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Forschungsschwerpunkte

  • In der kasuistischen Unterrichtsforschung entstanden Arbeiten zur Performanz unterrichtlicher Prozesse (Bewegungsspiele unterrichten, 1986; (mit Kh. Scherler): Sport unterrichten, 1995; Narrative Didaktik, 1997). Diese Schwerpunktsetzung ergibt sich im Kontext des übergreifenden Ansatzes der Professionalisierung durch Fallarbeit (vgl. Schierz & Thiele, 2002; Schierz/ Thiele & Fischer, 2006). Im Focus der Reflexion und Entwicklung qualitativer Methoden in der Unterrichtsforschung stehen der Grundgedanke, die Vorgehensweise und die Forschungspraxis der Dokumentarischen Methode (Miethling/ Schierz, 2008).

  • Im Bereich der Forschung zur Schulsportentwicklung entstanden im Kontext ethnografischer Studien Schulsportportraits als Instrumente der Schulsportentwicklung (vgl. Hummel & Schierz, 2006). Gegenwärtig richtet sich das Interesse dieses Schwerpunkts einerseits auf ambivalente Folgen der „Qualitätsentwicklung im Schulsport“ unter den Rahmenbedingungen neoliberaler Reformen und Praktiken (vgl. Schierz & Thiele, 2005). Andererseits interessiert die Neubestimmungen der Sinngrenze zwischen Sport und Schulsport an der Ganztagsschule und in veränderten Passungsverhältnissen zwischen heterogenen Bewegungsbiografien von Schülern/innen und traditionellen Schulsportkonzepten.

  • Im Schwerpunkt der Forschung zu Lernortkooperationen entstehen Fallstudien zum Umgang mit Paradoxien im Verbundsystem Schule-Leistungssport, zum Passungsverhältnis Milieu und Schule bei besonders Begabten im Sport und zur individuellen Klärung und Bearbeitung von Entwicklungszielen und –aufgaben in der Lernbiografie (leistungs)sportlicher Talente. Der Schwerpunkt wird durch Begleitstudien zur Unterrichtsentwicklung in den Gelegenheitsstrukturen sportbetonter Schulen sowie Eliteschulen des Sports ergänzt.
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