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Forschungsprojekte

Kontakt

Fachgruppe Pädagogik bei Verhaltensstörungen - Emotionale und soziale Entwicklung

Prof. Dr. Blanka Hartmann

JJW 1-119

Prof. Dr. Karsten Speck

A06 5-519

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften
Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik
Gebäude JJW
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

Die Postfächer der Fachgruppe befinden sich in Raum JJW 1-115

Forschungsprojekte

Ammerland inklusiv - Teilhabe stärken durch Netzwerke(n)

Name

Ammerland inklusiv – Teilhabe stärken durch Netzwerke(n)

Projekt zur Förderung inklusiver Bildungsstrukturen im Ammerland

Fördermittelgeber

ESF-gefördertes Programm "Inklusion durch Enkulturation"

Laufzeit

1. September 2016 bis 31. August 2020

Homepage

www.kvhs-ammerland.de/index.php

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Übergeordnetes Ziel dieser wissenschaftlichen Begleitung ist die Förderung der Partizipation aller Schülerinnen und Schüler durch die Etablierung kooperativer Bildungslandschaften. Der Kern des Projektes ist die präventive sowie interventive Partizipationsförderung sowohl in Bildungseinrichtungen (KITA, Schulen, etc.), als auch im Verhältnis zwischen Bildungseinrichtungen und externen Partnern – wie Beratungseinrichtungen, Jugendhilfe oder Ehrenamtsstrukturen.

 

Seit 09/2016 wird im Rahmen des Projektes ein kommunales Netzwerk aus (Modell-)Schulen, Verwaltung, Wissenschaft, Jugendhilfe sowie Experten für kulturelle Lernformen und Gesundheit auf- und ausgebaut.

Durch die Implementierung inklusionspädagogischer Präventions- und Interventionsmaßnahmen im Umgang mit Schulabsentismus in der Modellschule „Oberschule Edewecht“ werden auf unterschiedlichen Ebenen schulindividuelle Entwicklungsprozesse unterstützt, z.B. durch Fortbildungen, die den Bedarfen der Schule Rechnung tragen, die Implementierung eines elektronischen Erfassungssystems für Fehlzeiten von Schülerinnen und Schülern.

 

Des Weiteren zielt das Projekt auf den Transfer der bisherigen Erkenntnisse an weiteren Schulen im Landkreis. Dies kann durch Vorträge oder auch begleitete schulinterne Fortbildungen stattfinden. Zugleich wird die Erhebung weiterer Bedarfe über inklusionspädagogische Fortbildungen und deren Umsetzung fokussiert.

Kooperationspartner

KVHS Ammerland, Oberschule Edewecht

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Viviane Albers, M.Ed. & Tijs Bolz, M.Ed.

in Zusammenarbeit mit

Prof. Dr. Manfred Wittrock

Bildung im Strafvollzug

Name

Bildung im Strafvollzug

Fördermittelgeber

N.N.

Laufzeit

N.N.

Homepage

N.N.

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Übergeordnetes Ziele des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung zielgruppenadäquater resozialisierender schulischer (Bildungs-)Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene in Justizvollzuganstalten, u. b. B. der Untersuchungshaft und Strafhaft.

Weitere Teilziele bestehen in der Implementation der entwickelten Materialien sowie wissenschaftlichen Begleitung.

Kooperationspartner

Justizvollzugsanstalt Vechta - Jungtätervollzug

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Manfred Wittrock & apl. Prof. Dr. Heinrich Ricking

Wissenschaftliche Mitarbeit

Annika Krause, M.Ed.

Studentische Hilfskräfte

N.N.

Feldforschungsbasierte Einzelfallstudien zur Integration von Flüchtlingskindern und -jugendlichen mittels eines Buddy-Systems

Name

Feldforschungsbasierte Einzelfallstudien zur Integration von Flüchtlingskindern und -jugendlichen mittels eines Buddy-Systems [Projekte Forschenden Lernens]

Fördermittelgeber

Studienqualitätsmittel, Spenden der NWZ-Weihnachtsaktion 2015, Stadt Oldenburg.

Laufzeit

seit dem Wintersemester 2015/16 – laufend

Homepage

N.N.

