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Semester: Sommersemester 2020

3.01.045 Flucht und Vertreibung in aktueller deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur -  


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 12:00 - 14:00, wöchentlich (17.04.2020 - 17.07.2020)

Beschreibung

Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.046 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung importiert.
Die Anmeldung ist möglich ab 28.02.2020, 8 Uhr. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/


Die Themen ‚Flucht‘ und ‚Vertreibung‘ sind in den Medien aktuell allgegenwärtig (die UNO Flüchtlingshilfe zählt Ende 2018 über 70 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind). Auch in der Kinder- und Jugendliteratur wurden in den letzten Jahren diese Themen verstärkt aufgegriffen. Das zeigt die Vielzahl und Vielfalt der Veröffentlichungen auf dem deutschsprachigen Literaturmarkt. So wird in zahlreichen aktuellen Bilderbüchern, Reportagen, (Tagebuch-)Romanen oder auch Märchen von Flucht und Vertreibung erzählt. Es geht um die Ursachen, die Wege, das Ankommen und Abgeschobenwerden oder auch um die psychischen Folgen von Flucht und Vertreibung.

Das Seminar macht sich zur Aufgabe, die vielfältigen Ausprägungen aktueller deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Flucht und Vertreibung anhand ausgewählter Beispiele zu betrachten. Unter anderem werden die Werke von Niki Glattauer und Verena Hochleitner („Flucht“), Uticha Marmon („Mein Freund Salim“), Julya Rabinowich („Dazwischen: Ich“) und Mehrnousch Zaeri-Esfahani und Mehrdad Zaeri („Mondmädchen“) dabei im Fokus stehen. Anhand der Texte wird den Fragen nachgegangen, welche Möglichkeiten zur Darstellung von Flucht und Vertreibung genutzt werden: Wie werden zum Beispiel die Räume (einzelne Transit-Orte) oder die Figuren dargestellt? Welche Konzepte von Migration und Fremdheit werden aufgegriffen? Werden Stereotype weitertradiert oder fungieren die Texte auch als „kritische Instanz, die uns erlaubt (medial) überlieferte und tradierte Bilder zu hinterfragen und Prozesse des Othering zu beobachten“ (Hajnalka Nagy 2017)?

In der Übung wird es anhand der Primärtexte auch um grundsätzliche literaturwissenschaftliche Techniken der Textanalyse und -interpretation gehen. Weiterhin wird das (literatur-)wissenschaftliche Arbeiten auch anhand von Sekundärtexten wiederholt, geübt und gefestigt. Die Bereitschaft, ein hohes Lesepensum auf sich zu nehmen, ist daher Voraussetzung für die Teilnahme an dem Modul.
Prüfungsart: Referat und Ausarbeitung

DozentIn

empfohlenes Fachsemester
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Webmasj4aterar (infoportalo07-sezyb+tudxt/lrium/ffv@uogg15ol.dyce) (Stand: 21.08.2020)