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Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist das univer­sitäre Meeresforschungsinstitut in Niedersachsen mit Standorten in Oldenburg und Wilhelmshaven. Das Institut ist multidisziplinär ausgerichtet und hat seine Kernkompetenzen in der Chemie (Geochemie, Biogeochemie), Biologie (Mikrobiologie, Planktologie) und Physik/Modellierung.

Im Rahmen der durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschergruppe

Spatial community ecology in highly dynamic landscapes:
from island biogeography to metaecosystems (DynaCom)

ist in der AG "Marine Sensorsysteme" (www.icbm.de/marine-sensorsysteme) am Standort Wilhelmshaven zum 01.01.2019 die Stelle

einer Ingenieurin / eines Ingenieurs (Dipl. Ing. (FH) / Bachelor (Uni/FH))
(Entgeltgruppe 11 TV-L)

befristet bis 31.12.2021 zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Bei erfolgreicher Verlängerung des Projekts besteht die Möglichkeit auf eine Verlängerung von weiteren drei Jahren.

In der Forschergruppe DynaCom soll das Zusammenspiel von regionalen Prozessen (Ausbreitung, Kolonisierung) und lokalen Interaktionen (Konkurrenz, trophische Interaktionen) analysiert werden, um die Dynamik der Gemein­schaftszusammensetzung von Inselökosystemen zu bewerten. Die Forschergruppe befasst sich sowohl mit terrestri­schen als auch mit küstennahen Meeresgemeinschaften. Die Arbeiten umfassen neben Feldbeobachtungen auch ein groß angelegtes Feldexperiment, Modellierungen und Datenanalysen. Die Forschergruppe wird koordiniert durch die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und wird eng mit Partnern der Technischen Universität München, des Senckenberg Instituts in Frankfurt und Wilhelmshaven, der Universität Frankfurt, der Universität Göttingen, der Universität Münster und des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig zusam­menarbeiten.

Es ergeben sich folgende Aufgabenbereiche:

  • Etablierung und Betreuung von (semi-)autonomen Messsystemen zur kontinuierlichen Erfassung abiotischer Parameter; Aufbau eines Sensor-Netzwerks an bestehenden experimentellen Inseln im Rückseitenwatt der Insel Spiekeroog
  • Datenmanagement und Qualitätssicherung der erhobenen Langzeitdaten
  • Planung, Durchführung und Auswertung der Entnahme abiotischer Parameter
  • enge Zusammenarbeit mit den Partnern bezüglich Koordination, Planung und Durchführung von Feld­kampagnen mit Bezug auf die experimentellen Inseln; Betreuung und Wartung der experimentellen Inseln; Durchführung administrativer Formalitäten (z.B. Genehmigungen); Kommunikation mit Behörden; Schulung für alle an den Feldarbeiten beteiligten Personen

Gesucht wird ein/e selbstständig arbeitende/r, teamfähige/r und kommunikationsstarke/r Mitarbeiter/in mit Verant­wortungs- und Qualitätsbewusstsein sowie hoher sozialer Kompetenz, Eigenständigkeit und Organisationsfähigkeit.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom [FH], Bachelor (Uni/FH) im Bereich Umwelt­technik, Umweltingenieurwesen, Biotechnologie, Sensorik, Umweltwissenschaften oder verwandter Disziplinen.
Die beschriebene Stelle erfordert Fachkenntnisse und mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung von Sensor­systemen und Einsatz von Feldsensoren für die operationelle Bestimmung physikalisch-biogeochemischer Para­meter in Küstengewässern.
Darüber hinaus werden mehrjährige Erfahrungen mit Datenqualitätssicherung und Datenarchivierungsverfahren gefordert. Es sind Erfahrungen in der Feldkampagnenplanung sowie Genehmigungsverfahren erforderlich sowie in der selbstständigen Planung, Koordination und Durchführung von Feldkampagnen auch mit größeren Gruppen.
Die Bereitschaft und Eignung zur Teilnahme an mehrtägigen Feldexpeditionen sowie eine sehr gute Beherrschung der englischen Sprache und gängigen Datenverarbeitungsumgebungen (z.B. Matlab, R, Word, Excel) werden vorausgesetzt.
Weiterhin von Vorteil sind vertiefte Kenntnisse im Umgang mit marinen Datenbank- bzw. Archivumgebungen wie z.B. Pangaea sowie Kenntnisse im Umgang mit Geoinformationssystemen (z.B. ArcGIS). Kenntnisse in der Biodiversi­tätsforschung sind von Vorteil.

Die Carl von Ossietzky Universität fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen (mit Lebenslauf und Zeugnissen bzw. Qualifikationsnachweisen) richten Sie bitte bevorzugt per Email (nur eine Datei, bis max. 5 MB) oder postalisch bis zum 24.09.2018 an: Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), z. Hd. Ursel Gerken, Schleusenstr. 1, 26382 Wilhelmshaven oder ursel.gerken@uni-oldenburg.de.

Christina Oswald (Stand: 23.09.2018)