lehrpersonen an.

Für die im Schuljahr 2019/20 stattfindende Studie werden 150 Lehrpersonen per Zufall (randomisiert) den beiden Fortbildungskonzepten zugeordnet (Trainingsgruppe und Selbstlerngruppe). Eine dritte Gruppe, die Wartekontrollgruppe, nutzt im Schuljahr 2019/20 weder das mBook und seine Angebote, noch das Fortbildungsangebot des KLUG Projekts, ist aber eingeladen, im Schuljahr 2020/21 am Fortbildungsangebot teilzunehmen.

Im Rahmen eines Prä-Post-Test-Designs sollen die Effekte der Intervention auf

  1. Selbstwirksamkeitserwartungen und Einstellungen zur Inklusion der Lehrpersonen (TSES u. PREIS)
  2. fachdidaktische Kompetenzen der Lehrpersonen (GeDiKo)
  3. Kompetenzen der Lernenden (HiTCH)
  4. und die wahrgenommene Unterrichtsqualität (UNITAS)

untersucht werden.

In der Projektgruppe werden zusätzlich Arbeitsergebnisse der Teilnehmer mit qualitativen Methoden ausgewertet, um so Hinweise auf die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen zu gewinnen.

Projekt - Teaser:

Projektflyer

Teilnehmerinformation für interessierte Lehrpersonen aus NRW

Anmeldung zur Studie (http://www.unipark.de/uc/Anmeldung_KLUG)

 

 

                                                                              

Riskantes Suchtmittelverhalten im Jugendalter

Mitarbeitende im Projekt
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Projektleitung)
Dr. Alissa Schüürmann (Projektleitung)
Dr. Naska Goagoses
Prof. Dr. Ute Koglin
Ziel- und Fragestellungen:
Die Forschungskooperation zwischen dem Kreispräventionsrat Friesland und der Universität Oldenburg hat das Ziel, Daten zu riskantem Suchtmittelverhalten von Kindern und Jugendlichen in der Sekundarstufe I im Landkreis Friesland zu sammeln, um anschließend aus den Daten Präventionsangebote abzuleiten. Um eine bedarfsgerechte Suchtprävention aufzubauen, werden regionale Daten benötigt, die aktuell nur in geringer Zahl vorliegen.
Konzeption:
Es wird eine Vollerhebung aller Schülerinnen und Schüler der 5.-10. Klassen des Landkreises Friesland in einem quasi-experimentellen Querschnittsdesign angestrebt. Die Datenerhebung erfolgt im Februar und März 2020 in Form eines standardisierten Fragebogens, den die Schülerinnen und Schüler ausfüllen. Es sollen quantitative Daten zu (riskantem) Suchtmittelverhalten (Rauchen, Alkohol, Illegale Drogen, Glücksspiel, Computerspiele, Medien) erhoben werden. Durch die zusätzliche Erfassung der Haltung von Eltern (Kommunikation und Regeln), den emotionalen und sozialen Kompetenzen und Problemlagen der Jugendlichen, dem Schulbesuchsverhalten sowie der wahrgenommenen sozialen Unterstützung und den Bewältigungsstrategien können Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Variablen untersucht werden. Auf Basis der erhobenen Daten sollen gemeinsam mit dem Landkreis Friesland passgenaue Präventionsangebote entwickelt und installiert werden.
Fördermittel:
Das Kooperationsprojekt wird finanziert durch den Kreispräventionsrat Friesland e.V.

Webmastau11terua (sonderpaeda32vngogippnyk@o6ecjuol.de) (Stand: 19.03.2020)