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Im Jahr 2015 flüchteten über eine Millionen Menschen nach Deutschland, darunter mehr als 300.000 Kinder (Deutsches Komitee für UNICEF, 2016). Dem Bildungssystem kommt bei der Integration der Kinder und Jugendlichen eine besondere, durch seine Strukturen auch stabilisierende Bedeutung zu. Jedoch fehlen vielerorts Mittel und Fachkräfte, um den Kindern gerecht werden zu können (Deutsches Komitee für UNICEF, 2016). Hier knüpft das „Buddy-Projekt“ als Kooperationsprojekt zwischen der Carl von Ossietzky Universität und der Stadt Oldenburg an: Im Rahmen der „Projekte Forschenden Lernens“ fördern Studierende der Sonder- und Rehabilitationspädagogik die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund sowohl mittels pädagogischer Einzelförderung als auch durch erlebnispädagogische Angebote.

Das Ziel der im Zuge des forschungspraktischen Seminares durchgeführten feldforschungsbasierten Einzelfallstudien besteht in der Identifikation integrationsförderlicher Maßnahmen für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund und ggf. in der Ableitung von Handlungsempfehlungen zu deren passgenaueren Gestaltung.

Kooperationspartner

Integrationssozialarbeit der Stadt Oldenburg

Projektleitung und Koordination

Dorin Strenge, Diplom-Psychologin

heimspiel. Für Bildung

Name

heimspiel. Für Bildung.

Fördermittelgeber

Joachim Herz Stiftung und Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Laufzeit

 

Homepage

www.heimspiel.org

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

In Zusammenarbeit der Joachim Herz Stiftung und Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. wurde das Projekt „heimspiel. Für Bildung“ in den Hamburger Stadtteilen Billstedt, Neuwiedenthal und Rahlstedt implementiert. Hauptziel des Projekts stellt die Unterstützung und Förderung von Heranwachsenden auf ihrem Bildungsweg dar wie auch die Vermeidung von Schulabsentismus und -abbruch. Eine bestmögliche Partizipation im Bereich der Bildung wird durch konzeptionelle Entwicklungen in den Projektschulen ermöglicht. Hierzu sollen Partnerschaften der beteiligten Bildungsakteure in den Quartieren gestärkt und strukturelle Barrieren überwunden werden.

Kooperationspartner

 

Personen

Wissenschaftliche Leitung

apl. Prof. Dr. Heinrich Ricking

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Imke Dunkake, Tim Frauen

Fachliche Begleitung

Dr. Tobias Hagen [Universität Köln]

Studentische Hilfskräfte

Johanna Wiegand, Ann-Christine Fischer, Christina Arnkens, Verena Pielage und Jan Eric Finke

Schüler-Lehrer-Beziehung aus bindungstheoretischer Perspektive im Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung

Name

Schüler-Lehrer-Beziehung aus bindungstheoretischer Perspektive im Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung [Dissertationsprojekt]

Fördermittelgeber

Marius Eriksen-Stiftung

Laufzeit

2018-2020

Homepage

N.N.

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Eine tragfähige Schüler-Lehrer-Beziehung stellt eine wesentliche „[...] Voraussetzung für wirkungsvolles pädagogisches Handeln [...]“ (KMK, 2005, 59) im schulischen Arbeitsfeld dar. Unmittelbar daraus abzuleiten ist der Auftrag von Lehrkräften und weiteren Pädagogen die Beziehungsfähigkeit der Schüler mit Förderbedarf im Bereich des emotionalen Erlebens und sozialen Handels zu stärken. Besonders diese Zielgruppe stellt Lehrkräfte sowohl in inklusiven Settings als auch auf weiteren Ebenen des gestuften Systems sonderpädagogischer Förderung im Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung vor vielfältige Herausforderungen. Diese werden unter anderem beeinflusst durch schulische Rahmenbedingungen, individuelle Lernerfahrung und auch durch die Qualität der Schüler-Lehrer- Beziehung (Hamre & Pianta, 2006; Pianta, Stuhlmann & Hamre 2007).

Die Bindungstheorie mit ihren Annahmen über Exploration und Lernverhalten versus dem Bedürfnis nach Sicherheit, stellt eine Erweiterung des Konstrukts der „Schüler-Lehrer-Beziehung“ dar und kann Erklärungen für Verhaltensprobleme von Schülern im Unterricht anbieten.

