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Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

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siehe Stud.IP

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Arbeitsschwerpunkte

  • Reaktionsmuster gegenüber sozialen Grenzsetzungen (Reaction Pattern Research): Die Erforschung von Reaktionsmustern gegenüber sozialen Grenzsetzungen & der Umgang mit Barrieren;
  • Behavioral literacy (Die Literalität des Verhaltens und Handelns)
  • Professionalisierung pädagogischen Handelns in schwierigen Arbeitsfeldern (mit dem Schwerpunkt Beratung/Kooperation);
  • Mensch-Umfeld-Analyse und schulaversive Verhaltensmuster ("Schulabsentismus und Drop-out")
  • Delinquentes Verhalten Jugendlicher ( Jugendliche im Strafvollzug)
  • Und wer nimmt sie? Schüler und Schülerinnen mit gewaltförmigen Verhaltensmustern in Zeiten der Inklusion.
     

Aktuelle Forschungsprojekte

1. "Behavioral Literacy"

Diese Thematik bildet aktuell meinen Forschungsschwerpunkt

In der praktischen pädagogischen Auseinandersetzung mit fehlender bzw. unzureichender "Literalität des Verhaltens und Handelns" ("Behavioral Literacy") und in der in diesem Zusammenhang notwendigen operationalen Klärung und Erforschung der verschiedenen Dimensionen und Erscheinungsformen von "Behavioral Literacy" stellte sich in einer zweiten Projektphase folgende Fragestellung: "In welchem "Bereich" haben Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Verhalten und Handeln bzw. in der sozialen und emotionalen Entwicklung einer speziellen Förderbedarf in Hinblick auf "Behavioral Literacy"?"

Im Mittelpunkt des zweiten, derzeit in Angriff genommenen Teilprojektes geht es um eine größere Pilotstudie zur Überprüfung und Entwicklung der Instrumente. Die folgenden Fragen sollen dabei u.a. untersucht werden:

a.Können alle Kinder und Jugendliche, die jeweilige Rahmung sozialer Situationen (einschl. ihrer normativen Implikationen) erkennen?

b.Gibt es unterschiedliche Ausprägungen (qualitativ / quantitativ) der Rahmungserkennung?

c.Welchen Einfluss könnte das Verhaltensrepertoire auf die Rahmungserkennung haben?

d.Welche Konsequenzen für das pädagogische Handeln, basierend auf den Ergebnissen der Pilotstudien, ergeben sich?

Ausgehend von den zu Grunde liegenden Überlegungen zur "Behavioral Literacy" wird in nachfolgenden, breiteren Studien eine differenzierte Untersuchung der Variablen zur "Rahmunserkennung" bzw. der fehlenden Fähigkeit eine Rahmung zu erkennen bzw. der in der entsprechenden Rahmung (nicht) zur Verfügung habenden Verhaltens- und Handlungsmuster, erfolgen.

2. "Reaktionsmuster Jugendlicher gegenüber sozialen Grenzsetzungen (Reaktion Pattern Research)"

In Kooperation mit der Universität Groningen (Niederlande) bzw. der Stiftung JSL und Kollegen in den USA werden in einem internationalen Forschungsprojekt zu den "Reaktionsmustern Jugendlicher gegenüber sozialen Grenzen" ("International research into the attitude of adolsescents toward social limits. A new approach in the assessment, prevention and treatment of deviant behavior") qualitative und quantitative Studien durchgeführt.

In der Erforschung der Reaktionsmuster (RPR = Reaction Pattern Research) werden Haltungsreaktionen Jugendlicher gegenüber sozialen Grenzen oder Schranken wie Gesetze, Normen, Vorschriften oder umweltgebundene Erwartungen untersucht. Die Forschungsergebnisse sind sowohl interventiver als auch präventiver Natur hinsichtlich der (intramuralen) Behandlung der (straffälligen) Jugendlichen mit Verhaltensschwierigkeiten. Aus der Erforschung der Reaktionstypen Jugendlicher gegenüber sozialen Grenzsetzungen sollen dabei Handlungsansätze (z.B. eines spezifischen sozialen Trainings) für die präventive Arbeit bei sich entwickelnden abweichenden Verhaltensweisen gewonnen werden. So machten Teilergebnisse deutlich, wie wichtig es ist, dass Jugendliche lernen (und auch erproben), wie viele Möglichkeiten es gibt, gewaltfrei um Grenzen zu verhandeln statt sie gewaltsam zu brechen.

Es geht somit auch um die Entwicklung einer kommunikativen Kompetenz und einer "Literatlität im Verhalten und Handeln" (Erkennen sozialer Rahmungen).

3. "Schulabsentismus / schulabversive Verhaltensmuster"

Eine Erweiterung/ Ergänzung finden diese beiden Projekte durch ein Forschungsproejkt zum Schulabsentismus:

"Schulaversives Verhalten - Multifaktorielle Ansätze zur Erfassung und Bearbeitung des Phänomens im Rahmen einer interdisziplinär orientierten Sonderpädagogik", finanziert aus Forschungsmitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes 1998 - 2002), das dann weitergeführt wurde durch das Forschungsprojekt "Disaffection Strategies of Students with School-aversive Behavior Pattern" (Forschungen zu den Verhaltensstrategien von schulaversiven SchülerInnen und ihrer Vorhersagbarkeit) und zu den fördernden bzw. hemmenden Faktoren für ein Drop-out von SchülerInnen aus dem Schulsystem (in Kooperation mit dem Arbeitskreis "Schulabsentismus und Drop-out").

Aktuell beschäftigt sich das Projekt ins besondere auf die Rolle der Eltern und auf den Einbezug der "Person-Umfeld-Analyse (P-U-A)" im Rahmen der Feldtheorie (von K. Lewin).

Webmitkastesb638r (somcji6ndehk4rpaedagogswugik@uolv8.de+i3e) (Stand: 05.10.2020)