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Semester:

4.02.054 Religiöse Migrationen im östlichen Europa


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Bitte kombinieren Sie dieses Seminar mit der Vorlesung 4.02.050.

Im östlichen Europa, aus dem östlichen oder ins östliche Europa migrieren Menschen seit vielen Jahrhunderten aus religiösen Motiven: auf der Flucht vor Ausgrenzung und Verfolgung, oder auf der Suche nach einem imaginierten „gelobten Land“. Beispiele für solche Wanderungen sind der Exodus der aschkenasischen Juden ins spätmittelalterliche Königreich Polen, die Auswanderung der Böhmischen Brüder aus dem Königreich Böhmen und der Markgrafschaft Mähren, der Zug der Salzburger Protestanten nach Ostpreußen, die Aufnahme russisch-orthodoxer Altgläubiger (Lipovaner) in den Donaufürstentümern Walachei und Moldau sowie im Osmanischen Reich und die Flucht von muslimischen Krim-Tataren aus der ins Russländische Reich eingegliederten Krim im ausgehenden 18. Jahrhundert in die osmanische Dobrudscha. Manche Gruppen, wie etwa die ursprünglich aus Friesland stammenden Mennoniten, haben im Laufe der Jahrhunderte aufgrund ihrer religiösen Überzeugungen eine globale Migrationsgeschichte absolviert, die über das Königliche Preußen und das Russländische Reich bis nach Südamerika oder in die USA geführt hat.
Was bedeutet Migration aus religiösen Gründen für die betroffenen Menschen, was für die aufnehmenden Gesellschaften? Welche Stereotypen und Vorurteile werden in den jeweiligen Prozessen wirksam? Welche sozialen, politischen, rechtlichen und mentalen Voraussetzungen hatten die einzelnen Migrationen? Was haben sie in den jeweiligen Aufnahmeländern bewirkt?

DozentIn

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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Webmaster (Stand: 10.09.2018)