Zielsetzung der Studie:

Das hieraus abgeleitete Ziel der Studie sieht vor, orientiert an den Grundannahmen der Bindungstheorie (Bowlby, 1969; 2014; Ainsworth, 1989) den Zusammenhang der sozial-emotionalen Entwicklung von Kindern mit sozial-emotionalen Beeinträchtigung in Abhängigkeit zu der Bindungsqualität der Schüler, der Bindungsqualität der Lehrkräfte und der emotionalen und organisatorischen Unterstützung im Klassenraum zu analysieren.

Das Forschungsprojekt ist ein gemeinsames Projekt zwischen der Fachgruppe Pädagogik bei Verhaltensstörungen und der Fachgruppe Sonder- und Rehabilitationspädagogische Psychologie.

Kooperationspartner

 

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Tijs Bolz, M.Ed., Prof. Dr.  Manfred Wittrock und Prof. Dr. Ute Koglin

Wissenschaftliche Mitarbeit

 

Studentische Hilfskräfte

Viktoria Pöchmüller und Wiebke Stör

Team Wendehafen

Name

Team Wendehafen

Fördermittelgeber

 

Laufzeit

seit 2016

Homepage

www.oldenburg.de/startseite/wissenschaft-bildung/schule/persoenliche-beratung/team-wendehafen.html

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Ziel dieser wissenschaftlichen Begleitung ist der Austausch über Prävention und Intervention bei Schulabsentismus und daran anknüpfend die Überarbeitung des Handlungskonzepts gegen Schulabsentismus der Stadt Oldenburg.

Evaluationen von Mikroprojekten der BMFSFJ/ BMUB-Initiative Jugend stärken im Quartier stellen einen weiteren Baustein der Kooperation dar. Zudem werden im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung Impulse für die Weiterentwicklung des Außerschulischen Lernortes (VHS Oldenburg in Kooperation mit der Stadt Oldenburg) gesetzt.

Wissenschaftliche Begleitungen zu spezifischen Teilfragen im Gegenstandsbereich Schulabsentismus werden an einzelnen Schulen in der Stadt Oldenburg umgesetzt, z.B.

  • Projekt „SchuPa“ – Schulische Partizipation an einer Oldenburger Schule im Sekundarbereich I

Zielsetzung: Erfassung schulbiographischer Verläufe von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I u.b.B. Berücksichtigung des Verlaufs von Schulversäumnissen (Fragebogenerhebung, qualitative Einzelfallstudien u.a.)

Weitere Teilziele bestehen in der Erforschung elternbedingten Schulabsentismus u.a. durch Expertenbefragungen und qualitative Einzelfallstudien.

Kooperationspartner

Stadt Oldenburg, VHS Oldenburg

Personen

Wissenschaftliche Leitung

apl. Prof. Dr. Heinrich Ricking & Prof. Dr. Karsten Speck

Wissenschaftliche Mitarbeit

Viviane Albers, M.Ed. & Tomke Weihrauch, M.A.

Studentische Hilfskräfte

N.N.

LAST – Lebenslaufansatz und Studienerfolg. Eine multikontextuelle Analyse zum Studienerfolg und zu den Ursachen und Folgen des Studienabbruchs

Name

LAST – Lebenslaufansatz und Studienerfolg. Eine multikontextuelle Analyse zum Studienerfolg und zu den Ursachen und Folgen des Studienabbruchs

Fördermittelgeber

BMBF

Laufzeit

01.04.2017 – 31.03.2020

Homepage

https://uol.de/last/
https://www.wihoforschung.de/de/last-1471.php

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Angesichts des hohen Bedarfs an akademischen Fachkräften im Zuge des demographischen Wandels, hoher Abbrecherquoten in einzelnen Studienfächern sowie negativer Folgen von Abbrechern für die Akkreditierung und leistungsorientierte Mittelvergabe kommt der empirischen Analyse sowie der Prävention und Intervention der Abbruchneigung und Abbrecherquote von Studierenden eine hohe Bedeutung zu. Nationale und internationale Studien weisen auf vielfältige Ursachen für eine Abbruchneigung und einen Abbruch hin. Sie verdeutlichen, dass querschnittliche und monokausale, aber auch fächerkulturübergreifende Analysen nicht ausreichen. Stattdessen werden integrative und längsschnittliche Analyseansätze unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fächerkulturen benötigt. Im beantragten Forschungsprojekt sollen daher mittels eines integrativen, lebenslauftheoretischen Längsschnittansatzes die Ursachen der Abbruchneigung und des Abbruches in ausgewählten Fächerkulturen analysiert werden. Geklärt werden soll 1. welche Bedeutung unterschiedliche Einflussfaktoren auf die Studienabbruchneigung und den Studienabbruch haben und 2. wie die Studienabbruchneigung und den Studienabbruch verringert werden können.

