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Im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojektes "Selektive Entfernung monovalenter Ionen aus salzhaltigen Wässern für die Grundwasseranreicherung und Trinkwasseraufbereitung - innovatION" ist eine Stelle zur Promotion an der Fakultät V, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Arbeitsgruppe Hydrogeologie und Landschaftswasserhaushalt zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Laufzeit von drei Jahren zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Doktorand*in (m/w/d)

(13 TV-L mit 65% der regulären Arbeitszeit)

Die Arbeitsgruppe Hydrogeologie und Landschaftswasserhaushalt befasst sich mit hydraulischen und hydrochemischen Prozessen in der aquatischen Umwelt, insbesondere mit den Wechselwirkungen zwischen Oberflächenwasser und Grundwasser, Küstenhydrogeologie, Wasser in Ökosystemen und dem Verhalten von Schadstoffen im Grundwasser.

Auf Grund des global ansteigenden Wasserbedarfs und den sinkenden zur Verfügung stehenden Süßwasserressourcen besteht ein weltweites Interesse an effizienten Entsalzungsverfahren. Das Ziel des Projekts innovatION ist die Entwicklung eines energieeffizienten, selektiven, membranbasierten Entsalzungsverfahrens zur gezielten Entfernung monovalenter Ionen aus salzhaltigem Grund- und Oberflächenwasser sowie die Überprüfung potenzieller Anwendungen und Einsatzgebiete unter Berücksichtigung wasserchemischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte.

Die Membranentwicklung ist Gegenstand der Untersuchungen der Projektpartner (u.a. Verfahrenstechnik der Technischen Universität Dresden und Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden). Im Rahmen der ausgeschriebenen Stelle sollen Effekte, welche bei der Verwendung der teilentsalzten Produktwässer in der Trinkwasseranreicherung, bei der Einleitung in Oberflächengewässer sowie bei der Grundwasseranreicherung zu erwarten sind, anhand von Laborversuchen und numerischen Modellierungen studiert werden. Potentielle Wechselwirkungen zwischen Produktwässern und Gestein bei einer Grundwasseranreicherung werden mit Hilfe von Bodensäulenversuchen untersucht. Mit PHREEQC-2 und PHT3D sollen numerische Modellierungen durchgeführt werden, wobei einfache generische Mischungsmodelle, eine Modellierung der Säulenversuche sowie die Modellierung eines fiktiven Anreicherungsstandorts vorgesehen sind.

Voraussetzung für die Einstellung ist ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Master oder Diplom) in Geo- oder Umweltwissenschaften, Wasserbau, Umweltmodellierung oder ein vergleichbarer Abschluss. Es sollten Erfahrungen mit experimentellen Laborarbeiten (z.B. Säulenversuchen) vorliegen. Kenntnisse in der hydrochemischen Modellierung, sowie ein großes Interesse an Hydrogeologie und Umweltwissenschaftlichen Fragestellungen werden erwünscht. Gesucht wird eine Person mit einer ausgeprägten Team- und Kooperationsfähigkeit sowie einem großen Interesse am eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung inklusive Lebenslauf und Zeugniskopien vorzugsweise als Email in einem Dokument als pdf-Datei mit dem Betreff „innovatION“ bis zum 28.02.2021 an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät V, D-26111 Oldenburg, z.H. Prof. Dr. Gudrun Massmann: .

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(Stand: 25.02.2021)