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Semester: Sommersemester 2020

3.01.041 Lyrik in Biedermeier und Vormärz -  


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 12:00 - 14:00, wöchentlich (15.04.2020 - 15.07.2020)

Beschreibung

Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.042 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert.
Die Anmeldung ist möglich ab 28.02.2020, 8 Uhr. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/


Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist von einem Gegensatz geprägt, der sich in der Literaturgeschichtsschreibung bis heute als Alternative von „Vormärz“ oder „Biedermeier“ manifestiert. Er gründet in zwei unterschiedlichen zeitgenössischen Bewertungen der historischen Situation nach 1815, denen allerdings eines gemeinsam ist: das Bewusstsein einer Umbruchs- und Krisensituation. Im Seminar werden wir den Spannungen dieser Zeit anhand ausgewählter lyrischer Texte nachgehen, die sich einerseits – auch im Anschluss an die national aufgeladene Lyrik der Befreiungskriege (Arndt) – bewusst politisch positionieren (Herwegh, Heine, Freiligrath) und dabei auch die sozialen Widersprüche der Zeit in den Blick nehmen (Weerth). Auf der anderen Seite stehen Texte, die ganz andere Dinge erkunden, etwa Wahrnehmungsphänomene (Mörike, Droste-Hülshoff), fremde Kontinente (Lenau) oder die „Farbenstäubchen auf der Schwinge“ von Schmetterlingen (Platen). Biedermeier und/oder Vormärz: Gemeinsam ist allen diesen Texten die Frage, mit welchen ästhetischen Mitteln einer komplexen und dynamischen Gegenwart überhaupt noch beizukommen ist. Diese Frage bietet sich als Leitfaden an, um die deutschsprachige Lyrik der Zeit von 1815–1848 genauer kennenzulernen und die genannten Epochenzuschreibungen dann auch kritisch zu hinterfragen.

Textgrundlagen für die Sitzungen werden ab April unter Stud.IP zur Verfügung gestellt. Die Übernahme einer Moderation ist verpflichtend. Eine Modulprüfung ist, im Anschluss an das Seminar, als Ausarbeitung möglich. Die Anwesenheit in der ersten (konstituierenden) Sitzung ist obligatorisch.

Literatur (zur Vorbereitung): Norbert Otto Eke: Einführung in die Literatur des Vormärz. Darmstadt 2012; Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. 3. Aufl. Stuttgart 2015.

DozentIn

TutorIn

Studienbereiche

  • Studium generale / Gasthörstudium
  • Weitere Veranstaltungen des C3L

empfohlenes Fachsemester
--

Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
2

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist von einem Gegensatz geprägt, der sich in der Literaturgeschichtsschreibung bis heute als Alternative von „Vormärz“ oder „Biedermeier“ manifestiert. Er gründet in zwei unterschiedlichen zeitgenössischen Bewertungen der historischen Situation nach 1815, denen allerdings eines gemeinsam ist: das Bewusstsein einer Umbruchs- und Krisensituation. Im Seminar werden wir den Spannungen dieser Zeit anhand ausgewählter lyrischer Texte nachgehen, die sich einerseits – auch im Anschluss an die national aufgeladene Lyrik der Befreiungskriege (Arndt) – bewusst politisch positionieren (Herwegh, Heine, Freiligrath) und dabei auch die sozialen Widersprüche der Zeit in den Blick nehmen (Weerth). Auf der anderen Seite stehen Texte, die ganz andere Dinge erkunden, etwa Wahrnehmungsphänomene (Mörike, Droste-Hülshoff), fremde Kontinente (Lenau) oder die „Farbenstäubchen auf der Schwinge“ von Schmetterlingen (Platen). Biedermeier und/oder Vormärz: Gemeinsam ist allen diesen Texten die Frage, mit welchen ästhetischen Mitteln einer komplexen und dynamischen Gegenwart überhaupt noch beizukommen ist. Diese Frage bietet sich als Leitfaden an, um die deutschsprachige Lyrik der Zeit von 1815–1848 genauer kennenzulernen und die genannten Epochenzuschreibungen dann auch kritisch zu hinterfragen. Textgrundlagen für die Sitzungen werden ab April unter Stud.IP zur Verfügung gestellt. Die Übernahme einer Moderation ist verpflichtend. Eine Modulprüfung ist, im Anschluss an das Seminar, als Ausarbeitung möglich. Die Anwesenheit in der ersten (konstituierenden) Sitzung ist obligatorisch. Literatur (zur Vorbereitung): Norbert Otto Eke: Einführung in die Literatur des Vormärz. Darmstadt 2012; Dieter Burdorf: Einführung in die Gedichtanalyse. 3. Aufl. Stuttgart 2015.

Web9yc0+masruotfter (infoportal-hmstudammium@vbcocuoncul.dbyel4u) (Stand: 21.08.2020)