Eine Stärke des beantragten Forschungsprojektes liegt im interdisziplinären, fächerkulturbezogenen und integrativen Forschungsansatz, der Berücksichtigung a) der individuellen Dispositionen und Ressourcen und b) des Hochschulkontextes sowie vor allem c) des familialen Kontextes und d) des Partnerschafts- und Freundschaftskontextes. Wenn ein Hauptgrund der Studienabbruchneigung und des tatsächlichen Studienabbruchs in der psychischen Überforderung der Studierenden liegt, dann ist es offensichtlich, dass weiterführende Informationen über die Bedingungen im privaten Lebensbereich hier hilfreiche Zusatzinformationen bereitstellen. So kann genauer eruiert werden, welche situativen Bedingungen im familialen sowie im partnerschaftlichen und Freundschaftskontext Voraussetzungen dafür sind, dass Präventions- und Interventionsprogramme zielführend sind, bzw. inwieweit private Lebenssituationen dem deutlich entgegenstehen

Kooperationspartner

 

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Michael Feldhaus, Prof. Dr. Karsten Speck

Wissenschaftliche Mitarbeit

Rouven Teichmann, Ana Brömmelhaus

Studentische Hilfskräfte

 

Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung – Kooperation und Diversität

Name

Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung – Kooperation und Diversität

Fördermittelgeber

MKW

Laufzeit

4/2019-3/2022

Homepage

uol.de/pbis/divkids-pbs/projektbeschreibung/

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Kinder in Kindertagesstätten sollten sich unabhängig von ihrer sprachlichen, kulturellen oder sozialen Herkunft bestmöglich entwickeln können. Ein wirksames und zeitgleich praxistaugliches Konzept zu entwerfen und zu evaluieren, das vorschulische Bildungseinrichtungen in dieser Aufgabe unterstützt, ist Ziel des interdisziplinär angelegten Verbundprojekts „Diversität in Kindertageseinrichtungen als pädagogische Herausforderung: Förderung der Kompetenzen von Kindern und Fachkräften durch Program-Wide Positive Behavior Support“.

Im Mittelpunkt des Projekts steht das aus den USA stammende pädagogische Rahmenkonzept „Program-Wide Positive Behavior Support“ (PW-PBS). Dieses soll erstmals für Kindertagesstätten in Deutschland angepasst und um weitere Aspekte ergänzt werden, um es anschließend in der Praxis umzusetzen und zu evaluieren.

In fünf Teilprojekten werden jeweils im Kontext des PW-PBS-Rahmenkonzepts verschiedene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt.

  • Organisations-, Prozess- und Personalentwicklung
  • Entwicklung emotional-sozialer Kompetenzen der Kinder
  • Entwicklung der sprachlichen Interaktionsqualität
  • Entwicklung schriftsprachlicher und mathematischer Vorläuferkompetenzen der Kinder
  • Entwicklung der Kooperations- und Diversitätskompetenzen des Personals
 

Kooperationspartner

Carl von Ossietzky Universität, Leibniz Universität Hannover, Universität Vechta

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Anna-Maria Hintz, Michael Paal, Dr. Ulla Licandro, Prof. Dr. Marie Vierbuchen, Prof. Dr. Rudolf Leiprecht, Prof. Dr. Karsten Speck

Wissenschaftliche Mitarbeit

 

Studentische Hilfskräfte

 

CERM-ESA – East and south african-german centre of excellence for educational research methodologies and management

Name

CERM-ESA – East and south african-german centre of excellence for educational research methodologies and management

Fördermittelgeber

DAAD

Laufzeit

8/2014-12/2018 (erste Phase); 1/2019-12/2023 (zweite Phase)

Homepage

www.cermesa.uni-oldenburg.de

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Das East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management (CERM-ESA) ist ein gemeinsames Projekt der Universität Oldenburg mit der Moi University (Kenia), der Nelson Mandela University (Südafrika), der University of Dar Es Salaam (Tansania) und des Uganda Management Institute (Uganda).

