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An der Universitätsklinik für Augenheilkunde, Labor für Experimentelle Ophthalmologie, Universitätsmedizin Oldenburg, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
E13 TV-L Vollzeit

befristet für die Dauer von drei Jahren. Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet.

Der Schwerpunkt des Labors für Experimentelle Ophthalmologie liegt im Bereich der regenerativen Medizin der Augenoberfläche und der Tränendrüse sowie der Entwicklung neuer Ansätze zur Augenoberflächen- und Tränendrüsenregeneration. Ziel ist es, eine funktionelle künstliche Tränendrüse mittels Geweberekonstruktion im Labor zu entwickeln. Den Schwerpunkt des Projektes stellt die Etablierung eines dreidimensionalen Tränendrüsen-Gewebekonstruktes mit zusätzlicher Re-Vaskularisierung und Re-Innervation dar. Methodisch kommen dabei schwerpunktmäßig Zellkultur-basierte Methoden, histologische und immunhistologische Verfahren, Nachweisverfahren auf RNA (qrtPCR) und Proteinebene (Westernblot, ELISA), tierexperimentelle Untersuchungen, in vitro 3D Geweberekonstruktion mittels Bioreaktoren sowie elektronenmikroskopische Verfahren zum Einsatz.

Das Aufgabenprofil umfasst:

  • Entwicklung von Hypothesen und Studiendesigns
  • Auswertung und Interpretation von Daten
  • Entwicklung technischer Lösungen und deren Anwendung
  • Erstellen wissenschaftlich-medizinischer Publikationen
  • Teilnahme an Kongressen und Präsentation von Daten
  • Betreuung von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden
  • Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • verantwortungsvolles selbstständiges Arbeiten sowie ein hohes Maß an wissenschaftlichem Engagement
  • Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:

  • ein vielfältiges, anregendes und anspruchsvolles Tätigkeitsgebiet in der translationalen medizinischen Forschung
  • ein wertschätzendes, kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld
  • die Möglichkeit zu selbstbestimmtem Arbeiten und eigener wissenschaftlicher Schwerpunktsetzung
  • die Etablierung eigener Folge-Projekte in diesem Bereich im weiteren Verlauf
  • die Möglichkeit zur akademischen Qualifikation (Habilitation)
  • Nachwuchsförderung (z. B. durch Fort- und Weiterbildungsangebote)
  • flexible familienfreundliche Arbeitszeiten
  • VBL-Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst

Wir bieten Kandidaten mit universitären Ambitionen die Möglichkeit zur Habilitation in einer aufstrebenden Institutionen und einem wissenschaftlich aktiven und interaktiven universitären Umfeld.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben einem abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudium in einem naturwissenschaftlichen Fach oder verwandten Fächern (z. B. Pharmakologie) der Abschluss einer einschlägigen Promotion in einem zell-, molekularbiologischen oder biotechnologischen Hintergrund, Publikationserfahrung (vorzugsweise im Bereich Medizin), Grundkenntnisse in (medizinischer) Statistik sowie Teamgeist und Freude an interdisziplinärer Arbeit. Wünschenswert sind Erfahrungen in der Betreuung von Studierenden und in der Durchführung von Lehrveranstaltungen.

Neben allgemeinen zellbiologischen, molekularbiologischen und biochemischen Kenntnissen wird insbesondere die praktische Umsetzung von Routineverfahren der Zellkultur, Histologie, Immunhistologie, der semiquantitativen Expressionsanalyse mittels realtime PCR und gängiger DNA- und Proteinnachweisverfahren in einer sicheren und routinierten Weise erwartet. Erfahrungen im Bereich der in vitro 3D Geweberekonstruktion mittels Bioreaktoren sind von Vorteil. Tier- und/oder humanexperimentelle Forschungserfahrung und eine erfolgreiche Publikationstätigkeit sind ebenfalls erwünscht, jedoch nicht zwingend notwendig. Die grundsätzliche Bereitschaft zum tierexperimentellen Arbeiten wird jedoch zur erfolgreichen Erfüllung der Aufgabenstellung erwartet. Das Interesse, technische Lösungen zu entwickeln und anzuwenden, wird ebenfalls erwartet. Die Bereitschaft zur Betreuung von Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden ist neben der Beteiligung an der Lehre Voraussetzung. Ebenso werden ein ausgeprägter Teamgeist und gute Kommunikationsfähigkeit erwartet.

Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind schriftlich oder per E-Mail bis zum 31.05.2019 zu richten an Dr. Sonja Mertsch, Leitung des Labors für Experimentelle Ophthalmologie, Universitätsklinik für Augenheilkunde, Medizinischer Campus Universität Oldenburg, Carl-von-Ossietzky-Straße 9 - 11, Gebäude W34, 26129 Oldenburg, E-Mail Sonja.Mertsch@ojxqvuni-olnlofwdenburg.dpygr2e.

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Christfnvina Oswald (chei7bori5uogstinw3sxa.oswaldhv@uotx3nol.dd/de) (Stand: 21.05.2019)