Stellenangebote

Die Universität Oldenburg engagiert sich für Gleichstellung, Diversität, Inklusion und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt und seit 2004 als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, ethnischer und sozialer Herkünfte, Religionen, geschlechtlicher Identitäten, sexueller Orientierungen und Altersstufen.

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Stellenausschreibung / Job advertisement

In der Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist zum 01.04.2023 die Stelle

einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters (Postdoc; m/w/d)
(E13 TV-L, 100%)

befristet für 3 Jahre zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Das von der DFG geförderte Forschungsprojekt Osteuropäische Live-in Hilfen in häuslichen Versorgungstriaden bei Demenz: informelle Versorgungskonzepte, Kommunikationsmacht und Sorgeverantwortung ist eine Kooperation der Universität Oldenburg mit dem Forschungsbereich Kommunikationskulturen am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) Essen. Innerhalb des Verbundes leitet Dr. Milena von Kutzleben (Universität Oldenburg) den Schwerpunkt ‚Informelle Versorgungskonzepte‘, Prof. Dr. Mark Schweda (Universität Oldenburg) den Schwerpunkt ‚Sorgeverantwortung und Ethik‘, der Schwerpunkt ‚Kommunikationsmacht und Demenz‘ wird von Prof. Dr. Jo Reichertz (KWI) geleitet.

In dem Projekt wird die Triade aus der Person mit Demenz, den Angehörigen und wechselnden Live-in Hilfen untersucht. Der Fokus liegt auf der Rekonstruktion der Kommunikations- und Interaktionsprozesse in dieser Konstellation. Dabei werden soziologische/ kommunikationswissenschaftliche, versorgungswissenschaftliche und ethische Perspektiven miteinander verknüpft. Setting der Untersuchung sind die Privathaushalte der betroffenen Personen mit Demenz.

Die ausgeschriebene Stelle ist im Projektschwerpunkt ‚Informelle Versorgungskonzepte‘ (Dr. Milena von Kutzleben) angesiedelt. Hier wird der Frage nachgegangen, wie die Ausgestaltung des Arrangements in der Triade ausgehandelt wird und welche Deutungsmuster, Sorgekonzepte, Vorstellungen guter Versorgung bei Demenz und moralischen Perspektiven den Versorgungsarrangements zugrunde liegen?

Ihre Aufgaben:

  • Die operative Leitung des Schwerpunkts ‚Informelle Versorgungskonzepte‘ sowie Durchführung der Feldarbeit (inkl. Rekrutierung von Teilnehmenden, Datenerhebung und -auswertung),
  • Koordination der Zusammenarbeit der drei Projektschwerpunkte,
  • Organisation von Projektworkshops und -tagungen sowie Öffentlichkeitsarbeit.
  • Projektadministration,
  • die Publikation der im Projekt generierten Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften mit Peer Review und die Präsentation dieser Ergebnisse auf nationalen und internationalen Kongressen.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Uni)/Master) im Bereich Versorgungsforschung, Public Health, Pflegewissenschaft, Soziologie, Pädagogik oder eines verwandten Fachgebiets,
  • eine abgeschlossene oder kurz vor Abschluss stehende Promotion,
  • Erfahrung in der Publikation und Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten,
  • sehr gute Kenntnisse und nachgewiesene Erfahrung in der Anwendung qualitativer Methoden der empirischen Sozialforschung, insbesondere in qualitativer Inhaltsanalyse, rekonstruktiven (hermeneutischen) Verfahren und/oder ethnographischen und Beobachtungsverfahren sowie in der Anwendung entsprechender Software (z. B. MAXQDA, ATLAS.ti, f4transkript),
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Wünschenswert ist:

  • Ein starkes Interesse an demenzbezogener Versorgungsforschung,
  • Erfahrung in Feldforschung und Interviewführung mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen,
  • Erfahrung und Freude an der Arbeit in multidisziplinären Teams und die Bereitschaft, sich auf die verschiedenen Perspektiven im Projektteam einzulassen,
  • Erfahrung im wissenschaftlichen Projektmanagement,
  • Kenntnis einer osteuropäischen Sprache.
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Position in einem spannenden Forschungsprojekt in einem interdisziplinären, freundlichen Team. Gleichzeitig legen wir Wert auf eine aktive Diskussionskultur und teamorientierte Zusammenarbeit. Das Department für Versorgungsforschung in Oldenburg bietet ein attraktives Umfeld für die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Karriere. Zudem zeichnet sich die Universität Oldenburg durch flexible Arbeitszeiten und Familienfreundlichkeit aus. Die Stelle ist prinzipiell teilzeitgeeignet. Oldenburg bietet als wachsende Stadt ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld.

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Weitere Auskünfte zu der Stelle und zum Projekt erteilt Ihnen gerne Frau Dr. Milena von Kutzleben, Leitung des Gesamtprojekts, unter der Telefon-Nr. 0441/798 4540 oder per E-Mail:

Bewerbungen (mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen/Qualifikationsnachweisen und einer Schriftprobe) richten Sie bitte bevorzugt per E-Mail als eine zusammenhängende PDF-Datei mit Nennung des Stichwortes "TriaDe Versorgungskonzepte" bis zum 05.12.2022 an

Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht übernommen. Schriftliche Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein frankierter Rückumschlag beigefügt ist.

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(Stand: 17.11.2022)