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Exzellenzzentrums für Bildungsforschung und -management – einschließlich der Didaktik – an der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Moi University in Kenia. Von dem Zentrum gehen lösungsorientierte und international vergleichende Forschungsprojekte im Schul- und Hochschulbereich aus.  Ziel ist es außerdem, zukünftige Führungskräfte in der Bildungsforschung und im Bildungsmanagement in Ost- und Südafrika zu qualifizieren und das wissenschaftliche und administrative Personal an den Partneruniversitäten weiterzubilden.

Kooperationspartner

Moi-University, Eldoret und Nairobi; Nelson Mandela University; Uganda Management institute; university of Dar es Salaam; Universität Oldenburg

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Karsten Speck und Prof. Dr. Bernd Siebenhüner

Projektkoordination

Dipl. Päd. Malve von Möllendorff

Wissenschaftliche Mitarbeit

 

Studentische Hilfskräfte

 

 

Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

Name

Wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

Fördermittelgeber

BMBF

Laufzeit

Seit 9/2017

Homepage

de.offene-hochschulen.de/start/wettbewerb

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die geförderten Projekte dabei zu unterstützen, ihre Expertise im Umgang mit heterogenen Zielgruppen, in der hochschuldidaktischen Gestaltung und Umsetzung von Angeboten sowie in der nachhaltigen Implementierung und Verankerung dieser Angebote an den eigenen Hochschulen weiter auf- und auszubauen. Folgende Aufgaben stehen im Mittelpunkt:

  • Wissenschaftliche Beratung und Begleitung der Förderprojekte sowie Sicherung des Informationsaustauschs mit und zwischen den Projekten in engem Austausch mit dem Netzwerk „Offene Hochschulen“;
  • Aufbereitung der Ergebnisse für die Dissemination an die Förderprojekte, weitere relevante Stakeholder und die interessierte Fachöffentlichkeit;
  • eigene begleitende Forschungsarbeit zu relevanten Fragestellungen der Projekte.

Das Team der wissenschaftlichen Begleitung beobachtet und erforscht aus unterschiedlichen Perspektiven die nationalen und internationalen Entwicklungen des Lebenslangen Lernens an Hochschulen und speist diese in den Wettbewerb ein. Die dabei gewonnenen Ergebnisse und Erfahrungen sollen über den Wettbewerb hinaus einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung von Hochschulen hin zu Institutionen des Lebenslangen Lernens und damit zur Weiterentwicklung des deutschen Hochschulsystems leisten. Vor dem Hintergrund der bereits identifizierten projekt- und wettbewerbsübergreifenden Themen sowie nationaler und internationaler Entwicklungen liegen die Schwerpunkte der Forschungsarbeit in folgenden Bereichen:

  • Zielgruppengemäße Studienformate
  • Nachhaltigkeit und Transfer der Projektergebnisse
  • Lehrmotivation in der wissenschaftlichen Weiterbildung
  • Heterogenität der Zielgruppen
 

Kooperationspartner

Fern Universität in Hagen, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Technische Universität Dortmund, CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Karsten Speck, Dr. Annika Maschwitz, Prof. Dr. Eva Cendon; Prof. Dr. Uwe Elsholz, Prof. Dr. Ada Pellert, Prof. Dr. Uwe Wilkesmann, Dr. Sigrun Nickel

Wissenschaftliche Mitarbeit

Dr. Abena Dadze-Arthur, Dorothée Schulte u. a.

Studentische Hilfskräfte

 

Dilemmata der Nachhaltigkeit zwischen Evaluation und Reflexion. Begründete Kriterien und Leitlinien für Nachhaltigkeitswissen.

Name

Dilemmata der Nachhaltigkeit zwischen Evaluation und Reflexion. Begründete Kriterien und Leitlinien für Nachhaltigkeitswissen.

