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Am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist in der Arbeitsgruppe Organische Geochemie vorbehaltlich der Bewilligung des Projektes die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)
(E13 TV-L, 65 %)

zum 01.04.2020 für die Projektlaufzeit von 3 Jahre zu besetzen.

Die Umweltbelastung durch Plastik, insbesondere durch Partikel << 1 mm, hat sich zu einem globalen Problem entwickelt. Während zahlreiche Studien das Vorkommen von Mikroplastik belegen und inzwischen zahlreiche analytische Methoden etabliert worden sind, besteht nun der Bedarf nach einem umfassenderen, mechanistischen Verständnis von Eintragsquellen, Transportwegen, Vorkommen und Verbleib speziell von sehr kleinen bis in den nano-Bereich hineinreichenden Partikel. Die Stelle ist Bestandteil des interdisziplinären und internationalen JPI-Oceans-Verbundprojektes FACTS (Fluxes and Fate of Microplastics in European Waters), das national durch das BMBF gefördert wird.

Zentrale Aufgaben im Projekt sind die Probenahme sowie die qualitative und quantitative Analyse verschiedener Mikroplastikarten einschließlich Reifenabrieb in Proben aus Wassersäule, Sediment und Sinkstofffallen. Dies wird flankiert durch Mesokosmen-Studien sowie methodische Entwicklungen zur Nanoplastikanalyse. Die Anstellung bietet im Rahmen des Projekts die Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion). Es besteht die Möglichkeit, an der Oldenburger Graduiertenschule OLTech teilzunehmen.

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom(Uni)) der Analytischen Chemie, Umweltwissenschaften oder einer ähnlichen Disziplin mit überdurchschnittlich gutem Abschluss. Unbedingt erforderlich sind außerdem fundierte chemisch-analytische Erfahrungen, die Kenntnisse zur Probenahme, Probenvorbereitung, chromatographischen Prozessen und insbesondere eine ausgewiesene Expertise in der Analyse von Mikroplastik mit Hilfe der Pyrolyse-Gaschromatographie-Massenspektrometrie einschließen. Außerdem ist eine Seetauglichkeit zur Teilnahme an Forschungsausfahrten erwünscht. Bewerber(innen) sollten in einem hohen Maß selbstständig arbeiten können, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse haben, diskussionsfreudig und aufgeschlossen gegenüber interdisziplinärer Zusammenarbeit sein, über Organisationstalent verfügen und in der Lage sein, auch mit NGOs und außeruniversitären Interessengemeinschaften zu kommunizieren.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Schriftliche Bewerbungen (mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen, ggf. Publikationen) senden Sie bitte bis zum 28.02.2020 per E-Mail (1 pdf-Datei, max. 10 MByte) an Dr. Barbara Scholz-Böttcher (bsb@icbrbfqxm.d+4e) oder per Post an Dr. Barbara Scholz-Böttcher, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), AG Organische Geochemie, Postfach 2503, 26111 Oldenburg.

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Christ45xreina Oswrihaldraqk (chrisbolvtikufkkna.oswald@uol.da8sze) (Stand: 18.02.2020)