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Am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d)

für die Anwendung von Hochfeld-NMR in meereskundlichen Forschungsprojekten

(Entgeltgruppe 13 TV-L, 100 %, unbefristet)

zu besetzen.

Die Stelle ist für eine Teilzeitbeschäftigung geeignet.

Aufgaben in der Lehre

Durchführung von Lehrveranstaltungen in den Meereswissenschaften in deutscher und englischer Sprache, einschließlich der Organisation, Vorbereitung und Nachbereitung, die Vermittlung von Fachwissen und praktischen Fertigkeiten sowie Studienberatung und Abnahme von Prüfungen. Betreuung von Bachelor- und Masterabschlussarbeiten sowie von Promovierenden.

Aufgaben in der Forschung

Entwicklung und Betreuung wissenschaftlicher Forschungsprojekte, die insbesondere in der Applikation von Hochfeld-NMR in den Meereswissenschaften und der marinen Biogeochemie angesiedelt sind.

Dies schließt ein:

  • Eigenverantwortliche Durchführung wissenschaftlicher Studien im o.g. Forschungsbereich
  • Entwicklung und Einwerbung von Drittmittelprojekten (z.B. DFG, BMBF) im erwähnten Forschungsbereich. Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber beantragt, organisiert und betreut eingeworbene Forschungsprojekte eigenverantwortlich, einschließlich der Publikation der Ergebnisse in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften.
  • Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse auf internationalen Fachtagungen sowie Ausbau von Kontakten und wissenschaftlichen Kooperationen innerhalb der Universität und auf internationaler Ebene.
  • Wissenschaftliche Beratung in Fragen der Anwendung von Hochfeld-NMR in den Meereswissenschaften, sowie in der multivariaten statistischen Auswertung der Datensätze. Betreuung (inter)nationaler Kooperationspartner, die an dem Hochfeld-NMR arbeiten, Einführung in die Arbeits- und Funktionsweise.
  • Anleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere in Zusammenhang mit der Erstellung von Studienarbeiten, Bachelor- bzw. Masterarbeiten und Doktorarbeiten; wissenschaftliche und technische Unterstützung von Post-Docs.
  • Teilnahme an und Organisation von meereskundlichen Expeditionen.
  • Entwicklung neuer und Weiterentwicklung bestehender Applikationen der Hochfeld-NMR in den Meereswissenschaften.
  • Wissenschaftliche Interpretation hochkomplexer molekularer Datensätze, die mit Hochfeld-NMR und ultrahochauflösender Massenspektrometrie gewonnen wurden.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Einschlägiges abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Uni)/Master) in Geochemie, Meeres- oder Umweltwissenschaften.
  • Promotion (Dr. rer. nat.) in der organischen Geochemie.
  • Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen in der Forschung und Lehre im Bereich der marinen organischen Geochemie oder chemischen Ozeanographie.
  • Internationales Profil, z.B. durch mehrjährige Forschungsaufenthalte im Ausland.
  • Erfahrung in der eigenständigen Einwerbung von Drittmitteln.
  • Sehr gute Publikationsleistung in internationalen Fachzeitschriften.
  • Gutachtertätigkeit für internationale Fachzeitschriften.
  • Organisation von Sessions bei internationalen Fachtagungen.
  • Mehrjährige Erfahrung in der molekularen Analyse hochkomplexer natürlicher organischer Mischungen mit Hilfe ultrahochauflösender Methoden, insbesondere FT-ICR-MS und Hochfeld-NMR.
  • Ausgewiesene Expertise in der Anwendung von multidimensionaler Hochfeld-NMR in der marinen Biogeochemie.
  • Gute analytische und statistische Kenntnisse.
  • Erfahrung in der Anleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mehrjährige Erfahrung und hohe Qualität in eigenständiger Hochschullehre, z.B. ausgewiesen durch formelle Evaluationen durch Studierende.
  • Aktive Teilnahme an internationalen Expeditionen auf Forschungsschiffen.
  • Englische und deutsche Sprachkenntnisse: verhandlungssicher in Wort und Schrift. Wir wünschen uns eine engagierte Person mit ausgeprägten Kommunikations- und Kontaktfähigkeiten, Verantwortungsbereitschaft, Organisationsgeschick und der Bereitschaft, sehr selbstständig sowie im Team zu arbeiten.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, Qualifikationsnachweisen (Abschlusszeugnisse), Forschungsstatement (1 Seite) sowie Namen und Kontaktinformationen von bis zu drei Referenzen sind bis zum 11.04.2021 per E-Mail in einem einzigen PDF an Susanne Wendeling () mit dem Betreff "MW-NMR" zu richten. 

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(Stand: 05.01.2021)