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Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Fakultät I – Bildungs- und Sozialwissenschaften besteht seit 1975 und hat 1976 seinen Studienbetrieb aufgenommen. Die Universität Oldenburg ist neben Hannover einer von insgesamt zwei Studienstandorten im Bundesland Niedersachsen, an denen ein Studium der Sonderpädagogik und die sonderpädagogische Lehramtsausbildung erfolgen können.

Die Studienkapazitäten der Sonderpädagogik haben sich in Oldenburg in den vergangenen 40 Jahren sukzessive erhöht. Neben Medizin besitzt ein Studienplatz in Sonderpädagogik die höchste Attraktivität: In den letzten Jahren gab es jeweils ca. 1.600 Bewerberinnen und Bewerber für ca. 130 Studienplätze, was zu einer Beschränkung der Studienplätze nach Leistungskriterien (NC) führte. Durch einen Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung im Jahr 2015 ist der kontinuierliche Ausbau der Studienkapazität im Fach Sonderpädagogik mit dem Ziel einer Verdoppelung der Studienplätze erfolgt. Hintergrund dieser Entscheidung war unter anderem der steigende Bedarf an Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen im Kontext eines sich entwickelnden inklusiven Bildungssystems. Dieser Beschluss hatte zur Folge, dass sich die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Zwei-Fächer-Bachelor Sonderpädagogik von 119 im Jahr 2014 auf 227 Studierende im Jahr 2017 erhöhte. Der Studiengang Sonderpädagogik ist seit dem Wintersemester 2019/20 mit ca. 1.030 Studierenden der größte Studiengang der Universität und das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik hat sich zu dem Institut mit den meisten Studierenden der Universität Oldenburg entwickelt. Durch den aktuellen Ausbauprozess erfolgt die Erweiterung der Professuren von 6 auf insgesamt 15 Stellen, hinzu kommen die entsprechenden Mittelbau- und Qualifikationsstellen.

Das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik stellt sich die Aufgabe, in Forschung, Lehre und Weiterbildung im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen (und ihre Familien) und Menschen aller Altersgruppen, die von einer Behinderung bedroht sind, dazu beizutragen, Behinderungen zu vermeiden oder in ihren Auswirkungen zu mindern, Menschen mit Behinderungen in ihrer Entwicklung zu fördern und in der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen. Die große Gefahr von Menschen mit (drohenden) Beeinträchtigungen, aus sozialen und Bildungsprozessen herauszufallen (Dropout) und an der Teilhabe (Partizipation) gehindert zu werden, ist als Ausgangsbedingung sonder- und rehabilitationspädagogischer Ansätze zu konstatieren. Aus diesem Grund hat sich das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik in Übereinstimmung mit der Fakultät I den Schwerpunkt „Partizipation und Dropout in Bildung und Rehabilitation“ gesetzt. Neben der pädagogisch-philosophischen Auseinandersetzung mit verschiedenen erkenntnistheoretischen Paradigmen sieht es sich einem empirischen Ansatz verpflichtet, der mit Hilfe von sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschungsansätzen (insbesondere Feldstudien, kontrollierten Einzelfallstudien, Interventionsstudien) Beiträge zu einer Evidenzbasierung sonderpädagogischer Praxis im Themenbereich „Prävention und Intervention bei Prozessen von Absentismus und Dropout“ leistet.

Webmaster (sontqufmderpaedagogoofeiik@uol.de) (Stand: 07.11.2019)