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Die Arbeitsgruppe "Technische Chemie 1" (Prof. Dr. M. Wark - Photokatalyse & Nachhaltige Rohstoffnutzung) des Instituts für Chemie der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg sucht zum 01.03.2020 oder später mit Laufzeit bis zum 31.01.2023

2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen / Doktorand/innen (m/w/d)
(50 % TV-L E 13).

Die zu besetzenden Stellen sind Teil eines Gemeinschaftsprojektes des BMBF zum Thema "PRODIGY - PROzessentwicklung in Der Gas-Feststoff PhotokatalYse für die Reduktion von CO2". Hierbei soll unter Verwendung potentiell nachhaltig gewinnbarer Katalysatoren und Additive die Validierung einer neuen Rohstoffbasis untersucht werden, welche die Nutzung von CO2 als Rohstoff in einem photokatalytischen Recyclingprozess vorsieht. Die Untersuchungen werden in Kooperation mit Gruppen am LIKAT in Rostock, der TU Berlin, dem Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie in Berlin sowie dem KIT in Karlsruhe durchgeführt.

Die Aufgaben der beiden zu besetzenden Stellen sind wie folgt gesplittet:

  1. (i) Synthese von nanostrukturierten und mesoporösen Kohlenstoffnitrid-Pulvern sowohl über templatbasierte als auch templatfreie Methoden und (ii) deren Modifizierung mit funktionellen Gruppen direkt während der Synthese oder postsynthetisch.
  2. (i) Erzeugung von geordnet-mesoporösen bzw. hierarchisch makroporös/mesoporösen TiO2-Dünnfilmen bzw. TiO2-Pulvern, (ii) Abscheiden von metallischen, plasmonen-resonanten Nanopartikeln in den Poren zur Erzeugung einer Absorption von sichtbarem Licht, (iii) Herstellung von Elektroden, (iv) (photo)elektrochemische Impedanzspektroskopie zur Charakterisierung der erzielbaren Photoströme.

Beide Stellen haben folgende weitere gemeinsame Aufgaben: (i) Charakterisierung der synthetisierten Festkörperproben mittels u.a. Festkörper-NMR-, UV-Vis-, IR-, XP-Spektroskopie, TPO- und TPD-Messungen, Physisorption/Chemisorption und Elektronenmikroskopie, (ii) Test der photokatalytischen Aktivität der Materialien in der Wasserspaltung sowie der Reduktion von CO2 bzw. organischen Molekülen, (iii) Kooperation mit den Projektpartnern, z.B. zur Bestimmung von Ladungsträgerkonzentrationen, -lebensdauern etc. und (iv) Dokumentation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Einstellungsvoraussetzung ist ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss in Chemie, Physik oder Materialwissenschaften. Bewerber/innen sollten Laborerfahrung mit den genannten Methoden und sehr gute Kenntnisse in mehreren der Bereiche: Materialsynthese und ‑charakterisierung, Photokatalyse, Elektrochemie sowie Technische Chemie mitbringen.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 25.02.2020 unter Angabe Ihres bevorzugten Aufgabenpakets gerne in elektronischer Form an:
Frau Nicole Lenkering, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät V, Technische Chemie 1, nicole.lwlenkexqtring@uni-o+zi5ldenbklvkurg.debpzwq.

Ausdrucken

Chrihastd7yuina Oswaaejy5ldqd7 (chri4vstxwina.oswald@uol.de) (Stand: 18.02.2020)