Fördermittelgeber

MKW, Volkswagen Stiftung

Laufzeit

Start: 1.1.2019; Laufzeit 3,5 Jahre

Homepage

www.tu-braunschweig.de/philosophie/dilemmata

Projektbeschreibung

(Fragestellung, Ziele)

Das Projekt geht von der Beobachtung aus, dass sich im Zuge der Etablierung des Nachhaltigkeitsdiskurses die mit diesem Begriff verbundenen Ziele, Kriterien, Interessen und involvierten Wissensarten vervielfacht haben. Die Zielsetzung des Projekts ist vor diesem Hintergrund die Beantwortung der Frage, welche Meta-Kriterien für die Beurteilung von Projekten, Programmen und Initiativen als „nachhaltig“ begründbar sind. Dies erfordert, einen analytischen Nachhaltigkeitsbegriff zugrunde zu legen, der reflexiv auf unterschiedliche Nachhaltigkeitsverständnisse anwendbar ist, also nicht selbst normative Kriterien vorgibt. „Nachhaltigkeit“ wird daher im Projekt präkonzipiert über die Annahmen eines Verhältnisses von Gesellschaft und Natur, einer zeitlichen Entwicklungsperspektive und von Wissen als transformativ wirksamer Ressource.

In transdisziplinärer Zusammenarbeit von Bildungswissenschaft, Governance-Forschung, Wissenschaftsphilosophie und Gesellschaftstheorie verbindet das vorgeschlagene Projekt empirische und reflexive Vorgehensweisen. So werden die empirische Untersuchung des Zusammenhangs von Nachhaltigkeitsverständnis und Operationalisierung von Nachhaltigkeitsdilemmata in Evaluationsprogrammen (Modul 1) und in Nachhaltigkeitsprojekten (Modul 2) bezogen auf die Untersuchung epistemischer Wissensfelder (Modul 3) und den Wandel von Wissensregulierung (Modul 4). Gemeinsamer Bezugspunkt ist die Entwicklung spezifischer Dilemmata der Nachhaltigkeit, die im Sinne einer Anfangsheuristik aus dem Forschungsstand generiert und sukzessive über das Projekt hinweg weiterentwickelt werden (Modul 0).

Die projektübergreifende Fragestellung ist daher, welche Dilemmata der Nachhaltigkeit bestehen und wie sich diese epistemisch und strategisch zueinander verhalten. Mit Bezug darauf werden vier miteinander verbundene und auf das projektübergreifende Interesse bezogene Fragestellungen in den einzelnen Modulen näher untersucht, nämlich 1) wie und inwieweit Dilemmata der Nachhaltigkeit in Programmen der Nachhaltigkeitsforschung gegebenenfalls korrespondierend mit verschiedenen Nachhaltigkeitsverständnissen operationalisiert werden; 2) welche Dilemmata der Nachhaltigkeit in Nachhaltigkeitsprojekten jeweils erkennbar werden und inwieweit diese, sowie entwickelte Lösungsstrategien, mit dem Nachhaltigkeitsverständnis des Projekts interagieren; 3) welche spezifischen Perspektivenwechsel und epistemischen Konfigurationen der Wissensobjekte diejenigen Wissenschaften prägen, die sich als Nachhaltigkeitswissenschaften verstehen; und 4) inwieweit „Nachhaltigkeit“ einen spezifischen Wissenstypus involviert, der neuartige Herausforderungen an Wissensregulierung stellt.

Auf der Grundlage der Beantwortung dieser Forschungsfragen geling es, empirisch und theoretisch begründete Meta-Kriterien für Nachhaltigkeit zu generieren, die dann für die Beurteilung der Evaluationskriterien selbst in Frage kommen. Dazu wird abschließend ein Leitfaden vorgelegt. In summa leistet das Projekt einen Beitrag zur wissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Verortung des Nachhaltigkeitsdiskurses und liefert auf dieser Grundlage fundiertes Orientierungswissen sowie konkrete Vorschläge für die Entwicklung von Evaluationsmaßstäben von Nachhaltigkeitsprogrammen, ‑projekten und -forschungszusammenhängen.

Kooperationspartner

 

Personen

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Anna Henkel; Prof. Dr. Matthias Bergmann; Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis; Prof. Dr. Bernd Siebenhüner; Prof. Dr. Karsten Speck

Wissenschaftliche Mitarbeit

Reinhold Schwenzer

Studentische Hilfskräfte

David Behrens, Alexander Richter

Webmnvaster (sonderpsqpaedav6angogik@5huolldw2x.de) (Stand: 31.07.2020)