Navigation

Stellenangebote

« Zurück zur Übersicht


In der Fakultät IV - Human- und Gesellschaftswissenschaften ist am Institut für Geschichte, Abteilung Geschichte Europas der Neuzeit mit Schwerpunkt Osteuropa zum 1. Januar 2021 die Stelle für eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)
(Entgeltgruppe TV-L E13)

im Umfang von 80 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 31,84 Std./Wo.) befristet für drei Jahre zu besetzen. Es wird Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifikation (Habilitation) gegeben.

Sie arbeiten im Rahmen des sich im Aufbau befindlichen Forschungsschwerpunktes "Imperiale Biographien in den Vielvölkerreichen Osteuropas im langen 19. Jahrhundert". Der Forschungsschwerpunkt zielt darauf ab, imperiale Biographien als Schnittstellen von individuellen Lebenswirklichkeiten und den spezifischen Reichsstrukturen zu erforschen. Damit stehen die Wechselwirkungen von transregionalen Mobilitätsmustern, Austauschbeziehungen und Akteursperspektiven in den Vielvölkerreichen Osteuropas im langen 19. Jahrhundert im Zentrum des Projektschwerpunktes.

Aufgaben:

  • Forschungen zu "Imperialen Biographien" im Sinne des Projektschwerpunktes mit einem Fokus auf das Russische Reich und das russische Teilungsgebiet Polen-Litauens in der Periode ca. 1850-1914
  • Anfertigung einer Monographie im Rahmen des Forschungsschwerpunktes
  • Lehre im Umfang von derzeit 3,2 LVS im Bereich der Abteilung Geschichte Europas der Neuzeit / Schwerpunkt Osteuropa, einschließlich der damit verbundenen Aufgaben der Organisation, Vorbereitung und Nachbereitung und einer Beteiligung an der Prüfungstätigkeit
  • Mitarbeit bei den organisatorischen Aktivitäten der Abteilung (Kolloquien, Tagungen, Projektanträge etc.)
  • Wissenschaftskommunikation im internationalen universitären und außeruniversitären Kontext
  • Projektkoordination innerhalb des zukünftigen Forschungs- und Projektteams
  • Einrichten einer Forschungsdatenbank und deren Web-Repräsentation

Voraussetzungen:

  • hervorragende wissenschaftliche Qualifikation: ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Geschichtswissenschaft sowie eine überdurchschnittliche Promotion in der Neueren und Neuesten Geschichte mit Spezialisierung auf die russisch-sowjetische Geschichte
  • Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Russisch und Polnisch
  • Kenntnisse der russisch-imperialen Geschichte im langen 19. Jahrhundert
  • nachgewiesene Erfahrung mit der Quellenrecherche in russischen und polnischen Staatsarchiven und Bibliotheken
  • durch Publikationen nachgewiesene Vertrautheit mit kulturwissenschaftlichen und Biographie-historischen Ansätzen
  • Erfahrungen in der akademischen Lehre
  • Vertrautheit mit Web-Technologien wie z.B. Java EE sowie Kenntnisse in SQL

Was wir bieten:

  • die Integration in eine junge und dynamische Universität mit der Möglichkeit zur Mitarbeit in zahlreichen interdisziplinären Forschungsaktivitäten
  • ein Qualifikationsprogramm, welches sowohl die eigene Forschungstätigkeit fachwissenschaftlich und kompetenzorientiert unterstützt als auch eine breite, berufliche Anschlussfähigkeit in außeruniversitäre Bereiche
  • eine Graduiertenakademie mit einem breiten Angebot zur Karriereentwicklung

Die Carl von Ossietzky Universität strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugniskopien, dem Manuskript der Dissertation bzw. die Publikation sowie einem Verzeichnis von Veröffentlichungen werden in elektronischer Form als eine PDF-Datei unter dem Kennwort "Imperiale Biographien Osteuropa" bis zum 31.10.2020 erbeten an: Prof. Dr. Malte Rolf, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät IV, Human- und Gesellschaftswissenschaften, Institut für Geschichte, 26111 Oldenburg, geschichte@uol.de. Fragen zum Projekt beantwortet gerne Prof. Dr. Malte Rolf (malt0koe.rolf@svuol.dezo) .

Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden können. Reisekosten, die im Rahmen der Vorstellungsgespräche entstehen, können ebenfalls nicht erstattet werden.

Ausdrucken

Christina Ofnkeswaldz/a7 (christc/xina.osway9ld@uol.de) (Stand: 27.10.2020)