Navigation

« Zurück zur Übersicht


Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Institut der Universität Oldenburg mit Standorten in Oldenburg und Wilhelmshaven. Es ist das einzige universitäre Institut in Niedersachsen, das sowohl in der Forschung als auch in der Lehre breite Bereiche der Meereswissenschaften abdeckt. Über 20 Arbeitsgruppen verschiedener naturwissenschaftlicher Disziplinen - darunter Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Ingenieurwissenschaften - gehören zum Institut. Das ICBM betreibt das Küstenobservatorium Spiekeroog und ist Heimatinstitut des Forschungsschiffes Sonne.

Am ICBM ist im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Juniorprofessur (m/w/d) für Biogeochemische Ozeanmodellierung
(BesGr. W1 mit Tenure Track)

zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt bei Vorliegen der allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von zunächst drei Jahren. Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist bei positiver Evaluation vorgesehen. Nach Ablauf der Befristung ist bei positiver Begutachtung die Übernahme auf eine W2-Professur im Rahmen der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen.

Es wird ein/e Meereswissenschaftler/in mit ausgeprägter Kompetenz in der biogeochemi­schen Modellierung global relevanter Prozesse gesucht. Die Juniorprofessorin / der Juniorprofessor soll in Zusammenarbeit mit experimentellen und modellierenden Arbeitsgruppen ökologische und biogeochemische Modelle entwickeln und in globale Ozeanzirkulationsmodelle implementieren. Der Transport und die mikrobielle Umsetzung klimarelevanter Substanzen in den Weltozeanen im Kontext vergangener und zukünftiger Klimaänderungen sollen im Mittelpunkt stehen. Es wird erwartet, dass die Bewerberin / der Bewerber zukünftige, interdisziplinäre Forschungsverbünde des ICBM mit entwickelt und sich an gemeinsamen Forschungsinitiativen beteiligt.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 30 Niedersächsisches Hochschulgesetz. Gefordert sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogisch-didaktische Eignung und die besondere Befähigung zu vertiefter selbständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben. Zudem werden begutachtete wissenschaftliche Publikationen in internationalen Fachzeitschriften und internationale Forschungserfahrung vorausgesetzt. Erfolgreiches Einwerben von Forschungsgeldern ist wünschenswert.

Zur Erhöhung des Frauenanteils sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Stelle ist bei Bedarf teilzeitgeeignet.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Lehrerfah­rung, Überblick über die aktuelle Forschung, Drittmittel und Preise, Zeugnisse und Urkunden) sowie ein Exposé zur geplanten Forschung und Lehre am ICBM (5 Seiten) sind formatiert in einem PDF-Dokument bis zum 21.06.2020 zu richten an die Carl von Ossietzky Universität, zu Händen des Direktors des ICBM (diq7p1rektf/dvyor@icbpukm.1yy0+de8lce).

Ausdrucken

Chrk1rrristina Oswaf3a5ldyef0x (chripjstina.oswayv+xsld@ursxeyol.ovude) (Stand: 26.05.2020)