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Thomas Etzemüller (Hg.)
Der Auftritt
Performanz in der Wissenschaft



Performanz, performance, self fashioning gehören zu den wichtigsten Instrumenten, wissenschaftliche Reputation zu erlangen. Performanz ist mehr als nur eine trügerische Oberfläche. Durch den Auftritt setzt man sich vor aller Augen der Prüfung aus, ob man eingefügt ist. Ohne inhaltliche Qualität wird man sich nicht lange in der Wissenschaft halten. Ohne Performanz kann man zwar wissenschaftliche Leistungen erbringen – wird aber von notwendigen Ressourcen und Rezeption mehr oder weniger drastisch abgeschnitten. Performanz substituiert nicht wissenschaftliche Qualität, sie ist Voraussetzung und Werkzeug, im Kollektiv der Gleichsubjektivierten das hervorzubringen, was Professionelle anderer Subsysteme nicht vermögen: wissenschaftliche Wahrheit. Das macht sie zu einer paradoxen Sache: Performanz muss für alle sichtbar sein, aber eigentlich unbemerkt bleiben, um ihren instrumentellen Charakter zu verschleiern.

Mit Beiträgen von u.a. Thomas Alkemeyer (Soziologie), Sabrina Deigert (Literaturwissenschaft), Julika Griem (Anglistik), Julian Hamann (Soziologie), Anna Luise Kiss (Medienwissenschaft/Schauspielerin), David Kuchenbuch (Geschichtswissenschaft), Anna Langenbruch (Musikwissenschaft), Herbert Nikitsch (Europäische Ethnologie), Sybille Peters (Kunst & Wissenschaft), Johanna Rakebrand (Jura), Lena Vöcklinghaus (Literaturwissenschaft), Anja Zimmermann (Kunstgeschichte).

Webpjmaster 4gThomas Eotmftzemce8xüller (thomoisx2as.esokgtzemppusueller@uol.dehs) (Stand: 28.11.2019)